Tuesday, April 16, 2019

Adel

Was wirklich zählt ist natürlich Adel des Herzens. Aber auch ansonsten ist Adel kein Problem per se. Was ein Problem mit dem Phänomen des Adels, wie wir ihn haben, sein dürfte, ist, dass viele Familien ihn in der ersten oder in irgendeiner andere Generation natürlich nicht verdient hatten, wenn man christliche oder demokratische Maßstäbe anlegt. Ja, demokratische Maßstäbe, denn selbstverständlich bräuchte auch eine Demokratie eine Art Adel - von verdienten und einer Ehre verpflichteten Familien. Das wirklich Problem mit Adel heute ist eigentlich nur, dass es keinen neuen gibt, der den, sagen wir mal (aktuell) unverdienten Adel, verdünnen könnte. Es ist also im wesentlichen ein republikanisches Problem...

Saturday, March 30, 2019

Das Beispiel des reuigen Zöllners zeigt, dass wir trotz und gerade wegen unserer Unzulänglichkeiten und Sünden zu Gott gehen können und aus dieser Begegnung als Gerechte zurückkehren. Das größte Hindernis in unserem Leben ist also nicht unsere mangelnde Tugendhaftigkeit, sondern das Auf-unseren-Sünden-Sitzenbleiben, nicht zu Gott zu laufen und ihn wirken zu lassen. Eric Briemle

A woman's eyes

A man has only one escape from his old self: To see a different self in the mirror of some woman's eyes. Clare Booth Luce

Hopelessness

There are no hopeless situations, there are only men who have grown hopeless about them. Clare Booth Luce

Thursday, March 28, 2019

Learn something new

God knows your sins far better than you do. You don’t confess them to teach God anything new, you confess your sins so that God can show you something new: not only what you have done, but what Christ has done to set you free from your sins. SCOTT HAHN

Kardinaltugenden

Die Klugheit lehrt, das Leben zu werten. Die Gerechtigkeit lehrt, das Leben zu meistern. Der Starkmut lehrt das Leben zu opfern. Kardinal Faulhaber

Tuesday, March 26, 2019

Hoffnung und Glaube

Mir scheint, dass Hoffnung eine starke Zeit- und Glaube eher eine starke inhaltliche und umfassende Komponente hat. Wir glauben, was wir nicht sehen (und was war und ist und sein wird). Wir hoffen auf die Freude, die noch kommt.

Deutschland ist wie Jonah

Wie Jonah läuft Deutschland - von Gott seit 1989 mit Gnaden überschüttet und zum Dienen gerufen - von seinem Gott und seiner Berufung weg. Die Frage ist nur, ob wir schon im Wal sind - oder noch an Bord des Schiffes, bevor wir über Bord gehen...

Die echte "Goldene Regel"

Wir Menschen haben nicht irgendetwas Gutes gemeinsam, irgendetwas, wo wir alle "Recht haben" in unseren Überzeugungen und Antworten. Auch unsere Philosophien und Religionen nicht. Diese Art von "Gleichheit" und "Einheit" wäre eine Einheit im Recht-Haben, Stolz und Andere-Ausschließen. So ist es aber nicht. Wir sind deswegen "gleich", weil wir alle den gleichen geheimnisvollen Ursprung und alle die gleiche einzigartige Gestalt und würdevolle Natur besitzen. Und weil wir alle Sünder sind. ALLE. Und alle verwundet durch die Sünde und den Tod. Eigene und fremde. Fremde und eigene. Alleine diese Wahrheit ist echt. Und wenn wir sie bekennen, sind wir IN DER WAHRHEIT. Und nur diese Wahrheit bringt uns in eine Gemeinschaft der Demut und Barmherzigkeit. Nur dies. DAS ist die echte Goldene Regel. Und nur die Philosophie und die Religion, die das anerkennen (und bestenfalls auch lieben lassen), sind echt geeignet, Einheit unter allen Menschen zu stiften. Mir fällt da nur eine ein.

Monday, March 25, 2019

Mutter und Vater und DER MENSCH

Unsere ganzen philosophischen Irrtümer und Halbwahrheiten (als da wären : Materialismus / It's the economy, stupid!, Determinismus und Fortschrittsglaube / End of History, Scientismus / Science knows best - aber nur empirische..., Darwinismus / Fortschritt durch Auslese - die besten bleiben übrig, Subjektivismus / Ideen sind stärker als Natur) haben bei uns nicht zuletzt einen Kult einiger männlicher Tugenden (insb. der Härte, Rationalität, Kontrolle, Fehlerlosigkeit, Faktenkult) hervorgebracht. Diese sind - losgelöst aus dem Gesamten - jahrzehntelang als Laster herum-marodiert und hatten schlimme Folgen: Neben der Verhärtung und dem Kult des "Erfolges" wird auch die Weiblichkeit aus dem Kontext gerissen und zu einem Kult der Schönheit - einer von Verantwortung und Fruchtbarkeit (Sinn) losgerissenen Weiblichkeit, die auf die verantwortungslose Männlichkeit antwortet. Aber, selber nur ein Torso, eben nicht auf die Ganzheit des Männlichen. Außerdem sehen wir eine Denkbewegung, die für Frauen die gleichen männlichen "Rechte" fordert. Problem: Ein Fehler wird durch Duplizieren nicht besser. Denn der Kult der nicht-väterlichen männlichen "Tugenden" ist zutiefst unchristlich und heidnisch. Alles Schwache, Sich-Hingebende, Verwundbare wird verlacht. Dabei ist gerade dies zentral für die Botschaft Gottes. Und diese Gegenbewegung auf dem Gebiet der Macht - "Gleichberechtigung" und die Macht der Schönheit - sind ziellos und zerstörerisch (siehe Missbrauch und MeToo). Wir sehen die Folgen in allem - von Scheidungen / Familienzerstörungen bis Prostitution, Pornographie und Menschenhandel. Sexus, der sich als Eros ohne Charis herumtreibt, schadet. Was wir brauchen, sind nicht überall biologische Frauen (oder Männer), sondern Frauen mit mütterlichem und Männer mit väterlichem Herzen. Wenn wir Mutterschaft nicht schützen und Vaterschaft nicht schätzen - beides heute der Fall - verlieren wir beide und damit den MENSCHEN.

Saturday, March 23, 2019

Anti-Materialismus

Es ist ganz klar, dass man sich Anti-Materialismus auch leisten können muss...

Worum es im Leben geht

Das EINZIGE, worum es im Leben geht, ist doch, dass und wie sehr wir Gott lieben - in uns selber, im Nächsten, insbesondere den Armen, Kranken, Obdachlosen, Traurigen und unseren Feinden. Alles andere ist egal. E-G-A-L.

Ungehorsam

Der Grund für unseren Ungehorsam ist doch nicht, dass Gott uns nicht gibt, was wir brauchen, sondern das er uns nicht gibt, was wir zu brauchen MEINEN (mit anderen Worten: Was wir wollen).

Liebe(n)

Liebe ist nicht ein abstraktes Wissen - auch wenn sie manchmal (oft) ganz passiv ist.Im Aktiven aber geht es eben nicht nur um Erkenntnis per se, sondern um aus Erleben und Handeln entstehende Erkenntnis. Deswegen ist Liebe ohne Aktion nicht wirklich denk- und erlernbar. Liebe und LiebeN sind also untrennbar verbunden.

Geduld ist Gottes Perspektive

Wie wichtig doch die Geduld ist, um Verzweiflung zu vermeiden... Wie oft sinken wir in Traurigkeit oder gar Verzweiflung herab, weil wir die Erhörung unserer Gebete nach eigenen Zeitmaßstäben erwarten (sofort, heute, morgen)... Ist verständlich, da wir ja so endlich sind und uns immer über den Lauf der Dinge zum Ende hin ängstigen... Aber Gott hört und setzt in Gang. Die Ergebnisse kommen dann, wenn es richtig ist. Lasst uns also die aus Ungeduld geborenen Sorgen über Bord werfen, beten, warten und wissen, dass die Erhörung aller guten Bitten zur rechten Zeit kommt.

Motherhood is not a trap

Der Teufel bekämpft die Mutterschaft, die Fruchtbarkeit, das Leben-zur-Wel-Bringen unter Selbstaufgabe. eR redet uns allen (Männern und Frauen) ein, dass man Chancen vergibt, wenn man sich für ein anderes Leben hingibt, dass man keinen "Impact" hat. UNSINN. Wer beeinflusst denn die Welt mehr als Mütter? Und je mehr Kinder (also je mehr Selbsthingabe), desto mehr Einfluss. So ist es doch. Der selige Bischof Sehen sagte einmal: "A Woman's life is sad if she is unable to give. It is hell, if she is not willing to give." Das gilt natürlich auch für Männer, für Frauen gilt es aber anders und besonders. Lebenswichtig für die Menschheit.

Saturday, March 16, 2019

Sakramente Aberglauben?

Wenn Freunde sagen, die Sakramente seien katholischer Aberglaube, kann ich nur sagen... Ich glaube eher, dass der Teufel versuchen würde, jemandem einzureden, dass irgendeine Wahrheit und Zusage Gottes nicht stimme (was eR kann wie wir seit dem Sündenfall, als eR dies schon einmal erfolgreich tat), als das es iHm gelingen könnte, eine falsche Sache für tausend Jahre durchzuziehen. Solange halten sich sEiNe Werke nicht.

Leben und Tod

Nur wer ein Leben nach dem Tod hat wirklich eines vor dem Tod.

Ein Augenblick

In nur einem Augenblick kann Dir Gott mehr geben, als DU DIR WÜNSCHEN KANNST.

Wednesday, March 13, 2019

Freiheit

Da, wo noch ein Funke katholischen Glaubens existiert, wird es immer noch eine Freiheit von staatlichem Zwang geben. Natürlich unterwirft man dafür dem Zwang des eigenen Gewissen gegenüber Gott (ehrlich). Aber was sind schon die 10 GEBOTE gegen staatliche VERBOTE.

Opfer und Täter

Viele Menschen - insb. Christen - sehen sich als Opfer - der Gesellschaft, des Systems, der Medien, der schlechten Bischöfe etc pp... Der Nachteil dieser Sicht ist, dass einem nur Protest bleibt. Besser - und auch näher an der Wahrheit - ist wohl, dass wir alle zumindest auch Mittäter sind. So bleibt uns nicht nur Protest, sondern auch die Möglichkeit zur Umkehr und Veränderung.

Wahrheit

Wahrheit wird weder von Mehrheiten noch von Weisen (und auch nicht von Waisen wie uns) abgestimmt bzw. erfunden. Sie wird GE-funden.

Tuesday, March 12, 2019

Tod ohne Leben

Niemand lebt, ohne sterben zu müssen. Traurig aber die, die sterben, ohne gelebt zu haben.

Anti-Dieselige Misanthropie

Von Richard Schütze: Die neue Öko-Moral zeichnet sich durch einen rabiaten Rigorismus und eine absurde pseudoreligiöse Ethik aus. Die Reduktion des Lebens nach allein ökologisch definierten Kriterien vom Energie-, über den Atmosphäre-Verbrauch bis hin zu Ernährung und Mode bedeutet, dass in der Konsequenz das Leben des Einzelnen von einem Kollektiv, dem Staat oder auch einer supranationalen Staatengemeinschaft quasi entliehen und seine Existenz gegenüber der Obrigkeit und den verordneten Grenzwerten gerechtfertigt werden muss. China lässt grüßen. Die sog. „Ostdeutschen“ scheinen diese Entwicklung zu erspüren; hier findet eine massenhafte Zuwanderung zur AfD als Protestpartei statt. Im 30. Jahr des Falls der Mauer befindet sich die Republik unversehens wieder via eine ordnungsbehördliche Diktatur auf dem Weg zu einem gesellschaftlichen Totalitarismus. Wer die Macht dazu hat, kann Grenzwerte definieren. Die „Natur“ wird zur Schimäre einer neuen Gottheit, deren Propheten und Exegeten die sog. Umweltschützer sind. Die Republik befindet sich mitten in einer ganz neuen Art eines „Clash of Cultures“.

Rätsel

Wie kann es sein, dass ich IHN so gut kenne. Und so wenig liebe...

Pain - Suffering

Pain is weakness leaving the body... Suffering is pain without meaning: You give up weakness for nothing... That is sad. Christianity teaches us to suffer successfully. Erfolgreich leiden - as we say in German.

Friday, March 08, 2019

Charles Dickens zur aktuellen Lage

“It was the best of times, it was the worst of times, it was the age of wisdom, it was the age of foolishness, it was the epoch of belief, it was the epoch of incredulity, it was the season of Light, it was the season of Darkness…” Charles Dickes - Tale of two cities

Wednesday, March 06, 2019

Denn nur wenn wir mit dir sterben, können wir mit dir auferstehen

Herr, dein Tod am Kreuz und deine Auferstehung mögen uns lehren, den Angriffen des täglichen Lebens die Stirn zu bieten und die Angst vor dem Tod zu überwinden, damit wir in einer größeren und kreativeren Fülle leben. Demütig und geduldig hast du die Nackenschläge des menschlichen Lebens wie auch die Qualen deiner Kreuzigung hingenommen. Hilf uns, die Nöte und Kämpfe, die jeder Tag uns bringt, wahrzunehmen als Chancen, zu wachsen und dir gleichförmiger zu werden. Mach uns fähig, ihnen geduldig und mutig zu begegnen, voll Vertrauen auf deinen Beistand. Lass uns begreifen, dass wir zur Fülle des Lebens nur gelangen, wenn wir unablässig uns selbst und unseren egoistischen Wünschen sterben. Denn nur wenn wir mit dir sterben, können wir mit dir auferstehen. Hl Teresa von Kalkutta

Monday, March 04, 2019

Werte SIND

Es ist notwendig, dass wir belastbare und lebbare Werte haben - und sie dazu zunächst erkennen! Werte werden von Menschen nicht ausgedacht / er-funden, sondern GE-funden / erlebt. Die Menschenwürde ist zB nicht ausgedacht, selbst gemacht oder vom Staat gegeben. Wir können ihr nichts „hinzufügen“ sonst könnten wir nämlich auch beliebig etwas wegnehmen. Philosophie und Religion sind nicht irgendwelche Luxus-Extras oder gar hinderlich. Sie lassen uns den Boden erkennen, auf dem wir stehen - und diesen Boden verteidigen. Unsere Positionen sind willkürlich und können leicht als unmenschlich angegriffen werden, wenn wir kein klares und zugleich barmherziges Bild vom Menschen haben, das sich zunächst in unserer Sprache, unserem Auftreten und unseren Verfahren - und letztlich in unseren Positionen - widerspiegelt.

