Thursday, August 21, 2008

August in Berlin: Freie Tage - Feiertage

Der Mensch, der nichts sehnsüchtiger braucht und ersehnt als die Liebe, das Wissen, geliebt zu sein, lehnt immer wieder die Liebe ab. Insbesondere wenn sie ihm geschenkt wird und er sich in ihrem Angesicht deswegen ausgeliefert und nicht würdig fühlt. Deswegen lehnt der Mensch die Liebe insbesondere immer wieder dann ab, wenn sie groß, wunderbar, rein und unverständlich ist. Dann will er sie oft nicht. Denn dann könnte er sie ja verlieren. Der Mensch will die Liebe lieber machen, besitzen, kontrollieren. Er will die Liebe verdienen und sie daher über seine Leistung verfügbar und verständlich machen. So groß ist seine Angst, Liebe zu verlieren und nicht geliebt zu werden. Irgendwann verlor er das Vertrauen, verlor jeder von uns das Vertrauen, dass wir geliebt sind, dass wir ohne Verdienst Liebe behalten können. Vielleicht nennt man das Erwachsenwerden, den Auszug aus dem Paradies, den jeder von uns immer wieder nachvollzieht, klassisch nennt man es vermutlich Erbsünde. Denn die Sünde ist ja Misstrauen - ein Verstoß gegen die Liebe. Aber Gott ist gekommen, um uns zurückzuholen. Um uns Liebe zu zeigen, die nie mehr zurückgenommen wird. Deswegen wurde Er so klein wie ein Kind und so unscheinbar wie Brot und Wein. Deswegen heilte Er und sprach uns gut zu. