Saturday, May 25, 2019

Heutzutage - Wille ohne Gnade

Es ist doch das eigenartige an unserer Zeit, dass unsere Philosophie den Menschen zugleich in die Mitte stellt, aber eben auch entwürdigt und zugetraut. Er ist da anscheinend alleine im Weltall - das Zentrum allen Handelns und die Quelle der Aktion. Menschlichem Willen wird fast alles zugetraut und zugleich zugemutet - auch so etwas wie das Anhalten des Klimawandels. Und dabei und dadurch wird er zugleich klein gemacht, fühlt sich angesichts des Anspruches an sich selber an seinen Willen ausgeliefert und überfordert. Ein Menschenbild, das den Menschen alleine im Weltall, als zufällig durch Evolution entstandenen Abkommen von Tieren betrachtet und sich eher mit Quallen und Schnecken vergleicht denn mit Engeln und Himmelsbewohnern… Dieser Zeit ist qua Evolution nur der eigene (winzige) Wille geblieben und die Idee der und die Hoffnung auf Gnade völlig abhanden gekommen… Das ist das wahre Leiden, das auch in so Videos wie Rezo und der armen Replik von Ziemiak zutage tritt und das sich in der Angst vor Klimawandel links und Migration / Islam rechts niederschlägt. Was dem einen nämlich seine Naturkatastrophe ist dem anderen die Überfremdung und der Zivilisationskampf - beides Götzen.

Friday, May 17, 2019

Ende des Endes der Geschichte - und der Party von 1989/90

Das Ende des Endes der Geschichte. Die Siegesfeiern im Westen von 1989/90 sind vorbei. Friedensdividende verfeuert. War ne gute Zeit. Aber jetzt geht das Licht an im Partykeller Europa... Die Eltern Amerika und digitale Revolution / Internet werden fremd... Grow Up Germany!

Denn sie wissen nicht, was sie tun

"Im Rahmen der umstrittenen Aktion „Maria 2.0“ hat die Fachschaft der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg an der Außenfassade der Universitätskirche ein Plakat angebracht, auf dem die Gottesmutter Maria unter der Überschrift „Maria 2.0“ in Form eines weiblichen Genitals dargestellt wird." - Diese Leute sind in ihrer Verwirrung und Empörung, dass „irgendetwas nicht stimmt“ ganz verrückt. Es stimmt am meisten nicht in ihrem Kopf und Herzen. Man kann über vieles reden, vielleicht sogar diskutieren, manchmal abstimmen. Aber über vieles dann irgendwann nicht mehr. Beim Marsch für das Leben sieht man Kreuze mit angenagelten Baby-Puppen. Über Kopf. Mit Tierblut übergossen… Da ist alles möglich, in den „Fachschaften“ und antifaschisten Zellen, extreme Feministinnen etc pp… So viele Wunden haben diese Leute, soviel Selbsthass, den sie auf andere projizieren… Wir müssen viel mehr beten um die richtige Sicht auf diese verletzten Schwestern und Brüder. Nicht alle Wunden sind ihre Schuld. Wir müssen sie verbinden...

Thursday, May 16, 2019

Die undemokratischen Wächter der Demokratie

Ist es nicht interessant und lustig, dass sich insbesondere relativ undemokratische Institutionen wie (öffentlich-rechtliche) Medien und Gerichte zum Wächter über die Demokratie in anderen Institutionen oder Gemeinschaften wie der Kirche aufschwingen? Selbst bei noch relativ demokratischen Institutionen (die immerhin von Zeit zu Zeit gewählt werden): Parlamenten - kann man nicht einmal von wirklich 100% Demokratie im eine puristischen Sinne ausgehen. Aber alles andere, ja unser ganzes System, ähnelt doch mehr einer feudalen Plutokratie als einer echten Demokratie. Also warum sollen Menschen, gerade in Zeiten von Unsicherheit und eines hohen Bedürfnisses nach Leitung und Verlässlichkeit, nicht freiwillig in Vereinigungen sein, die ganz offen zugeben, nun einmal nicht demokratisch verfasst zu sein. Warum müssen sie den "Demokratie-Wächtern" und ihren meist lauten Minderheitengruppen, die sie stützen, Rechenschaft ablegen? Und warum auch? Warum sollte man überall ein Prinzip der Mitbestimmung für Ungebildete, Verbrecher, Charakterlose durchsetzen, ohne zugleich deren Qualifizierung und Besserung zu fordern? Das erschließt sich nicht...

Gedankenfreiheit? Echt jetzt...

Es geht nicht um Gedankenfreiheit. Die Gedanken kann sowieso niemand kontrollieren. Es geht um REDE-Freiheit. Seine Gedanken auch äußern zu dürfen... Da zählt.

Tuesday, May 14, 2019

Eine zentrale Antwort auf die demographische Frage

In der demographischen Frage geht es doch nicht nur um Auswanderung (von Leistungsträgern) und Einwanderung (von Nicht-Leistungsträgern) bremsen. Wir haben ein mächtiges Problem. Und in diese Lage sind wir selber und sehend hineingeraten. Der wahre Schlüssel ist doch der: Wir müssten Frauen zur Mutterschaft animieren und inspirieren. Helfen, wenn sie nicht können. Lehren, wo sie nicht wollen. Aber wir tun und taten das Gegenteil… (Das selbe natürlich soweit anwendbar bei Männern und Vaterschaft)... Es geht letztlich nicht darum, zwanghaft Mutterschaft mit Erwerbsarbeit zu ersetzen, noch zu „verbinden", sondern um die (finanzielle und ideelle) Anerkennung der in Schwangerschaft, Geburt und Erziehung geleisteten Hingabe und Arbeit, die mehr zu unserer Zukunft beiträgt als Marketing, Call Center, irgendwelche Bürojobs und sonstiger Bullshit, der meist nur irgendeinen Konsum erlaubt und sich darin erschöpft. Davon hängt nicht unsere "heilige Wettbewerbsfähigkeit" ab. Und selbst wenn. Was würde sie nutzen, wenn es unseren Staat, unser Volk unsere Nation in 30 Jahren gar nicht mehr erkennbar gibt? Wir hätten Halt ein Leben lang vor uns hin gearbeitet und konsumiert. Bravo. Wir müssen endlich den Verführungen und der Anbetung des „Wohlstands-Gottes“ entsagen. Heute wieder in einer Talk Show gehört: "Ein Problem ist, dass Frauen die Kinder kriegen müssen.“ Das ist nur dann ein „Problem", wenn Frauen sich der Aufgabe nicht würdig / fähig zeigen… Aber so war das dort nicht gemeint. Nein, das ist ein Wunder und ein spezifisches Privileg - ebenso wie natürlich auch oft eine Last, eine Verantwortung und ein Opfer. Aber eine Gesellschaft kann nur so weit kommen, wie die Frauen (und Männer) ihre UNERSETZLICHEN PRIVILEGIEN und PFLICHTEN annehmen und leben. Wenn das nicht geschieht, geht Zukunft verloren. Und die Guten werden hoffnungslos und wandern aus - in die Innerlichkeit oder in’s Ausland. Das kann man nicht staatlich "bremsen"...

Friday, May 10, 2019

Himnos Akathistos

"Könnten wir dir selbst eben so viele Loblieder opfern, wie Sandkörner sind, Heiliger König, nichts vermochten wir zu vollenden, dem angemessen, was du uns geschenkt hast, die wir zu dir rufen: Halleluja, Halleluja, Halleluja!"

Was die Laien in der Kirche wirklich wollen...