Saturday, March 02, 2019

Commitment is mutual dependence

Commitment means allowing yourself to be dependent, and more importantly, allowing others to be dependent upon you. The interplay of dependence is what defines and solidifies our bond. (Joe Duncan)

Tuesday, February 26, 2019

Kurze Wahrheit

Es gibt Gott. Ich bin es nicht.

Beziehung - aber mit wem

Wir Menschen leben in und mit und durch Beziehungen. Deswegen ist es gut, solche zu haben. Unser Fehler ist nur, dass wir Beziehungen und daraus Sinn und Energie in Beziehungen zu anderen Geschöpfen suchen, die letztlich genauso unvollkommen wie wir selber sind. Wir lieben also Menschen (oder Tiere oder Sachen), in der Hoffnung, aus diesen Beziehungen Kraft zu schöpfen, in ihnen Sinn und Erfüllung zu finden. Das ist aber falsch. Denn Menschen können weder alles nehmen, was wir zu geben haben, noch alles geben, was wir brauchen. Wir überfordern uns und andere also ständig, wenn wir in Beziehung zu ihnen denken, wenn wir Dinge für sie tun (und sie uns vor diesem Hintergrund überlegen - andere beeindrucken, andere glücklich machen, bedienen, kommandieren, begleiten, verfolgen, etc pp...). Für sollen die Dinge - zB uns bessern - für GOTT tun. Nur, indem wir diese Beziehung leben, pflegen und im Auge haben, werden wir jemals das bekommen, was wir suchen: Frieden, Erfüllung, Glück, Freiheit.

Monday, February 25, 2019

Absolut vs relativistisch

Absolutheit ist zumeist eine emotionale Ungeduld. Relativismus eine intellektuelle Trägheit. Beide sind essentiell Formen von Dummheit. (Mir die erste eher bekannt als die zweite...)

Autorität, die wir brauchen

Wir müssen weg von einem territorialen Autoritätsbegriff, der uns selber durch Ausschluss anderer Macht garantiert. Die Energie geht dann für Ausschluss und externen Kampf verloren. Stattdessen brauchen wir einen Autoritätsbegriff, der auf Sein und Haltung beruht. Hier geht die Energie auf Einschluss und inneren Kampf, ist also nie verloren, sondern wird immer gespeichert - steht also dann zur Verfügung, wenn es keine Alternative zum externen Kampf geben kann.

Freiheit

Nur wer böse sein kann, kann gut sein. Das ist die Essenz der Freiheit - und warum wir sie bekommen haben. Wir sollen gut sein, nicht alternativlos.

Warum Leiden so gut ist

Das Leiden führt uns zur Einsicht unserer eigenen Sündigkeit oder zumindest Verwundet- und Beschränktheit. Und nur diese Einsicht führt uns zur wahren Bedürftigkeit und zur Liebe, die größer ist als unsere Möglichkeiten. Und nur diese Liebe - die Liebe des Schöpfers und Erlösers - kann uns wirklich befreien, heilen, glücklich und unsterblich machen.

Saturday, February 23, 2019

Pope Francis about the Church

Pope’s off-the-cuff remarks, following Dr. Ghisoni’s address: “Listening to Dr. Ghisoni, I heard the Church speaking of itself. That is, all of us have spoken about the Church. In all our talks. But this time it was the Church Herself who spoke. It’s not only a question of style: it’s the feminine genius that is mirrored in the Church who is woman. “To invite a woman to speak does not mean to speak does not mean to enter into an ecclesiastic feminism, because all feminism ends by becoming chauvinism in a skirt. No. To invite a woman to speak about the wounds of the Church is to invite the Church to speak about itself, the wounds it has. And I think this is the step we need to take most strongly: the woman is the image of the Church, who is woman, wife, and mother. A style. Without this style, we will speak of the people of God, but as an organization, maybe as a union, but not as a family birthed by the mother Church. “The logic of Dr. Ghisoni’s thought was precisely that of a mother, and it ended with a story of what happens when a woman brings a child into this world. The feminine mystery of the Church that is wife and mother. It’s not about giving women more roles in the Church –yes, this is good, but you do not resolve the problem–it’s about integrating women as a figure of the Church in our thoughts. And to also think of the Church with the categories of a woman. Thank you for your testimony.”

Die rote Ampel bei Nacht: Schule der Obrigkeit

Volksverdummungsmaschine Nr. 1... der überflüssige Verwaltungsakt. Sieht klein aus. Ist riesig groß in der Wirkung der Unterwerfung der Vernunft des Einzelnen unter eine dumme Maschine, nur, weil sie den Staat symbolisiert...

Friday, February 22, 2019

Warum Kirche?

Kirche muss sein, wenn man glaubt, dass Christus, als Gott Mensch geworden, für uns gelitten, gestorben und auferstanden, die grundlegende und zuweilen einzige Antworte auf die Fragen des Lebens und Leidens, der Sünde und des Todes ist. ER lebt in Seiner Kirche. In der Vielzahl der Menschen, Begabungen, Taten und Heiligen, die es bei allem Fehl und Versagen dort eben in einzigartiger Anzahl gibt... Ohne diese Gemeinschaft als Quelle kein dauerhaftes Christentum (außer vielleicht im heroischen Umstand...).

Thursday, February 21, 2019

Die modernen Götzen der Sicherheit und Freiheit

Unsere modernen Götzen heissen wahlweise - selten kumulativ - Freiheit oder Sicherheit. Und Freiheit und Sicherheit kommen entweder von unserer Arbeit, Ausbildung (also uns selber) oder dem Staat oder unserem Arbeitgeber (also einem mehr oder minder anonymen Dritten). Beide, das Ego und der Staat / das Unternehmen verlangen, wie jeder Götze Opfer: Zeit, Träume, Leben - manchmal sogar Freunde und Familien. Der einzige, der keine Opfer verlangt, ist Gott.

Männer und Frauen

Was Männer und Frauen oft nicht verstehen, ist, dass das andere Geschlecht nicht das Gleiche sucht... Frauen suchen Beziehungen und denken in ihnen. Männer suchen keine Beziehungen. Sie suchen oder jagen Schönheit, Wahrheit und "das Gute". In irgendeiner Form. Und sie werden nur durch das "Gesuchte" in Beziehung gebunden...

Wednesday, February 13, 2019

Freiheit

"Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeuten soll, dann vor allem das Recht, anderen Leuten zu sagen, wassre nicht hören wollen." George Orwell

Sunday, February 10, 2019

Reality

"When you argue with reality, you lose, but only 100% of the time." Byron Katie

Women's protection

Actually it should be ok to say, women need protection. Men and women are not and need not be "equal" in their life perspectives. Women have a great gift for being open and vulnerable. So that this gift becomes fruitful for others they need protection for their vulnerable openness - some of which they must provide themselves, some their families and friends and some simply men. Because they profit a lot from women... :-) No harm in saying that.

Groß werden in der Liebe

Groß in der Liebe wird man nicht durch Können, Wollen und Verdienen, sondern durch Geliebt-Werden und Sich-Lieben-Lassen.

Friday, February 08, 2019

Gott + Gebete + Glück

"Die Nächte werden uns zum Tag, wenn Gott in unserem Herzen ist. Und die Tage werden zur Nacht, wenn Er nicht da ist." Franz v Sales "Gebete ändern nicht die Welt. Aber Gebete ändern Menschen. Und Menschen ändern die Welt." Albert Schweitzer "Das Glück kommt oft durch eine Tür, von der man nicht wusste, dass man sie offen gelassen hatte." John Barrymore "If you attempt to be everything, do everything, choose all the options, then you will in effect fail to to be or do any of them really." Tyler Kleeberger

Kirche + Freiheit

Kirche ist nicht die Gemeinschaft der Heiligen - sondern der zu Heiligenden... Zeit, die Erwartungen anzupassen. "Wenn Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen." George Orwell

Echte Probleme

Die echten Probleme sind nicht die, die uns, wenn wir an sie denken, Angst machen. Klimawandel zum Beispiel. Denn das ist keines der Themen im Keller unserer Seelen. Echte Probleme sind die, vor denen wir zuviel Angst haben, um überhaupt an sie zu denken... in diesem Land zum Beispiel Demographie, an der alles hängt, unsere Leistungsfähigkeit, Verteidigungsfähigkeit, Innovationsfähigkeit, Sozialsysteme. Aber statt in den Keller zu schauen, tapezieren wir lieber die Zimmer an den feuchten Wänden weiter über. Kann ja nicht aus dem nicht so stark frequentierten Keller unserer Ängste kommen, das klamme Gefühl.

Das Kreuzesopfer - nicht nur Gipfel der Schuld - sondern Gipfel der Liebe

Wie oft wird uns der Tod Christi am Kreuz nur noch one auf den eigenen Kalvarienberg gestellt: Sieh an, was Du verbrochen hast. DEINE Schuld hängt dort. Aber wir nehmen es eben wörtlich - UNSERE SCHULD, dass Er da hängt. Aber das soll der Kreuzestod ja gar nicht zeigen. Er soll zeigen, wie sehr Gott uns liebt... So sehr, dass Er bereit ist, trotz aller unserer Sünde für uns sterben. Lass Dir das nicht durch den Teufel und sEiNe Stricke kaputtmachen (siehe unten).

Tuesday, February 05, 2019

Offener Brief der 9 Waisen

Auffällig ist, dass bei diesen öffentlichen Aufregungen niemals von persönlicher Verantwortung / Schuld (außer natürlich der bösen „Täter", wenn es welche gibt) die Rede ist. Zu dieser Verantwortung gehört auch das Nicht-Wissen von und Sich-Nicht-Bemühen um Glaubenswissen, und die Nichtpraxis der Glaubenswahrheiten. Da ist die Kirche in Deutschland scharlachrot vor Sünde (Irrtum). Es liegt hier immer an „falschen Regeln und gesichtslosen Institutionen", die sich ändern müssen. Immer an den „anderen“. Lächerlich, wie man jetzt wieder die alten Kamellen Frauen-Priestertum und Zölibatsabschaffung rausholt. Die Menschen müssen umkehren. Sonst nix. Dafür braucht es weder das eine noch das andere. Kein Laie kann sich damit herausreden. Ich denke: Die „Personalität“ (Individualität) der Sünde / Fehlerhaftigkeit ist verloren gegangen - weil der persönliche Glaube an einen personalen Gott verloren gegangen ist. Ohne Glaube aber ist unsere Hoffnung leer, wie schon der heilige Paulus sagt. Und ohne diese beiden kann auch das Wichtigste, die LIEBE, nicht bestehen. Ohne das Wissen um die Vergebungsbedürftigkeit jedes einzelnen, besonders auch der Hirten, und die Vergebungswürdigkeit stirbt die Glaubensnotwendigkeit, -möglichkeit und -erfahrung. An der Frequentierung der BEICHTE werden wir sie letztlich erkennen. Denn ohne Versöhnung und Wahrheit ist auch die Eucharistie kein Segen sondern Fluch! Denn dem, der nicht um Vergebung bittet und nicht an Vergebung glaubt, kann nicht vergeben WERDEN. Alles weitere ist dann Gerede oder gar Lüge. DIESE Frage ist der Schlüssel, den man all den „Modernisieren“ entgegenschleudern muss. Wie ist es mit DEINER SCHULD? Was glaubst Du? Hast Du sie? Kannst Du sie loswerden? Wie? REDE! Und dann sprich Dich mit Deinem Bruder aus… Es ist wohl klar, dass letztlich das Thema, um das es geht, die Sexualmoral der Christen sein wird. Und was wir darüber zu glauben haben. Es ist wohl weiterhin klar, dass ein großer Knackpunkt darin die Enzyklika "Humane Vitae" sein dürfte, und die Weigerung der deutschen Bischöfe, dieses prophetische Wort zu predigen und zu lehren. Stattdessen dank Verhütung irgendwer mit irgendwem irgendwann und egal ob irgendetwas vorliegt Sex haben kann, ja eigentlich sollte. Massenabtreibung ist da natürlich im Preis inbegriffen. Und all das spielt keine Rolle in den Skandalen der Kirche und der Trennung der Menschen von der Beichte und Christus... Wer es glauben kann... Ich nicht.

The Devil's Snares - die Stricke des Teufels

Der Teufel verspricht uns zuerst falsche Freiheit und Glück, oder gibt uns falsche Hoffnung oder Verantwortung, dann werden daraus falsche Abhängigkeiten oder Pflichten und dann letztlich falsche Schuld, Scham, Trennung von Gott, die ALLE VON ANFANG AN LÜGE SIND, und unseren Ungehorsam, unsere Unerfahrenheit oder unsere Verwundung und Verlorenheit ausnutzen.

Friday, February 01, 2019

Trump und der Tod: Relativismus total - und das eine Bollwerk

Alle Aufregung über Trump ist künstlich und umauthentisch. Der US-Präseident zeigt nur sehr persönlich, was Relativismus bedeutet. Man kann alles sehen, wie man will. Dass man dazu mal Argumente brauchte... Egal. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese kleine Einschränkung fallen würde. Jetzt kann jeder alles sehen, wie er oder sie es will. Nur eine Sache steht zum Glück wie ein Bollwerk zwischen uns und dem vollkommen willkürlichen Wahnsinn... Fast alle von uns müssen irgendwann den eigenen Tod wahrnehmen. Er steht allem Erfinden, Fantasieren und Relativieren im Weg. Gott sei Dank!

Brandenburg ist Vorreiter im Land der Vorreiter - Parlament wird endlich gleichgeschaltet!

Nach 30 Jahren freiem Parlament reicht es Brandenburg schon wieder. Das freie Parlament gibt erstaunlicherweise nicht die Bevölkerungsstruktur zu 100% wieder. Also zurück zur Volkskammer - diesmal aber wenigstens mit halbwegs unterschiedlichen Listen. Allerdings müssen auf denen ab der nächsten Wahl 50% Frauen aufgestellt werden. Hört sich zunächst einmal sehr rücksichtsvoll an. Irgendwie wie "Affirmative Action". Und doch ein Schritt zurück in die Bevormundung. Das nette Wort für Totalitarismus. Affirmative Action ist manchmal sinnvoll. Wenn vorher eine absichtliche ungerechte Benachteiligung vorgelegen hat, die dauerhafte Nachteile bei den Chancen verursacht hat, kann man das evtl rechtfertigen. Insbesondere dann, wenn dadurch keine neue Nachteile für die Gemeinschaft entstehen (Verlust wichtiger Ressourcen an Intelligenz oder Wehrhaftigkeit), die den ehem Benachteiligten nun auch neue Nachteile bringen würden. Interessant, dass die Forderungen auch nicht damit begründet werden, dass jemand sich besonders ausgezeichnet hat oder Verantwortung übernehmen will - schwer, wie das ist. Nein. Man hat irgendjemand hat ein "Recht" im Parlament zu sitzen. "Entitlement" nennt man das. Man hat also neue Rechte aus der Verletzung alter Rechte. Bei der Wiedergutmachung der Sklavenhaltung ist das eher eindeutig. Es war willkürlich und ungerecht Sklaven dumm zu halten, sie zu misshandeln und umzubringen. Das wussten eigentlich alle. Nicht zuletzt wurden für die Abschaffung der Sklaverei große Opfer an Blut gebracht. Die Ungerechtigkeit der Sklaverei und die daraus resultierende Schuld verdient Sühne - also auch Entschädigung. Schwarze (oder in Deutschland Juden) bspw. in der Verwaltung zu bevorzugen ist eine Sache. Sie deswegen in den Parlamenten zu bevorzugen eine andere (gibt es in den USA auch nicht - und in D wurden auch nicht Juden nach dem 2. WK in Parlaments-Positionen gezwungen / geschickt, in der Armee bevorzugt etc pp.. Strafe in Form von Geld ist ok - wir haben auch Milliarden an ISR gezahlt. Ohne diese Hilfe gäbe es den Staat nicht). Bei Formen natürlicher „Benachteiligung“ (im Gegenzug - so ist die Natur - zu Vorteilen in anderen Bereichen) ist das vollkommen anders. Frauen und Männer unterscheiden sich in puncto Fähigkeiten und Interessen (intellektuell und physisch) sehr. Frauen wurden selten - und erst recht nicht staatlicherseits - willkürlich und gesetzlich benachteiligt. Selbst „kein Wahlrecht“ ist keine Benachteiligung, die hundert Jahre später noch Sühne verlangen würde. Ohne Technologien, die wir für sie entwickelt haben, wäre vielen Dinge, die heute als Rechte gefordert werden, rein praktisch undenkbar. Und unsere Technologien - wie die künstliche Verhütung und die Massen-Abtreibung - haben Probleme geschaffen, die es denkbar erscheinen lassen, dass wir schon zu viele emanzipatorische Technologien haben. Sie sind tiefe Eingriffe in die Natur der Frauen und auch die Natur unseres Zusammenlebens (sowie die demographische Zukunft unserer Kultur). Was wir als Schöpfung 2.0 bezeichnen (also die vom Menschen gemachte), ist insbesondere hier keineswegs kultiviert - oder kultivierend. Es gibt hier keinen Grund für neue Benachteiligungen - erst Recht durch Eingriff in die Grundrechte anderer! Auch das Absenken von Standards in der Armee zum Beispiel ist eine schlechte Reaktion auf eine gefühlte „Benachteiligung", die keine war (und vermutlich keine ist). Die Kosten für unsere Zukunft sind riesig. Der Nutzen gegen NULL. Sorry, diese Sache ist ein Eingriff in Grundrechte (passives Wahlrecht) ohne echte Basis. Und ein Rückschritt in finstere Zeiten bzw ein Fortschritt in sie - nämlich dem Bewerten von Menschen nach Eigenschaften, die sie nicht ändern können. GAANZ schlecht. Aufgebaut auf Schuldgefühlen und Komplexen, die nicht Reich Gottes begründen. Meine Meinung.
Ja, am 10.2.2010 ging es wirklich los. Zu viel um es alles aufzuschreiben. Nach gefühlt 100 Jahren, fast genau, nach Weltreisen, Ehe und tausend Abstürzen und Aufstiegen geht es jetzt weiter. Richtung Himmel. Hoffentlich!

Thursday, February 11, 2010

2010 - Es geht los!!

Die Krise unseres Volkes und unserer Gesellschaft ist eine Krise der Christen. Und deswegen ist auch ihre Überwindung die Überwindung der Christen – ihre eigene Selbstüberwindung nämlich. Endlich wieder zu glauben. Endlich wieder zu hoffen. Endlich wieder zu LIEBEN. Die Frage ist nicht mehr ob. Es wird geschehen. Die Frage ist auch nicht wann. In den nächsten fünf Jahren sicher. Die Frage ist auch nicht wie. Durch die Mission, die Weitergabe des Feuers der Frohen Botschaft von Freund zu Freund, von Mensch zu Mensch. Die Frage wird nur sein: Bist Du dabei gewesen? Hast Du mitgemacht? Wirst Du die Früchte des Sieges mit Christus teilen? Oder wirst Du zaudern und zagen und andere behindern? DAS IST DIE EINZIGE FRAGE. AN DICH!!!

Ist es doch die Aufgabe der zur Herrschaft Gerufenen, alle Kräfte zu verstehen, sie zu binden im höchsten Dienst und den Glaubensmut der Menschen vor Enttäuschung zu bewahren. (Reinhold Schneider)

Es ist die Klage der Wahrheit, dass der Mensch sich ihrer bedient anstelle ihr zu dienen und sie nicht in’s Recht zu setzen vermag, ohne schuldig und mitschuldig zu werden. (Reinhold Schneider)

Die große Gefahr des abendländischen Geistes, das er sich eigenmächtig erheben und die Wirklichkeit der Schöpfung verachten könne – um für wirklich zu nehmen, was er selber gedacht oder glaubt, geschaffen zu haben – ist in der Gestalt des Heiligen Franz von Assisi schon bezwungen. (Reinhold Schneider)

Christentum ist Wirklichkeit. Deswegen kann man auch nur Christ sein, indem man erlebt, also wie Christus handelt, sieht, einordnet. Und man kann vom Christentum eigentlich auch nicht allgemein herumphilosophieren („man wüsste oder müsste“, oder: „was wäre, wenn“) sondern man muss konkret von ihm, konkret eben von Christus, sprechen.

Du sollst nicht schlecht von den Menschen denken. Denn wer schlecht vom Menschen denkt, denkt auch schlecht von Gott. Die Menschen konsumieren doch zum Beispiel meist nicht aus blankem Materialismus, d.h. purer Lust an einem Objekt, sondern wegen der Versprechungen von Idealen, Hoffnungen und Träumen, die hinter den Produkten vermeintlich stehen.

Wenn Du verstehen willst, wie weit Deine Selbstentäußerung für die Liebe, wie weit die Hingabe gehen soll… dann schau’ Dir das neugeborene Kind an. Und den Mann am Kreuz. Dann beginnst Du zu verstehen, wie weit es gehen soll… Aber hab’ keine Angst… Es geht. ER hilft Dir. Er geht sogar noch weiter und sperrt sich für Dich mit all Seiner Herrlichkeit im Brote ein. Sei also unverzagt und gehe Schritt für Schritt näher darauf zu. Und erkenne Dich selber.

Der größte Moment Deines Lebens ist der Tod. Denn es dreht sich wirklich alles um das Ewige Leben und unseren Übergang darein. Und deswegen auch um unsere Beziehung mit Gott jetzt. Durch Christus, den Gehorsam gegenüber der Liebe in Person, haben wir das Vorbild, den Helfer, die Möglichkeit überhaupt. Habe keine Angst vor dem Tod. Er ist wirklich nur ein Tor zu einer wunderbaren und unglaublichen Liebe…

Glaube ist eben nicht Vertrauen auf Gott. Glaube ist nicht subjektiv. Die Hoffnung ist das Vertrauen auf Gott. Der Glaube ist die Einsicht und das Für-Wahr-Halten nicht sichtbarer Wirklichkeit auf ein Zeugnis hin.

Zerreiss Deine Pläne. Sei klug, halte Dich an Wunder. (Mascha Kaleko)

Einer soll herrschen… Christus! Das geht der Menge, die gewohnt ist, Rechte und Privilegien unabhängig von Leistung allesamt gleich zu besitzen, gegen den Strich. Aber überlege einmal, ob es wirklich schlechter ist als die Plutokratie aus nicht-gewählten, nicht-bekannten, nicht-verantwortlichen Journalisten, Parteifunktionären, Lobbyisten und NGOlern, Richtern, Beamten, etc pp. Und die ideale Demokratie, von der Du sprichst, ist doch eine Illusion. Setzt sie doch gleiche Chancen zur Teilnahme voraus. Die kann es aber aufgrund unterschiedlicher Begabungen, Willenskraft und Selbstüberwindung nicht geben. Denn davon hängt Bildung ab. Und zudem… Wie sollte ein Materialist die gleichen Chancen haben wie ein Christ. Wer in einer flachen Welt ohne alle Kontinente und am Himmelszelt aufgehängten Sternen lebt… Wie könnte der die gleichen Möglichkeiten haben wie der, der weiss, dass die Welt eine Kugel ist, eine Atmosphäre hat und bspw. Amerika keine Legende oder böse Geschichte ist, die die Menschen unterdrückt oder ablenkt, sondern Wahrheit.

Ohne konkrete Erkenntnis der eigenen Schuld und ohne konkretes Bekenntnis der eigenen Schuld keine Vergebung, keine Erlösung, keine Dankbarkeit, keine Freude, kein persönlicher Glaube, kein konkretes Leben.

Nein, Jesus war nicht von irgendetwas „fest überzeugt“… Er WUSSTE. Er ist GOTT.

Herr, bewahre uns vor Verwirrung und SÜNDE - nicht "Des-Orientierung". Er soll uns ja nicht davor bewahren, uns in Berlin mal zu verirren. Sondern im Leben. Und die Verirrung heisst nun einmal Sünde.

Unser Leben – ein lebenslanger Advent

Wie soll ich leben ohne die Hoffnung auf den Tod? (Theresa von Avila)

No Guts no glory!

Das beste Gebet sind immer noch die Worte „Danke“ und „Bitte“.

Schlechter Geschmack und selbstverschuldete Hässlichkeit sind durchaus nicht zur Ehre Gottes und nichts, worauf man stolz sein sollte. Christus war zwar arm, aber legte durchaus keinen Wert darauf, besonders hässlich zu sein.

Glaube ist keine Leistung. Glaube ist Anerkennen der unsichtbaren Wirklichkeit.

Der Mensch sündigt, weil er glaubt, dass es ihm mit der Sünde besser ginge.

Alles Glaube. Ok. Aller Glaube nur Gnade. Ok. Und Gnade vermittelt wodurch? Gibt es denn bei Euch irgendeine Art von Gewissheit, Gnade empfangen zu können und so im Glauben wachsen zu können. Nicht in freier Disposition durch den Menschen selber, aber irgendwie doch gewiss. Denn Gottes Liebe schenkt ja Gewissheit. Gott hat sich ja gerade offenbart, um Gewissheit zu geben. Liebe lässt nicht im Ungewissen. Deswegen hat Gott uns auch die Sakramente gegeben. So WISSEN wir, dass wir Seine Gnade, Seine Liebe, Seine Kraft, Vergebung, Sein Leben erhalten. Das ist die Sicherheit, die die Liebe gibt. Und die Ihr einfach abschaffen könnt. Sonst glauben die Menschen nachher, dass Reichtum (oder etwas anderes) Gewissheit eines gnadenvollen Lebens ist.

Seid Euch sicher, es war nicht so gedacht. Aber wir Menschen haben es so gewollt.

Christlich mit den Menschen über die letzten Dinge zu sprechen, ist doch keine Belastung. Im Gegenteil. Es ist ultimative Befreiung für die vorletzten Dinge, die Befreiung vom Ende her – dem Ende nämlich, das alle belastet und der Grund für alle Angst ist.

Das Evangelium ist die Verfassung des Ewigen Lebens der Seele. Aber nicht sein Inhalt. Der Inhalt ist die Liebesbeziehung zu Gott. Diese kann ohne akute und detaillierte Kenntnis des Evangeliums, nicht aber ohne Jesus Christus, den absoluten Gehorsam gegenüber der Liebe, gelebt werden.

Überwinde Babylon zunächst in Dir selber. Immer wieder. Jeden Tag!

Das Schlimme ist nicht, dass die Menschen sich so oder so entscheiden. Das Perfide ist, dass man ihnen nicht einmal mehr erzählt, dass sie eine Wahl haben.

Wir versuchen uns immer wichtig zu machen im Werk Gottes. Wir sind aber in Seinem Reich nur Kinder. Unsere selbst-geplante „verantwortungsvolle Mitarbeit“ am Erlösungswerk ist zumeist nur eine Störung, schlimmstenfalls Grund für Unfälle. Oder wer würde bei einem Festmahl seinem 4-jährigen Sohn die Einladungen, die Gestaltung des Menüs, den Einkauf, das Kochen, das Tischdecken, das Öffnen der Champagner und Weine, etc pp. übertragen…??

Gott ist ein schöpfender Gott. Zugleich zeugend und gebärend sozusagen. Idee, Hingabe und Substanz fallen zusammen.

Ohne Kampf kein Mann.

Wir sollen nicht kommen wie die Lehrmeister oder gar Richter der Menschen – sondern wie Freunde und Geschwister.

LEBEN in Frieden – nicht ruh’n.

Gott ist nicht nur barmherzig, d.h. Er will helfen und Schuld vergeben. Er ist auch allmächtig, d.h. Er kann helfen und Schuld vergeben.

Es geht nicht nur darum, Gott zu spüren. Es geht vor allem auch darum, Gott zu WISSEN. Glaube ist nicht nur subjektiv. Sondern auch objektiv. Glaube ist der Zugang zu den Dingen, die wir selber nicht gesehen haben. Alles das ist Glaube. Das Für-wahr-Halten nicht gesehener Dinge, Geschehnisse und Zusammenhänge. Und doch nur logisch, wenn man dann auch diesen Glauben (ebenso wie das, was man persönlich weiss) als Prämisse für das eigene Handeln sieht.

Der Relativismus, der alles gleichsetzt, ist eine Absage an die Intelligenz. Denn Intelligenz heißt Unterscheidung. Überhaupt haben wir es heute mit einer großen Absage an die Vernunft zu tun, die selbstverständlich eng mit der Absage an den Glauben zu tun hat.

Ich saß wie ein kleiner Funke in Gottes großer Hand. Und Gott hauchte mich an, damit ich mehr glühte. Herr, ich will ein Feuerball werden…

Man lebt nicht das Christentum – wie eine Philosophie oder eine Technik. Man lebt im Christentum – einer Wirklichkeit, einem Licht.

Der Wille Gottes ist das Wohl der Menschen. Man kann die beiden nicht unterscheiden. Sie sind eins.