Wir haben die Nase voll von Machtgerede und Identitäts-Ideologien. Auch wenn Kluge und Dumme, Weisse und Schwarze, Deutsche oder Nicht-Deutsche, Männer und Frauen, Gesunde und Behinderte, Große und Kleine unterschiedliche Berufungen und Aufgaben haben können, werden diese alle gleichwertig, wenn sie sich - dem Gleichnis der Körperteile gemäß - EINORDNEN unter Christus den KÖNIG - nicht, "den Vorsitzenden oder den Präsidenten..." Das ist etwas völlig anderes. Vater und Mutter sind ja auch nicht Vorsitzende von einem Staat oder Club, sondern die ELTERN einer Familie, ohne die es die Familie nachfolgend gar nicht gäbe!!! Da gibt es eine natürliche Autorität, in der alle, wenn sie sich einordnen, glücklich wachsen können und aufgehoben sind. Das Prinzip dieser Familie (Kirche) ist die Liebe, nicht die Macht, das Prinzip des Einander Dienens und SICH DIENEN LASSEN (oft schwerer...). DAS ist das besondere an der Kirche. Machtgerede und Abstellen auf Gender / Geschlecht, Alter, Rasse etc sind NICHT CHRISTLICH. Wir sind müde der darauf abgestellten, primitiven Weltsichten, die uns immer in Konflikt bringen und Mißtrauen säen. Wir wollen nicht, dass über Wahrheit und Strukturen „abgestimmt“ wird, insbesondere nicht von besonders undemokratischen Gremien - seien sie Bischofskonferenzen oder das ZDK. Schluss damit. Wir glauben an die Autorität der LIEBE. Wir glauben an das Evangelium, keine sonstigen Revolutionsprogramme menschlicher Herkunft. Solo Dios basta. Christus ist König.

Tuesday, May 07, 2019

Katholisch

Natürlich ist Jesus in den evangelischen Gemeinden präsent, je nachdem wie sehrEr angebetet wird. Aber nach meiner Erfahrung wird man in der katholischen Kirche immer ein bisschen mehr Jesus finden...

Friday, May 03, 2019

Die Objektivität der Sakramente als Anker des Glaubens

Ich wünschte, alle Christen hätten einfach die Sakramente, zu denen sie sich zumindest nur durch Willen von Zeit zu Zeit bewegen könnten. Oft schon habe ich nur dadurch meinen Glauben und meine Liebe am Leben erhalten… Sie sind ein solches Geheimnis, dass der Mensch sie mit dem Verstand und Gefühl gar nicht voll erfassen kann und willentlich gar nicht immer zustimmen muss - aber eben auch nicht durch subjektive Abneigung ganz abgehalten werden kann teilzunehmen… Es muss nur genug Wille da sein, UM HINZUGEHEN und ANZUNEHMEN. Das Subjektive, das innere "JA" hat immer zwei Seiten: Entweder erhebt es - oder es drückt nieder. Das Objektive, wenn es einmal geglaubt wird, ist in der Mitte, neutral, voller Frieden. So wie es Christus vermutlich eben auch gemeint und gewollt hat. Keine Aufwallung, aber eben auch keine innere Abneigung und deswegen Fernbleiben von der Kirche insgesamt, "weil man sich und anderen eben nichts vormachen will". Gott sei Dank!

Sozialstaat

Aus der NZZ vom 26.4. - gilt auch, oder noch mehr, für Deutschland: Die Debatte ist Ausdruck einer wachsenden Anspruchsmentalität. In der Schweiz gehörte es lange zum guten Ton, dass nicht jeder staatliche Leistungen bezieht, der darauf Anrecht hätte. Die Wirtschaftsprofessorin Monika Bütler sprach von Hemmungen, dank denen das grosszügige Sozialsystem finanzierbar geblieben sei. Der «Anstand» bröckle hierzulande aber ebenfalls, konstatierte sie. Tatsächlich gelten mittlerweile gerade in urbanen Kreisen Annehmlichkeiten wie subventionierte Kinderkrippen, verbilligte Krankenkassenprämien oder Wohnungen, natürlich an angesagter Lage, zusehends als Selbstverständlichkeit – und das auch unter Hochschulabsolventen, zu deren Ausbildung der Staat entscheidend beigetragen hat. Sicher, falsche Anreize und Schwelleneffekte mögen dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Leistung lohnt sich nicht mehr in jedem Fall. Doch die Entwicklung geht grundsätzlich in die falsche Richtung. Statt Schutz vor wesentlichen Risiken wie Altersarmut, Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Invalidität zu bieten, wird der Sozialstaat zusehends umfassender definiert. Er soll nicht nur für gute Rahmenbedingungen sorgen, sondern auch individuelle Lebensentwürfe mitfinanzieren.