Härte in letzten Entscheidungen ist Güte. (Friedrich der Große)

Wir sind unruhig unser Leben lang. Immer wieder Abschied. Ja, unser Leben fängt ja mit Abschied an. Danach immer wieder neue Begierde, neues Gewinnen, neue Heimat. Und doch immer wieder Abschied. Und auch am Ende steht ein Abschied. Und unser Herz bleibt deswegen unruhig und heimatlos. Bis es ruht in Gott, in dem alles Ursprung und Ziel hat, in dem alles Heimat hat und ist. Wenn wir Gott finden, dann kann unser Herz ruhen. Denn es weiss, dass am Ende nicht Abschied sondern eben Ankunft steht.

Glauben bedeutet, eine Musik hören, die man mit den Ohren nicht hören kann. Und Hoffnung ist der Mut, danach zu tanzen.

Gott ist katholisch (und eigentlich auch nur ER). Denn ER ist wirklich all-umfassend.

Liebe ist nicht nur ein Gefühl. Sie ist Wille, Entscheidung, Gewissheit, Heimat, Hoffnung, Glaube, Perspektive.

„Wenn die Heiligen im Himmel nochmals auf die Erde zurückkehren könnten, würden sie, von Liebe entflammt, unermüdlich darauf bedacht sein, für die Ausbreitung des Glaubens in der ganzen Welt zu sorgen, in der Absicht, der ganzen Welt die unendliche Liebe Gottes zu den Seelen kundzutun. Denn viel mehr als jeder Erdenbewohner wissen die Heiligen, wie sehr der Vater, der Sohn und der Heilige Geist würdig sind, erkannt zu werden. Sind sie doch hingerissen, wenn sie sehen, mit welcher Herrlichkeit im Himmel jede, auch die kleinste Tat für die Verbreitung des Glaubens belohnt wird.” (Hl. Vinzenz Pallotti, 1795 - 1850)

Es geht nicht darum, ob Du jetzt theoretisch fähig bist, alles zu geben. Sondern es geht darum, dass Du im richtigen Moment fähig bist, das Richtige zu geben. Das bedeutet Hingabe. Darum musst Du bitten.

Die Menschen würden sich schon führen lassen (natürlich, wer würde sich eben nicht dienen lassen). Aber wir leiden an der kindischen Führungsverweigerung der Eliten. Ein bisschen dienen…? Ja, das schon. Aber dann machen sie es durch ein Übermaß an „Kompensation“, Privilegien und „Sich-Entziehen“ „im Austausch“ oder als „Entschädigung“ wieder kaputt, so dass eben die Beziehung zwischen Führern und Geführten nie entstehen kann.

Das Problem der verlorenen Heimat ernstnehmen, der Verbindung aus Mensch, Ort und Beziehungen, die heute immer wieder aufgelöst werden. Das Thema müssen wir zuerst ernstnehmen.

Was und wie wäre mein Leben ohne die Geburt Christi? Hast Du Dir das einmal vorgestellt? Ohne Seine Geburt vor 2000 Jahren und ganz konkret in Dir vor x Jahren.

Christus beweist Du nicht durch Worte und Argumente sondern durch Dein Leben.

Sunday, December 20, 2009

Weihnachten - Menschwerdung - Gott und Mensch

Ohne Menschwerdung keine Vereinigung der Sphären von Gott und Mensch, des Übernatürlichen und Natürlichen. Ohne Menschwerdung keine Erlösung des Menschen. Ohne Menschwerdung keine Eucharistie... Kein Leben. Danke Herr. Danke Christus. Halleluja...

Sine timore. Seid ohne Furcht. Immer.

Wir wollen Wirklichkeit voll erleben – nicht über Möglichkeiten philosophieren. Deswegen „JA“ zu Christus. "JA" zu Seinem "JA" zu uns.

Gott muss uns so sehr lieben. So sehr, dass ER werden wollte, wie der Geliebte und die Geliebte selber. So sehr sucht ER unsere Nähe und unser Heil. Ist das nicht unglaublich? Manchmal geht es uns ja selber so. Manchmal begehren wir die Nähe eines anderen Menschen so sehr… Aber meist sind wir doch nicht interessiert genug, um alles Eigene – ALLES – aufzugeben und ganz die Natur des anderen anzunehmen. Welche Liebe Christus zu uns hat… DANKE!

Christen sind Menschen, die absolut „Ja“ sagen können zu jeder Realität, jedem Problem, Fehler, Leiden ebenso wie zu jedem Geschenk. Denn sie können es einordnen und in der Hoffnung auf das Ewige Leben und Gottes allmächtige Liebe eben aus dieser Liebe annehmen, teilen, überwinden, ertragen, ändern…

Eine andere Welt ist möglich. Ja, sie existiert bereits. Das Reich Gottes ist unter uns längst präsent. Es lebt und brennt in Millionen von Herzen. Und im Herzen Gottes.

Christentum ist nichts anderes als die authentische Spielanleitung für das Spiel, das sich Leben nennt. Es enthält Sinn und Zweck, Ziel und empfohlene Schritte und Verhaltensweisen. Und Du siehst: das Leben ist ein Ballerspiel. Ein Ballerspiel der Liebe.

Wenn Du verstehen willst, wie weit Deine Selbstentäußerung für die Liebe, wie weit die Hingabe gehen soll… dann schau’ Dir das neugeborene Kind an. Und den Mann am Kreuz. Dann beginnst Du zu verstehen, wie weit es gehen soll… Aber hab’ keine Angst… Es geht. ER hilft Dir. Sei unverzagt und gehe Schritt für Schritt näher darauf zu. Und erkenne Dich selber.

Das Strahlen eines Heiligen ist nicht so sehr das Strahlen großer Menschlichkeit sondern das Strahlen Gottes, zu dem ein Mensch völlig „Ja“ gesagt hat und in dem Gott daher besonders strahlen kann. Das wiederum allerdings ist dann Vollendung wahrer Menschlichkeit…

Der Katholische Glauben hilft einem, das Wunderbare und Wundersame an, in und vor allem hinter den materiellen Dingen und Ordnungen zu sehen. Dem Menschen, der katholisch sieht – also allumfassend, wird klar, dass das Reich Gottes bereits existiert. ALLES IST REICH GOTTES. Schon jetzt sind alle Dinge, die ER gesagt hat, Wirklichkeit und erfahrbar für den, der eben übernatürlich sieht (ein anderes Wort für „glaubt“). Und diese Sicht, diesen Glauben, empfängt der gläubige Mensch in der Eucharistie, wo ihm klar wird, dass GOTT tatsächlich die Macht hat, das geringste zu heiligen – alles also von Seiner Gegenwart erfüllt werden kann. Und da ER es auch will, eben auch erfüllt IST. IM BROT GOTT. Wer dies glaubt, ist selig zu preisen. „Selig, die nicht sehen und doch glauben.“ So erkennt man, dass das Übernatürliche und das Natürliche eben nicht getrennt, sondern in IHM verbunden sind. Und so ergibt sich eine Art der Bejahung des Materiellen und der Welt, die dem Materialisten und Rationalisten (und auch den meisten Christen, die nicht daran glauben) nur auf ungleich kindischere und unbegründetere Art möglich ist. Wenn überhaupt. Es ergibt sich eine Bejahung durch GOTT.

Draufhalten und durchhalten (und manchmal Maul halten ;-).

Das Reich Gottes kommt in’s Rollen. Trotz uns, den manchmal viereckigen Rädern…

Ich, Herr, ein treuloser Sünder… brauche Dich. Hilf mir aufzustehen, denn ich bin gelähmt vor Angst, vor Erinnerung an meine bösen Taten und feigen, faulen, dummen Unterlassungen, vor Stolz und Trägheit, ich traue mich nicht zu Dir zu gehen, weil ich so blind bin. Herr, mach’ mich sehend! Hilf mir, oh Herr!

Es gibt nur ein “Need to have” – Deine Beziehung mit Gott.
Alles andere ist “nice to have“.

Der Gelähmte auf der Trage… Das bin ich. Und Ihr, meine Freunde, seid die, die mich zum Herrn gebracht haben… DANKE!

Das absolut Entscheidende ist nicht, dass wir immer jung bleiben sollen… Sondern immer lebendig. Und es auch immer mehr werden.

Die Heiligen Orte sind nicht Orte aus Stein, an denen einmal dies oder jenes passiert ist. Die entscheidenden Orte sind die aus Fleisch, die Herzen derer, die lieben.

Christentum: Erleben – erkennen – Erkanntes leben

„Wie soll ich leben ohne Hoffnung auf den Tod?“ (Teresa von Avila)

Unser Problem: Wir verwechseln Knappheit und Überfluss / Überschuss im Bezug auf Mensch und Materie / Ressourcen: Wir denken nämlich, Ressourcen seien knapp und Menschen zu viele / überflüssig. Das ist aber nur das dumme Denken der Materialisten und Darwinisten. Tatsächlich ist es genau umgekehrt. Natürlich wird es schwierig, wenn man eben die Menschen durch Entmutigung quasi zu Schluckern und passiven Phlegmatikern macht, die sich für überflüssig halten und glauben, nur im Wettbewerb einen Moment des Atems erkämpfen zu können. Diese Entmutigung nennt sich allzu häufig „Wissenschaft“ – Darwinismus, Evolutionstheorie, oder jede andere materialistisch-verkürzte Version von Naturwissenschaft. Diese geben den Menschen jedoch – durch die Verkürzung der Sicht auf das Messbare – eine halbe und somit falsche Sicht auf das Ganze. Stattdessen muss man die Menschen annehmen, Ihnen sagen, dass sie geliebt und gewollt – und somit sinnvoll und unersetzlich sind, man muss sie ausbilden und anleiten, das Ganze zu erfassen und zu erleben – dann könnte man mit ihnen alles erzielen. Und wir würden sehen, dass wir eher zu wenig Menschen und zu viele Möglichkeiten haben als umgekehrt. Die Menschen sind der Reichtum.

Ist es nicht erstaunlich: Gerade in der ja so körperbewussten modernen Gesellschaft gilt der Körper letztlich so wenig. Er wird gehegt und gepflegt, um ihn dann wie Perlen vor die Säue zu werfen und zu entehren…

Auf und aus Zahlen kannst Du kein Leben bauen…

Ich zittere vor Deinem Blick. Jedes Auge, das Du auf mich wirfst, verändert mich unmittelbar, jeder milde Blick und jeder wilde Blick, jeder gütige und der wütige.

Ich habe eine einzigartige Liebe für Dich. Viel tiefer und weiter, wilder und milder als alles andere. Du musst nicht ja zu mir sagen. Aber sag’ nicht ‚scheissegal’. Und sag’ auch nicht: „Geh’ weg von mir! Hinter den Horizont mit Dir!“

Wednesday, November 04, 2009

Der Barmherzige Gott

Der Glaube dispensiert die Gläubigen nicht von der Todesangst. Er mildert diese Angst aber durch die Hoffnung. In der Präfation der Messe von Allerseelen heißt es: „Bedrückt uns auch das Los des sicheren Todes, so tröstet uns doch die Verheißung der künftigen Unsterblichkeit.“

Dazu gibt es ein bestürzendes Zeugnis, das ebenfalls aus Russland kommt. 1972 wurde in einer Untergrundzeitschrift ein Text veröffentlicht: ein Gebet, das in der Jackentasche des Soldaten Aleksander Zacepa gefunden worden war. Der Soldat hatte es wenige Augenblicke vor der Schlacht, in der er im Zweiten Weltkrieg das Leben verlor, geschrieben. Es lautet:

„Höre, o Gott! Kein einziges Mal in meinem Leben habe ich mit dir gesprochen. Heute aber habe ich Lust, mich mit dir zu freuen.

Weißt du, von Kind an haben sie mir immer gesagt, dass es dich nicht gibt – und ich Dummkopf habe es geglaubt. Nie habe ich deine Werke betrachtet. Diese Nacht aber habe ich aus dem Granatenkrater zum Sternenhimmel auf geschaut. Und fasziniert von ihrem Schimmern habe ich sofort verstanden, wie schrecklich der Trug sein kann. Ich weiß nicht, o Gott, ob du mir deine Hand reichen wirst. Aber ich spreche zu dir, und du verstehst mich.

Ist es nicht merkwürdig, dass mir inmitten eines schrecklichen Infernos das Licht erschienen ist und ich dich bemerkt habe? Darüber hinaus habe ich dir nichts zu sagen. Ich bin nur glücklich, weil ich dich erkannt habe. Um Mitternacht müssen wir angreifen, aber ich habe keine Angst, du schaust ja auf uns.

Da ist das Signal! Ich muss gehen. Schön war es zusammen mit dir. Ich will dir noch sagen – und du weißt es –, dass die Schlacht hart sein wird: Es kann sein, dass ich noch diese Nacht an deine Tür klopfen werde. Und auch wenn ich bis jetzt nicht dein Freund war: Wenn ich kommen werde – wirst du mich einlassen?

Was ist jetzt los? Weine ich?

Mein Gott, du siehst, was mir zugestoßen ist. Erst jetzt habe ich begonnen, klar zu sehen… Ich grüße dich, Gott. Ich gehe – und werde wohl kaum mehr zurückkommen. Komisch, jetzt macht mir der Tod keine Angst mehr.“

Wednesday, April 08, 2009

Vorösterliche Gedanken II

Die Christen sind sich nicht annähernd der Dringlichkeit und Bedeutung der Mission für sie selber und für alle Menschen in diesem Land bewusst. Wenn sie nur verstünden, dass es nicht um Mitgliederwerbung für einen Verein oder eine Bewegung ginge. Wenn sie nur die Frohe Botschaft von der Gotteskindschaft des Menschen, von der allmächtigen und brennenden Liebe Gottes für sie, von Seiner Menschwerdung und Lehre, Seinem Leiden, Sterben und Seiner Auferstehung für uns alle, von der Versöhnung, der Vergebung und dem Ewigen Leben wirklich ernstnehmen würden… (WAS WÄRE DENN, WENN ES WIRKLICH SO WÄRE???). Sie wären selber so froh. Und diese Freude würde es ihnen erlauben, Herzen und Verstand von so vielen Menschen zu berühren, die ohne diese Botschaft und beim immer möglichen Zusammenbruch der materiellen Gewissheiten in alle möglichen Fallen laufen würden.

Wir müssen die Menschen mit viel Ruhe und Geduld gewinnen - nicht besiegen.

Ja, wie glaubst Du denn, sieht die Bekehrung eines Volkes aus, wenn nicht so wie dieses? Glaubst Du, dass man auf einmal überall Engel sieht? Bekehrung ist letztlich nichts anderes als Beziehung. Und Beziehung muss wachsen.

Zu viel Verantwortung ist nicht verantwortungsvoll, sondern latenter Entschuldigungsversuch.

Soviel Zeit haben wir verloren und verspielt. Das kann man nur ertragen, wenn man in und aus der Ewigkeit lebt.

Du Mensch, bist in Wahrheit noch viel kleiner als Du denkst. Und wenn Du dies begreifst, wirst Du noch viel größer sein, als Du es zu hoffen wagst.

Menschen müssen versagen, wenn sie sich a) für allmächtig b) für völlig irrelevant c) für Zufallsprodukte oder d) alles zusammen halten.

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

Schenke mir ein Herz, das barmherzig fühlt,
einen Verstand, der barmherzig denkt,
Augen, die barmherzig sehen,
Ohren, die barmherzig hören,
Hände, die barmherzig handeln,
Füße, die barmherzige Wege gehen.

Seid nicht mit weniger zufrieden.

Das besonders Vernünftige am Christentum ist das Menschenbild. Es erkennt, dass der Mensch weder so gut ist wie es uns Humanisten glauben machen wollen, noch so schlecht und verachtungswürdig, wie es die Misanthropen sagen. Stattdessen bietet es die dritte, die realistische Sicht an: Der Mensch ist Geschöpf Gottes, Kind und Träger des göttlichen Antlitzes. Aber er ist auch gefallen. Und er ist gerettet.

Die Liebe ist nie ein schlimmes Gefühl. Die Angst vor wahrer, selbst-hingebender Liebe (und das, was man sonst oft noch für Liebe hält) hingegen ist IMMER ein schlimmes Gefühl.

Der Kampf gegen die allgemeine Verweiblichung und für eine gesunde Männlichkeit ist keineswegs frauenfeindlich. Im Gegenteil.

Gott will mit uns Abenteuer leben.

Herr, leite mich sicher durch die Untiefen meiner Insensibilität, durch die Strudel meines Stolzes und die Wirbel meiner Ungeduld.

Liebe ist eine Entscheidung, die einem leichter oder schwerer fallen mag. Aber die in jedem Fall fallen muss.

Wir brauchen nicht machen. Wir brauchen nur sichtbar machen.

Wir sollen doch nur für möglich halten, was nicht unmöglich ist.

Hin-GABE nicht Zurück-LEHNEN.

Er hatte Hoffnung auf ein Happy End…

Der Glaube wurde ihnen als Gerechtigkeit anerkannt.

Natürlich habe ich Angst. Aber nicht vor einem schlechten Ende sondern vor der Anstrengung und davor, deswegen den Mut sinken zu lassen. Das ist wie vor einem Football-Spiel, für das man eigentlich gut trainiert hat, gegen einen Gegner, der eigentlich nicht stärker ist… Oder wie bevor man die hundert Liegestütze, die man sich vorgenommen hat, anfängt. Es tut schon in Gedanken weh. Aber die Überwindung und das Gefühl am Ende sind glorreich. So muss es auch mit dem Glauben sein.

Monday, April 06, 2009

Vorösterliche Gedanken I

Das Christentum behauptet nicht, die wahre Ethik oder Verhaltensweise zu sein. Sondern es behauptet, die Offenbarung über das Wesen des Menschen und der ganzen Schöpfung zu sein – in dem Menschen Jesus Christus ansichtig, lebendig sowohl in der mystischen Form des eucharistischen Brotes als auch im mystischen Leib der Kirche als auch in den lebendigen Christen in der ganzen Welt. Dieser Anspruch ist einzigartig. Und er ist natürlich ein Skandal. Aber ein Skandal, auf den man nicht einfach mit Achselzucken oder Wut reagieren kann. Denn man schlägt ja auch nicht die Naturwissenschaften kaputt, nur weil sie behaupten, uns ebenfalls etwas wahres zu erklären, uns eben die Naturgesetze zu offenbaren. Gleiches tut das Christentum: Es offenbart uns die Übernaturgesetze.

Die einfach, menschliche Weisheit klingt oft klug, nachvollziehbar und einleuchtend. Doch am Ende versagt sie. Alles kluge Gerede… angesichts des Todes: Nichts wert. Die christliche Weisheit hingegen fängt dort erst an. Gerade im Tod – in jedem Tod (d.h. auch jeder Enttäuschung und Einsamkeit) ist sie gültig. Und gültiger denn je. Dort vermittelt sie eine Hoffnung. Und die Hoffnung ist das Gegenmittel gegen die Verzweiflung, die den Tod zum Tod der Seele macht.

Wir machen einen Fehler, wenn wir im Christentum nicht die wissenschaftliche Sprache benutzen sondern eine Sprache, die uns dem Vorwurf / Vorurteil aussetzt, beim Glauben handele es sich um eine subjektive Sache, einen internen Vorgang in einem Menschen – wenn es sich doch ganz und gar nur um eine Öffnung und ein Einsehen in externe, objektive Vorgänge handelt.

Mach Dir keine Illusionen: Der Teufel HASST Dich abgrundtief. Weil Du das Antlitz Gottes trägst.

Das Böse ist endgültig besiegt. Das bedeutet nicht, dass es keinen Schmerz mehr gibt. Aber in letzter Tiefe gibt es kein Leiden mehr, keinen Schmerz, der sinnlos ist und nicht irgendwie durch die Liebe erfüllt zur Liebe selber werden kann.

Wenn wir erst den Alb der Geschichte von den Augen und Herzen der Menschen genommen haben werden… Wie schön wird es sein. Wie schön werden sie sein. Und was für gute Taten werden sie vollbringen können.

Ich bin nicht stark. Ich werde auch nicht durch Christus stark. Ich bin schwach und Christus ist stark. Nur dadurch, dass Er mir hilft, komme ich nicht an meiner Schwäche um.

Ihr, die Ihr uns jetzt auslacht und ignoriert… Ihr werdet Euch noch wundern. Denn einen nach dem anderen treffen unsere Worte und Taten eben doch in’s Herz. Nicht alle gleichzeitig. Aber einen nach dem anderen. Ihr werdet es gar nicht merken. Aber irgendwann werdet auch Ihr es sehen.

Du, Herr, machst mich unendlich reich.

Die individualisierte Subjektivität irrt, wenn sie annimmt, dass alle Menschen völlig unterschiedlich sind und daher alle völlig unterschiedlich denken – es mithin keine objektive Wahrheit zwischen ihnen gibt. Im Gegenteil: Leben und Tod, Lebensspendendes und Todbringendes sind für alle gleich – auch wenn sie diese Wahrheiten je nach ihrem Wesen und Charakter unterschiedlich spiegeln.

Du musst die Liebe wagen. Durch die ersten Schatten des Verlegenen und vielleicht Peinlichen hinweg, durch alle Schwierigkeiten, vielleicht sogar Schmerzen hinaus…

Wir müssen zuerst aufrütteln. Und dann müssen wir aber sehr schnell dafür sorgen, dass die Aufgerüttelten nicht in Panik verfallen. Wir müssen Mut und Hoffnung vorleben. Dafür müssen wir selber Christus, den Grund alles Hoffnung und allen Mutes, kennen und uns von Ihm lieben lassen.

Wenn Du Dich umgehend über ein Leiden beklagst ist das so, wie wenn Du Dich beklagst, dass Du statt einer schönen Blume einen unansehnlichen Samen geschenkt bekommst… Warte doch erst einmal ab. Lass den Samen sprießen und wachsen. Er wird in Dir vielleicht eine unvergleichlich schöne Blume werden.

Gott nimmt die, die sich IHM ganz zur Verfügung stellen.

Wenn ich heute Nacht sterben würde, was müsste ich sagen / tun / erbitten / bereuen? Frag' Dich das jeden Abend…

Im Anfang war das Wort. Und für uns ist im Anfang das Gebet.

Die Hauptqualität eines Mannes ist die Stärke des Willens. Die einer Frau ist die Schönheit Ihrer Seele. Die größte Forderung an den Mann ist es, der Schönheit der Frau nicht zu verfallen, die an die Frau, sich vor dem Willen des Mannes nicht zu fürchten. Dazu muss der Wille des Mannes der Frau dienen und sie nicht unterdrücken, und die Schönheit der Frau sich dem Mann hingeben und ihn nicht quälen.

Wir alle machen uns doch Sorgen, dass die Liebe Gottes, die ewige, geordnete Freiheit furchtbar langweilig würde. Das liegt aber nur daran, dass unsere Phantasie so klein ist.

Die Gesetze Gottes sind nicht Willkür sondern Offenbarung.

Lustig, dass insbesondere der intellektuelle 'Mittelbau' und die selbsternannte Intelligentsia nicht an Gott glaubt. Der Rest aber doch.

Viel kann jeder... Aber ALLES ist das, was zählt. Ich will deswegen alles.

Heiligkeit ist Möglichkeit.

Christus ist der Gehorsam und dieser ist tatsächlich die Wahrheit, der Weg und das Leben.

Das Entscheidende an uns ist nicht die Materie sondern der Funken freien Willens. Der macht uns aus. Und auf den muss es uns ankommen

Wednesday, December 17, 2008

Er kommt - Er ist immer da

Nach den ersten Biegungen wird der Weg Christi immer klarer und gerader. Allerdings nicht unbedingt flacher.

Ich dachte immer, wunder, was ich für eine Liebe empfände, wie groß ich doch liebte und was für tolles mich meine Liebe tun und sagen ließ… Ja, manchmal war ich gar ein bisschen stolz auf das, was ich tat und fühlte. Jetzt erst verstehe ich, dass, was ich fühlte, die LIEBE GOTTES FÜR MICH war. Nicht MEINE LIEBE FÜR JEMAND ANDEREN…

Das Leben ist ein Ballerspiel der Liebe – man kann nur soviel neue Liebe bekommen, wie man durch „Verballern“ der alten an Raum freigemacht hat. Es ist nicht das „Haben von Liebe“, das glücklich macht (Liebe kann man auch gar nicht haben). Es ist der Strom der Liebe, Liebe, die hineinkommt, und Liebe, die hinausfließt.

Es gibt Menschen, die schreiten – quasi ohne es zu verstehen und zu merken – von Glück zu Glück. Nur weil sie die eine Entscheidung getroffen haben, Gott, Ihrem Vater und Retter zu glauben und zu trauen. Und es gibt Menschen, die fallen von einem Unheil in’s nächste – ebenso ohne es zu verstehen und zu merken… weil sie eben nicht glauben und somit nicht sehen wollen.

Natürlich sind die Menschen, die seelisch begrenzt leben, subjektiv häufig „glücklich“. Sie machen sich nur zumeist keine Vorstellung davon, was es heißt, wenn Gott uns GLÜCK verheißt.

Wir müssen wieder denken wie Bonifatius. Keine Beschwerde, dass die Menschen ja die ach so wichtige christlich-humanistische Bildung nicht besitzen. Auch kein Lamentieren, wer das denn nun bitte schuld ist. Sie ist nicht da. Basta. Stattdessen müssen wir uns an die Arbeit machen. Wir müssen die Menschen lehren, insb. müssen wir so von der neuen Wotanseiche, dem Götzen Mammon und seinen Dämonen Konsum und Arbeitswut / Geldgier befreien.

Die häufigsten Irrtümer heute: Vergötzung der Arbeit und Häresie der Tüchtigkeit.

Mit der Anti-Baby-Pille hat der Teufel der Frau erneut den Apfel gegeben. Und wieder unter dem Vorwand, dass die Menschen jetzt frei und Gott gleich würden… Und wieder hat Adam nichts getan, um seiner Frau beizustehen. Im Gegenteil. Ein weiterer Irrtum des Menschen, der im Tod endet.

Im Angesicht des Todes gibt es zwei natürliche Reaktionen, beide traurig und traurigmachend: Erstens die Rücksichtslosigkeit, das „Jetzt alles!“ und „Jetzt erst recht“, „Wir müssen ja eh alle sterben“. Und dann gibt es die Melancholie, das „Ach Schade“, „Wie traurig“, wie wenn eine Kerze verlöscht… Dagegen kann nur die übernatürliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod stehen. Und warum sollte man diese Hoffnung nicht haben? Oder hat schon jemals jemand bewiesen, dass es dieses Leben nicht gibt?

Wenn Du erst einmal die Freude Gottes gekostet, und wenn Du erst einmal sogar die Hoffnung nach noch größerer Freude geteilt hast, dann kommen Dir all die rauschenden Feste in den Luxushotels, für die Du früher auf eine Einladung gehofft hast, wie eine Beerdigung vor. Deine eigene Beerdigung.

Christentum ist keine Religion. Christentum ist Glaube an eine unsichtbare, unterschwellige Wirklichkeit, in der Gott immer und überall präsent und bei uns ist.

Bruder, natürlich weiss ich, dass Du die Schönheiten der Natur so siehst wie ich. Aber DuU wirst verstehen, dass es noch etwas anderes ist, wenn man in den Schönheiten der Natur Geschenke eines liebenden Schöpfers und Liebhabers an einen selber sieht. Es ist doch wohl klar, dass dann jeder Sonnenuntergang, jeder Berg, jede Blume viel mehr Freude, Rührung, Erhebung und Erschütterung auslöst, als wenn man darin nur chemische oder physische, optische oder mechanische Prozesse sieht. Sei mir nicht böse: Aber wenn Du den Schöpfer nicht vermutest, siehst Du im Vergleich zu mir eben doch nichts.

Staat und Politiker, die beständig Kompetenzen reklamieren, und sie dann nicht im irgendwie spürbaren Allgemeininteresse (Erfolg?) und meist sogar überhaupt nicht ausfüllen, zerstören die Legitimität unseres Staates.

Jetzt muss ausgerechnet der Staat alles retten? Man will also die mit neuen Kompetenzen bestücken, die schon die bisherigen Kompetenzen nicht ausfüllen konnten (denn irgendwie ist es ja nicht gerade so, als wären unsere Staatshaushalte immer toll im Plus… oder??? Wenn unsere Staaten Banken wären, wären wir doch schon längst alle Lehmänner.)

Wir haben es nicht in erster Linie mit einem systemischen Problem zu tun. Auch nicht mit einem sachlichen Problem. Wir haben es mir einem menschlichen, einem moralischen Problem zu tun, denn es sind ja Menschen, die Systeme und Sachprobleme erst bedingen. Wesen, Identität, Ziele, Sehnsüchte und Probleme, Stärken und Schwächen und Grenzen des Menschen werden nicht mehr gewusst oder bewusst außer Acht gelassen.