Wednesday, May 01, 2019

Joseph, oder: Väterliche Männlichkeit (im Gegensatz zu toxischer)

Unser Problem mit Missbrauch hat viele, viele Gründe. Zu viele, um sie alle in einem kurzen Impuls auch nur anzusprechen. Heute nehme ich einen Aspekt, der mir wichtig erscheint, heraus: Das Problem, der ungebundenen und damit verantwortungs-losen Männlichkeit. Sozusagen eine Männlichkeit, die das Vater-Sein ablehnt, oder nicht mehr Vater sein darf und soll. Beides geht Hand in Hand, oft befördert auch durch solche, die sich von der Autorität - in moderner Sprache: Der Macht - des Vaters befreien und emanzipieren wollen. Man hat vielfach das Kind, oder in diesem Fall: Den Vater - mit dem Bade ausgeschüttet. Was aber ist Vater-Sein bzw. väterliche Männlichkeit: Nicht nur etwas biologisches. Tatsächlich ist der Vater-Aspekt für das biologische Leben zwar existentiell aber nur punktuell (und oft gar nicht nötig - auch bei Joseph). Väterliche Männlichkeit beginnt das Neue / zeugt Leben, nimmt dann aber Leben und Verantwortung an, beschützt und erzieht es, und macht es weltoffen und Gott-orientiert. Sie erniedrigt und vermindert den Wert der Mütterlichkeit nicht. Im Gegenteil. Väterlichkeit gibt Mütterlichkeit in Gegenseitigkeit Sein, Sinn und Bestand. Wenn man die schützende Rolle des Männlichen zerstört, zerstört man seine Bindung, die ohnehin mangels der engen biologisch-natürlichen Bindung, die die Mütterlichkeit ausmacht, immer etwas geistiges und vorsätzliches hat. Vater-Sein ist außerhalb der Zeugung – und selbst da – ein Akt des Willens – und daher nicht zuletzt der Sinnhaftigkeit. Ein Akt der Entscheidung. Nicht zufällig ist der Hl Josef auch der Patron derer, die vor Entscheidungen stehen. Der Patron gegen Zweifel und Zaudern, Versuchung und Verwirrung. Ohne diese Bindung, ohne den Willensakt, der natürlich Motivation benötigt, bleibt nur das „Schaffen“, das „Neues Beginnen“. Rastlosigkeit und stets neuer Anfang, aber ohne Vollendung und Frucht, ohne Gestalt – wie der Satan selbst. Nimmt man auch die Hoffnung auf Vollendung (Sinn) weg, bleibt richtungslose Rastlosigkeit, was letztlich Wahn-Sinn ist („Bewegung ohne Richtung“). Das Gegenteil von väterlicher Männlichkeit ist also wahnsinnige Männlichkeit. „Jede aus ihrem Zusammenhang gerissene Tugend marodiert durch die Gegend wie eine Sünde“ (G.K. Chesterton). Es wird hier wohl klar, was einer der Gründe für Mißbrauch ist – und was auch seine Natur ist: Vaterlosigkeit. Diese ist nicht immer zufällig. Unsere gesellschaftliche Entwicklung hat unter dem Mythos der „Befreiung und Emanzipation“ sehr an der Abschaffung des Vaters (letztlich ja Gottes) gearbeitet. Viele Formen und Ausprägungen von Emanzipation lassen die Folgen, die ein Loslösen einer so großen und starken Kraft wie der Männlichkeit von (gegenseitigen) Bindungen hat, völlig außer Acht: So nicht zuletzt die Sexuelle Revolution mit ihren verschiedenen Stufen, die heute mit der pornographischen Flut eine neue Dimension erreicht hat, deren Folgen in Bezug auf Missbrauch wir noch nicht erkennen. Fest steht, dass Pornographie Missbrauch auf jeden Fall nicht „ersetzt“, sondern vielfach befördert, wie man nicht zuletzt an der großen Zahl von (sexuellen) Sklaven (Frauen und Kinder) und Menschen- / Kinderhandel sehen kann. DASS wir die Folgen der Abschaffung des Vater-Seins nicht gerne besprechen, zeigt auch die Diskussion der Missbräuche, in denen immer wieder Strukturen und zu strenge (sic!!) Sexualmoral, aber nicht das Problem bindungs- und damit ziel- und richtungsloser Sexualität (Männlichkeit) beklagt wird. Man zerstört Väterlichkeit, indem man sie für nicht notwendig oder schädlich erklärt. Man zerstört sie auch, indem man die zur Ausübung nötige Autorität durch (ständiges Kritisieren bspw.) untergräbt und abschafft. Man zerstört sie, indem man gegen sie Rechte deklariert, die die neuen Rechtsträger selber nicht dauerhaft durchsetzen können. Zum Beispiel Selbstbestimmung für Kinder oder ein „Recht auf Abtreibung“ (sowie die künstliche Verhütung) geben doch nur Pseudo-Freiheiten, auf deren Rücken eine ganz neue Ausbeutung ungeahnter Härte und Ausbreitung möglich wird. So geht zB wegen Verhütung und Abtreibung die Verantwortung f Empfängnis und Schwangerschaft letztlich voll auf die Frau über. Kurzfristig Selbstbestimmung – langfristig Ausbeutung. Denn: Wenn Frauen sich aus dem gegenseitigen Bezug: Weibliche Fruchtbarkeit und Schönheit des Lebens - männliche Kraft und Verantwortung für Sicherheit und Wohlstand des Lebens, einseitig lösen (zB "selber für die eigene Sicherheit sorgen und Freiheit wie Männer genießen wollen"), dann können sie das ja letztlich gar nicht, sondern enden maximal in ausbeuterischen Doppelrollen. Zudem: Frauen können nicht wirklich Väter sein, so wenig wie Männer Mütter - und selbst wenn und wo, lösen sie den Mann durch Annahme der Doppelrolle nur aus einer gegenseitigen Bindung (denn er kann ja nicht in die umgekehrte Rolle)... Damit bekommt Männlichkeit Gelegenheit zu marodieren. Und an die Stelle „väterlicher Männlichkeit“ tritt dann immer öfter knallharte „Männlichkeit“, die nur eigene Interessen im Blick hat und sie durchsetzen kann. Gegen sie gibt es dann letztlich keinen Schutz (durch Väter und Väterlichkeit nämlich) gibt... Männer und Frauen haben von Gott aus deutlich unterschiedliche, aber komplementäre und gleichwertige Aufgaben. Frauen gebären Kinder. Männer zeugen sie und nehmen Sie an. Insofern unterscheidet sich Vaterschaft von Mutterschaft immer durch die Art der Annahme. Vaterschaft ist immer neue Annahme von Verantwortung. Vaterschaft und Mutterschaft, Menschlichkeit sogar, ist Annahme der eigenen, spezifischen Geschöpflichkeit. Unsere Sünde besteht darin, nicht annehmen zu wollen, was wir sind (Menschen. Als Frau oder Mann.) oder sein zu wollen, was wir nicht sind. Das ist im Einzelfall oft verständlich und kein Urteil. Aber es ist eine nüchterne Feststellung der Dinge, wie ich sie sehe. „Ich kann alles sein, was ich will.“, ist eine teuflische Lüge, die die einen zu Ausgebeuteten, die anderen zu Ausbeutern macht. Joseph wurde ausgewählt, der Vater der Heiligen Familie zu sein, der die Familie dienend und betend führte und schützte. Eine Person dieser Familie war die Zweite Person der Dreifaltigkeit, die andere die Braut des Heiligen Geistes. Und dennoch ließen sie sich führen und beschützen durch einen Mann des Gebetes und Vertrauens, der die Rolle als Vater, die er hatte, annehmen musste. Immer wieder. Über die Trümmer seiner eigenen Pläne... Aber so wenigstens nicht über die Trümmer fremder Leben ging und sie ruinierte. Auch Maria und Jesus nahmen ihre Rollen an. Als Mutter und Sohn. So erlaubten sie väterliche Männlichkeit. Alle zusammen.

Selbstmitleid vs Selbstliebe

Selbstmitleid ist nicht das gleiche wie Selbstliebe - das eine stammt aus dem Stolz und das andere aus der Liebe. Mitleid hingegen ist eine echte Tochter der Liebe.