Ich habe einfach schon zu viele wunderbare Dinge gesehen, als das ich irgendwie noch glauben könnte, dass nicht alles gut ist, wirklich gut, froh und frei. Bis auf unsere Einstellung als Menschen, die man, kurz gesagt, auch mit dem Wort Erbsünde bezeichnen könnte. Sie ist das Einzige, was uns nicht sehen lässt, DASS eben alles gut ist.

Menschen, es gibt mehr als nur Staat und Markt für die Beantwortung Eurer Fragen…

Wenn wir doch nur nicht den Sinn für das Übernatürliche, das Unmittelbare und Unterschwellige, so sehr eingebüßt hätten. Wie blind sind wir doch…

Auf der Webseite des Erzbistums gibt es eine Rubrik SONNTAGS-GOTTESDIENSTE. Es gibt keine Übersicht über die HEILIGEN MESSEN an ALLEN TAGE. Wieviel sagt das doch schon über den Glauben und das Bewusstsein bzgl. des übernatürlichen Messopfers.

Eines habe ich noch vergessen. Es ist eigentlich das Wichtigste: Wir werden in den kommenden Zeiten unglaublich stark Gott wieder brauchen und suchen. Diejenigen von uns, die IHN kennengelernt haben, werden kaum wissen, wo sie anfangen sollen zu helfen. Es werden auch wieder alle Alternativen aufstehen. Und man muss sich darauf gefasst machen, dass am Ende die Ernte auch wieder ähnlich ausfällt wie zu vorherigen Zeiten, nämlich das leider auch viele (liebe) Menschen den Irrtümern und dem Tod anheimfallen. Ich meine das sehr ernst. Aber auch sehr froh in dem Sinne, dass denen, die beim Herrn bleiben, kein endgültiges Leid - nämlich die Abkehr von der Liebe, dem Licht und dem Leben - geschehen kann. Bete für uns alle um Kraft. Und bete für die Menschen, die Dir lieb sind. Jeden Tag.

Wir werden Leben einhauchen – so wie uns Leben eingehaucht wurde.

Wir Christen sind keine kultur- und zeitgeistkritische Elite oder Clique. Wir sind kultur- und zeitgeistprägende Macht, wenn wir im Gehorsam zum Willen Gottes, der die Zeit und alle Kulturen in Seiner Hand hält, wenn wir eben in Christus stehen. Nichts besteht dagegen. Nichts steht dem entgegen, nur unsere Lauheit, Bequemlichkeit, Feigheit, Schwachgläubigkeit.

Wir armen Menschen… Unsere selbstgemachten Gottesdienste sind so angestrengt und nicht angemessen. Und wir merken es selber. Und gehen nicht hin.

Ist es nicht absolut erstaunlich, wie schnell und vollständig viele Menschen die Mär vom Mammon glauben („hätte ich nur mehr Geld, dann könnte ich dies und hätte das und wäre sicher glücklicher und mehr wie ich selber“). Erstaunlich, wie viel Glaube hier aufgewandt wird. Aber für den, der wirklich retten und glücklich machen kann, scheint es soviel schwieriger zu sein, den rechten Glauben aufzubringen. Ist das nicht ein Rätsel.

In allen Dingen ist eine Struktur der tiefen Güte Gottes eingelegt.

Entmutigung ist Ausdruck der Eigenliebe.

Aus dem ganzen Tag eine einzige Heilige Messe machen.

Schweiß ist der Weihrauch der Laien.

Arbeit macht frei… Oh nein… Die Liebe macht frei.

Sex is an addictive drug meant to glue people together.

Von jedem Punkt im Universum geht ein Weg in’s Paradies.

Wisst Ihr nicht, dass Ihr über Engel richten werdet?

Die erlöste Schöpfung ist größer und schöner als die ursprüngliche, naive. Denn vorher erkannten sich die Menschen nicht. Gott kann sich mit jeder Mitwirkung des freien (kreative) Menschen immer wieder selber übertreffen und bleibt dabei doch selber immer allmächtig und nie „überrascht“. Felix culpa.

Wie kann man liberal sein, ohne im Herzen konservativ zu sein. Ja, es fragt sich, warum (!) man überhaupt liberal sein sollte, wenn man zum Beispiel insb. die Würde des Menschen als unveräußerlich nicht festhält…

Das Katholische ist das Umfassende, das Sowohl-Als-Auch, das sich ausspannt, um zu verbinden, und diese Spannung aushält, das sowohl endlich als auch unendlich sein will, das Eine, weil wir müssen, das andere, weil wir können.

Die Kirche ist keine Institution oder Organisation. Sie ist lebendiger Körper. Wir alle sind Teile und Organe dieses Körpers. Niemand von uns kann außerhalb des Körpers sinnvoll existieren. Und der Körper wird geschwächt durch jeden, der fehlt.

„Wie konnten die Nazis nur passieren? Bei so einer kultivierten Nation?“ Diese Frage hört man oft. Schaut auch mal die Qualität des christlichen Glaubens in Deutschland zu der Zeit an… Und Euch wird es schon viel weniger wundern…

Den physischen Tod, den Übertritt von einem zum anderen Leben, gab es vielleicht schon immer. Aber den psychischen Tod, den Tod der Seele, das Leiden, die Angst, die Unsicherheit, die Blindheit gegenüber dem, der dahinter steht, das gibt es erst seit dem Sündenfall. Aber mach Dir keine Sorgen: Ein Augenblick und Du bist im Licht…

Thursday, August 21, 2008

August in Berlin: Freie Tage - Feiertage

Der Mensch, der nichts sehnsüchtiger braucht und ersehnt als die Liebe, das Wissen, geliebt zu sein, lehnt immer wieder die Liebe ab. Insbesondere wenn sie ihm geschenkt wird und er sich in ihrem Angesicht deswegen ausgeliefert und nicht würdig fühlt. Deswegen lehnt der Mensch die Liebe insbesondere immer wieder dann ab, wenn sie groß, wunderbar, rein und unverständlich ist. Dann will er sie oft nicht. Denn dann könnte er sie ja verlieren. Der Mensch will die Liebe lieber machen, besitzen, kontrollieren. Er will die Liebe verdienen und sie daher über seine Leistung verfügbar und verständlich machen. So groß ist seine Angst, Liebe zu verlieren und nicht geliebt zu werden. Irgendwann verlor er das Vertrauen, verlor jeder von uns das Vertrauen, dass wir geliebt sind, dass wir ohne Verdienst Liebe behalten können. Vielleicht nennt man das Erwachsenwerden, den Auszug aus dem Paradies, den jeder von uns immer wieder nachvollzieht, klassisch nennt man es vermutlich Erbsünde. Denn die Sünde ist ja Misstrauen - ein Verstoß gegen die Liebe. Aber Gott ist gekommen, um uns zurückzuholen. Um uns Liebe zu zeigen, die nie mehr zurückgenommen wird. Deswegen wurde Er so klein wie ein Kind und so unscheinbar wie Brot und Wein. Deswegen heilte Er und sprach uns gut zu. Deswegen lehrte Er, und deswegen nahm Er das Kreuz und starb daran. Nun: Die Tore des Himmels stehen offen. Und die Menge steht doch davor wie eine Herde Schafe. Wo sind die Hirten, wo die "Hirtenhunde", die helfen, die Herde in den Himmel zu leiten? Er ist so nah. Er ist schon da…

Die jungen Menschen suchen Orientierung und Bildung. Da reicht es aber nicht, wenn Ihr kritisch den Kopf schüttelt und den Zeigefinger ausfahrt. DAS IST NICHT GENUG!

Gott befreit die Menschen. Die Revolution der Freiheit läuft bereits. Sie ist eine völlig unpolitische Bewegung. Gott bedient sich nicht der "Prozesse", "Systeme" oder der entsprechenden Eliten. Er bedient sich der Männer und Frauen, die ihre eigene Befreiung durch Ihn erkennen und annehmen. Er braucht keine Lobbyisten, Staats- und Unternehmenslenker. Er braucht Menschen. Papst Johannes Paul II. hat, als er an der Befreiung der Polen mitarbeitete, vielleicht die eine oder andere politische Bemerkung gemacht. Aber in der gleichen Zeit hörte er tausende von Beichten, spendete hundertausend Mal die Sakramente Christi und lehrte die Menschen in der Liebe. So wirkt Gott heute auch an der Befreiung Deutschlands von Konsumismus, Kapitalismus, Kommunismus und jeder anderen grässlichen Form des konformisierenden Materialismus. Durch das wahrhaftige Wort, das Er aus dem Mund von Menschen spricht. Seit 2000 Jahren geht es so. Das Wort wurde Fleisch. Damals und jetzt. Schenkt sich den Menschen im Wort und im Fleisch und nimmt so durch sie Gestalt an. Und keiner der Mächtigen hat es auf der Agenda…

An der deutschen Geschichte lässt sich alles Menschliche, Triumph und Niederlage jenseits aller menschlichen Worte, ablesen und lernen. Aber die meisten von uns müssen erst einmal wieder lernen zu lesen…

Die Feindesliebe dient nicht Deinen Feinden. Ja sie dient auch nicht zuerst dem Frieden. Sie ist zunächst kein ethisches Gebot, sondern ein moralisches. Es geht hierbei um Dich und Dein Sein. Dein Feind braucht Dein Gebet nicht. Er wird durch Gott gerettet und gegebenenfalls durch seinen eigenen Glauben / sein „Ja“ zu Seiner eigenen Rettung durch Gott erlöst. Gott braucht Dein Gebet für ihn auch nicht. Aber DU brauchst das Gebet für Deinen Feind. Denn der Hass verwüstet sonst DEIN Herz.

Sünde ist jede Zurückweisung der echten Liebe und ist insofern ein Stück Tod. Sie trennt den Menschen von der Liebe, seinem Glück und letztlich von sich selber. Deswegen ist das Opfer der Sünde auch immer zunächst der Sünder selber. Habe deswegen Mitleid mit jedem Sünder, der das erste Opfer seiner eigenen Sünde ist.

Die Unschärfe unserer Sprache kommt von der mangelnden Erfahrung, die wir heute mit den wirklichen Dingen haben. So kommt es, dass viele Menschen heute mit Tränen nur noch Leiden verbinden. Denn das ist das oft das einzige Mal, wo sie selber noch Tränen weinen. Also stehen Tränen für Traurigkeit. Dabei sollte es im Leben des Menschen so sein, dass er aus Freude und Glück weint.

Unser schlimmster Feind...? Wir selber. Das Böse in uns, das UNS HASST (nicht notwendigerweise den anderen!!), das Böse in uns hasst UNS. Die Schlange will primär uns treffen, nicht die anderen, die wir in unserer Selbstzerstörung mitschädigen... Bedenke das immer! Christus kam, nicht um die anderen vor Dir zu retten. Sondern UM DICH ZU RETTEN.

Du glaubst, nicht gerettet werden zu können? Wirklich? Denkst also, dass Gott jetzt verzweifelt im Himmel sitzt und verzweifelt an den Fingernägeln kaut...?

Der billigste und primitivste Glaube ist der unbestimmte Evolutionsglaube der meisten „modernen“ Menschen. Mit ihm macht man sich die Sache leicht: Denn nur für die wenigsten ist er ja Ausgang für genaue Erforschung, wie sich denn nun alles entwickelt hat, wo wir herkommen und was sich daraus ergibt. Für die meisten ist es ja nur das Valium, mit dem man sich selber von der Suche nach dem Grund für das hier alles befreit. Wenn alle die Wunder um uns herum nur Zufall sind, muss man nicht nach einem Urheber suchen. Denn ein Urheber für all das hier, vielleicht sogar für mein Leben… Das hätte eventuell Konsequenzen. Also lieber: „War alles Zufall.“ Gut, dann können wir ja wieder fernsehen. Das ist so wie wenn es draußen knallt – wie bei einem Schuss oder Unfall – man sich aber zurücklehnt und sagt: Fehlzündung. Ach ja. Prima.

Christus ist die Brücke. Die Brücke des Gehorsams gegenüber dem Vater. Christus IST Gehorsam. Und noch bevor Er menschlich geboren war, konnten Menschen durch IHN – verborgen – schon zum Vater gelangen.

Das Gute und Große ist für das, was irgendwann aufgegeben hat, das Große und Gute zu erstreben, eine schmerzvolle Provokation. So schmerzvoll, dass es manchmal kaum zu ertragen ist.

Begreife doch endlich, dass Du liebenswert und auch geliebt bist. So wie Du bist. Mit allen Sünden und sonstigen falschen Entscheidungen und Versäumnissen, die Du mitbringst. Und indem Du die Liebe an Dich heranlässt, erklärst Du nicht hoch und heilig, immer der Liebe treu zu bleiben, nie mehr zu sündigen und Dich nie mehr falsch zu entscheiden. Das kannst Du gar nicht versprechen. Das wäre eine Lüge. Du lässt mit dem Heranlassen der Liebe nur zu, dass sie Dich Stück für Stück heilt und ganz macht. Und je mehr Du das zulässt, desto einfacher wird es Dir fallen und desto mehr legt sie Deine wirkliche Natur, die Natur der Liebe, in Dir frei.

„Dazu habe ich Euch bestimmt: Dass Ihr Euch aufmacht und dass Ihr Frucht bringt. Und dass Eure Frucht bleibt.“

Es geht uns nicht um Macht. Es geht uns darum, Macht zu brechen und sie letztlich überflüssig zu machen. Es ist wirklich ein Befreiungskampf, in dem wir stehen. An dessen Ende wollen wir aber nicht einen Palast der Republik und ein Denkmal bauen und dann die Menschen wieder ihrem Schicksal überlassen. Am Ende wollen wir, dass Menschen konkret in der Liebe leben. Lieber zehn Menschen im Leben so geholfen, als irgendeine Wende von irgendeinem Balkon verkündet.

Unsere verrückte Welt: Wir tun so, als sei der Hunger in der Welt für uns ein Drama, lernen aber gleichzeitig für ein paar tausend Euro Golf. Wir diskutieren über die Sicherheit von Babies – und es ist uns kein Preis zu teuer, einzelne Babies überhaupt erst „herzustellen“ – gleichzeitig werfen wir hunderttausende von ihnen in den Müll.

Wir haben die Kultur des Mittelmaßes, über die wir selber so sehr klagen, doch selber herbeigezüchtet, indem wir die Türen zu allen Funktionen, Weihen und Ehren geöffnet haben. Wir haben die formale und objektivierte Eignung abgeschafft und durch das eigene subjektive Eignungsgefühl (Wunsch, Begehren) ersetzt. Wir haben es nicht fertiggebracht „Nein“ zu sagen, dabei ist „Nein“ die Voraussetzung für jedes bedeutungsvolle „Ja“. Selbst für die, denen wir „Nein“ sagen müssen.

In keinem Moment sieht man den Unterschied zwischen Liebe und Egoismus so deutlich wie im Moment des Todes.

Wir können dankbar und glücklich über unser politisches System sein. Nicht, dass es uns glücklich machen oder die wichtigen Fragen unseres Lebens beantworten könnte. Aber es bewahrt uns im Moment vor dem Wahnsinn der Mächtigen. Wahnsinn ist Bewegung ohne Richtung. Und der Mächtige, der seine Macht gefährdet sieht, läuft in die Richtung, die ihm die Bewahrung seiner Macht zu ermöglichen scheint. Dies ist aber letztlich eine völlig wertfreie Aussagen und keine Richtung.

Den Menschen nur nach einem Parameter bewerten zu wollen – zum Beispiel seinem finanziellen / beruflichen Erfolg – ist sinnlos.

Du bist unsterblich. Du sollst Dich aber nicht unsterblich fühlen.

Die Liebe kann nicht sterben. Die Liebe kann nur leben. Die Liebe kann auch nicht leiden. Sie kann nur mitleiden. An Dir wird also umso weniger sterben, je mehr Du in und aus der Liebe bist. Und an Dir wird nichts leiden, nur das, was Du für den Nächsten als Opfer und Mitleid schenkst. Dies jedoch wird Dir wiederum nicht zum Tode sondern zum Leben gereichen.

Natürlich wird Dich der christliche Glaube „dislozieren“. Und zwar völlig. Um Dich dann aber in 90% der Fälle genau dort, wo Du bist, wieder einzupflanzen. Nur mit Wurzeln, die wie Flügel sind und nie verdorren.

Sei nie stolz auf Deine Gefühle, Deine Liebe und Deinen Glauben. Gerade bei diesen Dingen sollte Dir am meisten klar sein, dass sie Geschenke und nicht Belohnungen für Verdienste sind.

Den Anblick eines Menschen zu ertragen und wirklich zu erleben ist unendlich kostbar und gleichzeitig unendlich schwer. Wie schwer wird es erst sein, den Anblick Gottes zu ertragen.

Wieviele Menschen denken, dass die Taten und Missetaten anderer sie von der Notwendigkeit eigenen Handelns und Nachdenkens befreit. Irrtum. Du kannst tausendmal auf alte Päpste und Inquisition hinweisen, die Auseinandersetzung mit der frohen Botschaft und Sakramenten – und letztlich der Frage, ob Du daran glaubst oder nicht – kann Dir niemand abnehmen. Auch nicht die Geschichte.

Sie wollen sich nicht ändern und arbeiten. Sie haben Angst, sind oft faul oder feige. Sie wollen nicht dienen. Sie wollen nicht demütig sein und sich hinten anstellen. Deswegen erfinden die Menschen Entschuldigungen und Ausreden, so wie: "Der Mensch ist böse.", "Die anderen sind unbelehrbar.", "Die Krise ist noch nicht schlimm genug.", "Die Kirche hat zuviel Unrecht begangen.". Mag ja alles stimmen. Ist aber keine Entschuldigung. Erklärt Deinen Fehler, Deine Trägheit, Faulheit, Verzagtheit und Larmoyanz vielleicht. Aber mehr nicht: Bekenne, lass Dich ändern, diene und stell' Dich hinten an! Es wird Dir nicht zum Nachteil gereichen. Im Gegenteil.

Tut mir leid, aber Geschichte ist nicht nur zum Konsumieren. Geschichte ist für Dich und von Dir... Es kommt darauf an. Hast Du den Mut? Nicht den Mut, die Welt zu befreien. Sondern den Mut, Deine Welt zu befreien, den Mut, um Deine konkrete Seele und dann noch die Seele Deines Bruders und Deiner Schwester zu kämpfen…?

Wir sehnen uns doch alle nach Einheit. Einzeln und insgesamt. Das bedeutet aber nicht, dass wir sie um jeden Preis erkaufen dürfen. Denn wenn ein Bruch heilen soll, muss er auch richtig zusammengesetzt werden. Es genügt nicht, dass zwei Teile egal wie zusammenwachsen. Daher müssen wir Geduld haben und Sorgfalt anwenden. Auch wenn es das Wichtigste für uns ist. Gerade weil die Einheit das Wichtigste für uns ist, müssen wir dies tun.

Wenn sich die Eliten wir raffgierige Sozialhilfeempfänger verhalten… Wie sollen es die Sozialhilfeempfänger denn anders machen?

Die Seelen der Heiligen sind diamantklar, aber weich und sanft, schneidend nur durch die Helligkeit des Lichtes, das durch sie hindurchdringt.

Gott gibt Dir einen Ferrari, Du aber tankst ihn voll mit dem Ölschlamm Deiner eigenen Begierden und Sünden. Und dann glaubst Du, Du könntest damit so fahren wie mit Superbenzin? Und wenn es nicht geht, denkst Du, es sei die Schuld dessen, der Dir den Wagen gegeben hat, ja, denkst, er bestrafe gerade willkürlich und ungerechterweise. Du irrst. Wann wirst Du es endlich begreifen: Gottes Wille für Dich ist das Beste für Dich. Ist voller Liebe. Gott ist kein fetter, willkürlicher Prinz auf einem Thron, nach dessen Willen Du tanzen und Dich lächerlich machen musst. Er ist Dein liebender Vater. Immer.

Seid den Menschen Vorbild. Lebt Ihnen großes vor, erzählt ihnen große Legenden, führt sie in Liebe heraus aus dem Elend der Selbstverneinung und indifferenten Toleranz, der kein Sturz wirklich beklagenswert vorkommt.

Christentum ist Abbild der ganzen Wirklichkeit. Und der Katholizismus ist seine umfassendste Form.

Es gibt Apokalypse. In jedem Leben gibt es diese dramatische Zuspitzung von Leben. Und in jedes Leben will das Lamm kommen, das hinwegnimmt die Sünden. Und es wird kommen, wenn Du willst - nämlich in der Hl Messe. Und weil das so ist - und immer so ist - ist alle Spekulation darüber, ob die Welt als Ganzes nun in ihre Endphase geht oder heimlich doch alles besser wird, völlig unerheblich.

„Die da“ sind nicht Mob oder Pöbel. Die meisten von ihnen sind Seelen, die sich in schlimmster Seenot befinden. Da nützt es nichts, ihnen vorzuwerfen, dass sie aber nass und unansehnlich sind. Da hilft es nur, zu ihnen zu springen oder ihnen zumindest den Rettungsring zuzuwerfen. Wenn Ihr Euch nicht grundsätzlich ändert, und in allen – insbesondere auch den „Sündern“ – die verlorenen Schafe zu sehen, deren Rettung Euch aufgetragen ist, dann werdet Ihr alle verdammt.

Der Tod ist überall um uns herum. Doch der Tod ist besiegt. Er hat keine Macht mehr. Wir Christen kennen den Weg. Und doch werfen wir den Menschen immer wieder keine Leine zu. Immer wieder sind wir exklusiv. Immer wieder kümmern wir uns nicht um das Leid oder überwinden nicht unsere eigene Angst, Indifferenz oder Lethargie. Das ist wie wenn man einem Schiffbrüchigen den Rettungsring nicht zuwirft… Weil er vielleicht auf der anderen Seite des Schiffes hängt oder lange nicht mehr gebraucht wurde… oder man einfach nicht richtig weiss, „wie es funktioniert“. All das sind keine Ausreden… Keine Entschuldigungen. Ja, es sind nicht einmal Gründe, die rein kausal ausreichen. All das ist nichts. Es ist lächerlich. Gott erwartet von uns – ZU RECHT – dass wir helfen und herausgehen und den Ring benutzen, auch wenn wir dann Angst haben müssen, uns „schlechte Menschen“ an Bord zu holen oder nachher selber keinen Ring mehr zu haben.

Erbsünde: Das Mysterium, dass der Mensch sein Unglück selber wählt. Der Mensch, der nichts dringender sucht als die Liebe, flieht rätselhafter Weise immer wieder vor ihr, lehnt sie ab, weist sie zurück, hat Angst vor ihr und verharrt stolz bei Surrogaten und bloßen Abbildern der lebendigen Liebe.

Das Problem der alten Kirche war nicht zu geringe Politisierung oder die Frömmigkeit der Christen. Es war ihr mangelnder Glaube an die Liebe und die Erlösung. Deswegen waren auch die ganzen Reformen, ob es nun Liturgie- oder Hierarchie- oder sonstige Reformen waren, die die Kirche "offener", "moderner" oder "politischer" machen sollten, letztlich verfehlt. Man hätte viel intensiver die sakramentale Liebe predigen und leben müssen und alles auf die Karte, auf Christus nämlich, setzen müssen.

Die Ideengeschichte des 19./20. JH ist eine Geschichte, der totalitären Ideen, dh solcher, die die Welt quasi mit einer einzigen Formel, einer einzigen Linie erklären und entsprechend retten wollten. Ob sie Liberalismus oder Sozialismus, Nationalismus, Historismus, Dekadenztheorie oder Romantik heissen. Immer treten sie mit einer Behauptung auf, die lautet: Die Geschichte "funktioniert so" und nicht anders.

Die Toten sollen nicht nur ruhen in Frieden, sondern leben in Freude. In voller Freude. Und die Toten… Das sind auch wir (nicht nur unsere Verstorbenen…) Natürlich kann das oft anstrengend sein. Wie alles Training, das auf Wachstum zielt. Dein Herz wird immer größer, fähiger Liebe zu erfahren und zu leben. Das ist ein tränenweckendes, jubelndes Wunder.


Das Böse ist banal. Es ist in Dir drin. So banal ist es.

Durch das Leiden zur Liebe. Durch den Tod zum Leben.

Liebe Land und Menschen. Sei sicher, dass das Evangelium die größte Botschaft der Menschheitsgeschichte ist. Und sprich die Sprache der Menschen. Mehr brauchst Du nicht.

Die Ernte ist noch größer als Ihr denkt.

Wider den „Toleranzismus“, der nicht anderes als konformistische Indifferenz ist, die nicht gestört werden will („Was kümmert mich mein Bruder…?“)

Große Liebe kann wie Terror sein – unverständlich und unvorhersagbar für den Menschen! Bedenke das!

Der Teufel will Dich kaputtmachen. Nicht „die Welt“. Christus will daher auch nicht „die Welt“ retten. Sondern DICH.

Durch den Einzelnen wirkt Gott in der Welt. Nicht durch Systeme oder eine abstrakte Kirche.

Gott wartet auf Dich in der Eucharistie. Du musst Ihn nicht beschwören, damit Er sich zeigt.

Durch das intensive Hier zum intensiven Unendlichen. Durch das intensive Ich zum Du, zum Göttlichen.

Offenbarung und Vernunft sind aufeinander abgestimmt.

Gott ist Liebe. Gott ist Vernunft. Liebe ist Vernunft. Eigentlich sehr einfach.

Gott hat Dir so viel vergeben. So vergib' auch Du.

Wenn Du nicht siehst, dass wir auserwählt (nicht "besser" oder "mehr wert") sind, dann bist Du blind.

Nicht die Kirchen haben die Sexualität kaputtgemacht. Sondern der Mensch, der haben will, was er nicht haben kann, besitzen, was er nicht besitzen, und machen, was er nicht machen kann.

Alles ist schon da. Das ist das große Geheimnis. Der Sauerteig arbeitet. Du wirst es sehen.

Das Sich-Gott-Anvertrauen ist das wirkliche Kennzeichen eines gläubigen Christen.

Kritiker lieben Dich noch. Es sind die Dich anschweigen, die Dich aufgegeben haben.

Goldmann: Heisses Messer durch die Butter der Nazis. Bowlingkugel durch ihren Streichholzwald.

Wednesday, July 02, 2008

Sommer auf Berlins Wasser und Brandenburgs Alleen

Der Mensch, der nichts sehnsüchtiger braucht und ersehnt als die Liebe, das Wissen, geliebt zu sein, lehnt immer wieder die Liebe ab. Insbesondere wenn sie ihm geschenkt wird und er sich in ihrem Angesicht deswegen ausgeliefert und nicht würdig fühlt. Deswegen lehnt der Mensch die Liebe insbesondere immer wieder dann ab, wenn sie groß, wunderbar, rein und unverständlich ist. Dann will er sie oft nicht. Denn dann könnte er sie ja verlieren. Und eine Liebe zu verlieren erscheint ihm oftmals schlimmer als sie nie gehabt zu haben. Aber nie gehabt zu haben schliesst natürlich die Möglichkeit zu behalten aus… Weswegen das Nie-Haben deutlich schlimmer als das Haben-und-Verlieren ist. Der Mensch will die Liebe daher lieber machen, besitzen, kontrollieren - deswegen will er auch Liebe nicht, die größer ist als er selber. Er will die Liebe verdienen und sie daher über seine Leistung verfügbar und verständlich machen. So groß ist seine Angst, Liebe zu verlieren und nicht geliebt zu werden. Irgendwann verlor er das Vertrauen, verlor jeder von uns das Vertrauen, dass wir geliebt sind, dass wir ohne Verdienst Liebe behalten können. Vielleicht nennt man das Erwachsenwerden, den Auszug aus dem Paradies, den jeder von uns immer wieder nachvollzieht. Aber Gott ist gekommen, um uns zurückzuholen. Um uns Liebe zu zeigen, die nie mehr zurückgenommen wird. Deswegen wurde Er so klein wie ein Kind und so unscheinbar wie Brot und Wein. Deswegen heilte Er und sprach uns gut zu. Deswegen lehrte Er, und deswegen nahm Er das Kreuz und starb daran. Nun: Die Tore des Himmels stehen offen. Und die Menge steht doch davor wie eine Herde Schafe. Wo sind die Hirten, wo die "Hirtenhunde", die helfen, die Herde in den Himmel zu leiten? Er ist so nah. Er ist schon da…

Gott befreit die Menschen. Die Revolution der Freiheit läuft bereits. Sie ist eine völlig unpolitische Bewegung. Gott bedient sich nicht der "Prozesse", "Systeme" oder der entsprechenden Eliten. Er bedient sich der Männer und Frauen, die ihre eigene Befreiung durch Ihn erkennen und annehmen. Er braucht keine Lobbyisten, Staats- und Unternehmenslenker. Er braucht Menschen. Papst Johannes Paul II. hat, als er an der Befreiung der Polen mitarbeitete, vielleicht die eine oder andere politische Bemerkung gemacht. Aber in der gleichen Zeit hörte er tausende von Beichten, spendete hundertausend Mal die Sakramente Christi und lehrte die Menschen in der Liebe. So wirkt Gott heute auch an der Befreiung Deutschlands von Konsumismus, Kapitalismus, Kommunismus und jeder anderen grässlichen Form des konformisierenden Materialismus. Durch das wahrhaftige Wort, das Er aus dem Mund von Menschen spricht. Seit 2000 Jahren geht es so. Das Wort wurde Fleisch. Damals und jetzt. Schenkt sich den Menschen im Wort und im Fleisch und nimmt so durch sie Gestalt an. Und keiner der Mächtigen hat es auf der Agenda…

An der deutschen Geschichte lässt sich alles Menschliche, Triumph und Niederlage jenseits aller menschlichen Worte, ablesen und lernen. Aber die meisten von uns müssen erst einmal wieder lernen zu lesen…

Wir Christen müssen hell sein. Wir müssen den Menschen Mut machen. Mut, das Richtige zu tun. Und das Richtige ist die Liebe. Und die Liebe gibt es nur in Freiheit. Nur in der Arbeit gegen die Angst, ohne Druck, mit Geduld und Verantwortung für den Nächsten, die ihm oder ihr die Zeit und die Freiheit lässt, die ihnen ohnehin gehört... Das muss unser Konzept sein. Das ist das Konzept Gottes: Das Evangelium, die von Gott verheissene und durch Leiden und Tod Christi verbürgte frohe Botschaft! Das kann nicht zwingen. Das darf nie zwingen. Das muss beten, helfen, opfern und ermutigen.

Der Mensch ist im Irrtum, wenn er sich keiner Autorität unterwirft. Denn aus sich alleine heraus, kann er nicht bestehen, den Weg nicht finden, sich nicht erklären nicht erkennen.

Ihr werdet Euch alle, auch vor Eurem eigenen Gewissen, einst nicht damit herausreden können, dass Ihr deswegen nicht geglaubt habt, weil irgendwann die Kirche irgendwie so Gemeinheiten begangen hat oder der Papst ja so intolerant war... Das könnt Ihr leider vergessen... Es geht dabei gar nicht darum zu sagen: „Ihr seid schlechte Leute. Ihr kommt in die Hölle.“ Pappalapapp. Das ist Unsinn. Aber Ihr seid Gerufene, Erlöste und durch den Anruf der Liebe zu einer Antwort Verpflichtete... Und durch Eure Antwort Gebundene... Darum geht es!

Nicht wir suchen Gott. Gott sucht uns. Christentum ist nicht Forschung sondern Erkenntnis aus Offenbarung.

Berufensein zur Liebe Gottes ist ein Berufensein zum Glück.

Lieben, was Gott liebt. Also jeden Menschen! Das kehrt Deinen Blick um.

Die ewige Liebe ist das größte Fest des Menschen.

"Die Größe eines Menschen hängt von der Teilhabefähigkeit des Menschen ab." (Papst Benedikt XVI.)

"Menschsein ist die Kunst der Künste." (Papst Benedikt XVI.)

Hört auf mit der Zynik, die in ihrer anscheinenden Unverwundbarkeit und Überlegenheit alles zerreisst. Am meisten Euch selbst.

Nur weil der katholische Glaube der wahre Glaube ist, heisst das nicht, dass die Katholiken daher "recht hätten", schon gar nicht immer.

Christentum ist immer Verbindung des Unüberbrückbar-Gegensätzlichen. Da Christus selber diese Brücke darstellt.

"Ewigkeit ist nicht Zeitlosigkeit sondern Zeitmächtigkeit." (Papst Benedikt XVI.)

"Der Letzte ist der, der auch der Erste war." (Papst Benedikt XVI.)

Unser schlimmster Feind...? Wir selber. Das Böse in uns, das UNS HASST (nicht notwendigerweise den anderen!!), das Böse in uns hasst UNS. Die Schlange will primär uns treffen, nicht die anderen, die wir in unserer Selbstzerstörung mitschädigen... Bedenke das immer! Christus kam, nicht um die anderen vor Dir zu retten. Sondern UM DICH ZU RETTEN.

Ihr Politiker seid doch durch einmal alle vier Jahre Kreuzchenmachen nicht zu absoluter Herrschaft legitimiert.

Der christliche Glaube bildet die Realität ab. Daher kann er real glücklich machen.

So viel Not. Soviel Orientierungslosigkeit, soviel Schuld und schlechte Gewissen. Sie haben ja irgendwie ein Gewissen... Irgendwie eine Ahnung, eine Hoffnung... Aber keine Orientierung. Sie wissen nichts. Aber sie können ja auch nichts wissen... Sie glauben nichts, aber wie könnten sie auch glauben, wenn Ihr nichts erzählt. Nichts in einer Sprache erzählt, die sie verstehen. Lernt, ihre Sprache sprechen und ihre Nöte verstehen.

Mit-leiden kann nur die Liebe.

Gott leidet nicht. Aber er leidet mit.

"Gott ist immer bei uns, aber wir sind nicht immer bei Gott." (Augustinus)

Wo Gottes Wille geschieht, da ist Himmel.

"Kommunion ist Ineinandertreten von Personen." (Papst Benedikt XVI.)

Grundlagen guter Politik sind nicht nur Geschichtsbewusstsein sondern insbesondere auch allgemeine Bildung und Moral, die eben ohne vernünftigen Menschen- / Seinsbegriff und letztlich vernünftiges Welt-/ Gottesbild nicht existieren kann.

Geschichtsrevision bringt gar nichts.

Demokratie ist kein Zauber. Demokratie muss gelebt und gewusst werden. Sonst ist sie nur eine andere Form getarnten Despotismus.

Ohne Wahrheit nur Sklaverei.

Die Prinzipien der protestantischen Universität Halle: Eigenständigkeit, Pflichterfüllung, Nächstenliebe, persönliche Anspruchslosigkeit. Schönes Programm. Aber wo endet das denn ohne die Gotteskindschaft, das konkrete Gefühl des Menschen, geliebt zu sein und diese Verantwortung als Sohn und Tochter Gottes wahrzunehmen...? Es endet im puritanischen Rigorismus oder in der Abwendung.

Von der Lesekanzel der Universität Halle wurden während der Mahlzeiten Zeitungsnachrichten oder andere Erbaulichkeiten vorgelesen. Ok...??? Klingt wie heute in der U-Bahn die kleinen Bildschirme.

Auferstehung ist gemeinschaftsbildend.

"Die Bibel ist die Urkunde der Treue Gottes." (Papst Benedikt XVI.)

Was ist denn Geschichtswissen ohne das Wissen um die IDEEN-Geschichte?

Wie flach sind doch Begriff und Bedeutung von Nation.

Ich möchte nicht in ständiger Angst leben. Vor allem nicht in der Angst vor meinem eigenen Gewissen.

Man sagt Euch ja nichts... Wie solltet Ihr glauben?

Wenn man nicht an die Realpräsenz in der Eucharistie glaubt, wie und wieso glaubt man dann an die Realpräsenz Gottes irgendwo? Selig die, die nicht sehen und doch glauben.

Wir bringen es nicht, weil wir entweder zu faul, zu ungebildet, zu indifferent, zu lau, zu ängstlich, zu intellektuell, zu abwesend oder alles zusammen sind...

Wenn es Gott gibt, so ist das ja wohl die Nachricht schlechthin, oder?

Protestanten: Sehr "frei" - sehr alleine - sehr karg.

Wirklichkeit und Urteil des Mensche heissen immer Tod.
Aber Wirklichkeit und Verheissung Gottes heissen Leben.

Christ Sein bedeutet liberaler - konservativer - sozialer als alles andere sein.

Sie wollen besitzen, haben, machen. Sie wollen die Herren sein. Das endet im Tod. Denn wir können letztlich gar nichts besitzen, haben oder machen.

Der Mensch ist sich selber ein Rätsel, weil er Unendlichkeit in der Endlichkeit ist. Und er kann sich selber nicht durch seinen endlichen Verstand sondern nur die unendliche Liebe, also Gott, verstehen.

Es ist einfach kein Segen auf dem Land, das die Gebote Gottes nicht kennt. Das ist nichts Strafe Gottes, das ist natürliche Folge des besten Planes, der größtes Glück ermöglicht. Und bei seinem Verfehlen natürlich eine Leere zurücklässt, die man den Menschen und dem Land ansehen kann. Das Minus gegenüber dem, was möglich wäre. Gott straft nicht. Alles Schlechte, das uns widerfährt, ist Folge unseres Verstoßes gegen unsere Natur. Und Gott lässt es zu, damit wir lernen.

Wir haben echt einen an der Waffel: Klagen über den Hunger auf der Welt, lernen aber gerade Golf spielen... Wann wollen wir endlich Menschen werden aus einem Guss.

Wirkliche Liebe ist nicht laut. Sie blökt und skandiert nicht den Namen, sie weht keine Flagge, die sie dann bei einer Enttäuschung in den Dreck schmeißt, sie fordert nicht Ergötzung und hochtrabende Gefühle. Sie dient leise und steht zur Geliebten im Unsichtbaren und Alltäglichen.

Erfolg im Leben besteht nicht darin, irgendwelche Preise zu gewinnen und Erwartungen zu erfüllen. Er besteht darin, immer der Liebe zu folgen, ihr zu vertrauen und dadurch immer mehr von ihr beschenkt werden zu können. Natürlich ist die Krönung, wenn die eigene Liebe sich erfüllt. Aber dafür kann man selber ja nichts.

"Wenn man eine Sache liebt, so ist ihre heitere Seite ein Grund, sie zu lieben. Und ihre traurige Seite aber ist ein Grund, sie noch mehr zu lieben..." (GK Chesterton).

Bevor Du anfängst mit Moral, Gerechtigkeit und Strafe / Gesetz, überlege Dir erst einmal, ob dem ganzen nicht mit Bildung, Arbeit und Anstrengung beizukommen ist. Und wenn nicht, dann versuche Liebe, Geduld und Gebet.

Gott allein bewegt die Herzen.

Du musst wollen. Dann kann Er Dir alles geben. Bitte also um den Willen!

Du brauchst nichts mehr zu tun. Du musst nur einmal stehenbleiben und das an Dich heranlassen: Dass Du nichts tun musst, um Dir die größte Liebe zu verdienen. Nichts. Nimm Dich doch ernst. Lass nicht zu, dass ich Dich ernster nehme als Du selber.

Du bist unendlich viel mehr wert als Du denkst...

Jemanden beim Namen nennen…

EM 2008-Werbung von Coca-Cola: „Ein Herz und eine Seele.“ Beim Fußball!? Wenn ich das höre, weiss ich, dass die Menschen, die das sagen, noch nie wirklich mit jemandem ein Herz und Seele waren. Gleiches gilt für das Thema Liebe und Glück.

Weißt Du, wenn Du verstehst, dass das mit dem Ewigen Leben kein Spruch, keine bloße Legende, kein Wunschtraum ist... Das verändert schon das Leben...

Gott liebt Dich. Immer und überall. Das musst Du wissen.

„Liebe die, die Dich demütigen.“ (Theresa von Avila)

Freier Wille. Kann sich gegen die Liebe entscheiden. Aber nur er kann sich eben auch für die Liebe entscheiden.

Liebe kann der Mensch nicht machen. Nur darum bitten.

Habt nicht immer so viel Angst vor dem Wandel und dem Neuen.

7 Millionen abgetriebene Kinder. Kehrt um! Tut Buße. Sonst ereilt Euch das Gericht Gottes. Das Gericht Eurer Natur, die die beste aller vorstellbaren Naturen ist. Und diese Natur wird uns dann aussterben lassen.

Natürlich und übernatürlich (Gabe, Segen, Strafe) gehen meist Hand in Hand.

Bitte wirklich! Denn in der echten Bitte manifestiert sich der Glaube. Denn wer nicht an die Erfüllungsmöglichkeit durch den Gebetenen glaubt, würde nicht bitten.

„Wenn Du wüsstest, wie sehr Gott Dich liebt, würdest Du vor Freude weinen.“ (Die Heilige Jungfrau und Mutter Gottes Maria in Medjugorje)

Gott läuft Dir nach in Liebe.

Herr, zeig’ mir nicht nur, dass Du mich liebst. Sondern dass Du mir auch hilfst, das anzunehmen, obwohl ich so schlecht reagiere und mich so unwürdig benehme.

Wer unnötige und unvernünftige Gesetze erlässt, befolgt oder durchsetzt, beschädigt die Rechtsordnung auf Dauer viel mehr und grundsätzlicher als der, der sich ihnen aus gutem Grund widersetzt.

Die Liebe – in Christus von der Legende zur Wirklichkeit.

In der Fülle des bunten und herrlichen Lebens.

Nur bekannte und bereute Schuld kann vergeben werden.

Alles wichtige, vor allem Seine grenzenlose Liebe, lehrt Dich der Herr selber in der Eucharistie.

Wir Christen sind die großen Gewinner der Geschichte. Sooo geliebt und dessen bewusst, des Herrn sogar angesichtig. Wie können wir über irgendwelche Unbill oder Opfer klagen, die doch zumeist nichts ausser etwas Geduld und Barmherzigkeit fordern...? Wir sollten in jeder Situation STRAHLEN!!

Hört auf die Stimme des Herrn. Öffnet Euer Herz.

Hasst nichts. Hasst nur die Herrschaft des Todes.

Den Knoten der Schuld kannst Du nur von dem Ende lösen, auf dem Dein Name steht.

Gott musste mich mir selber nehmen, mich entleeren, um mich mit der Liebe anfüllen zu können.

Einige Menschen können nur durch das Leiden gerettet werden.

Die Unschärfe unserer Sprache kommt von der mangelnden Erfahrung, die die Menschen heute mit den wirklichen Dingen haben. So kommt es, dass viele Menschen heute mit Tränen nur noch Leiden verbinden. Denn das ist das oft das einzige Mal, wo sie selber noch Tränen weinen. Also stehen Tränen für Traurigkeit. Dabei sollte es im Leben des Menschen so sein, dass er aus Freude und Glück weint. Ja, das ist möglich. Und so soll es sein.

Meine protestantischen Brüder… Ihr wolltet keinen Papst? Schön, jetzt habt Ihr hundert, ach, tausend Päpste. Und jetzt?

Wer Familie runtermacht und die Arbeit, die dort geleistet wird, auf die leichte Schulter nimmt, hat das Leben nicht verstanden.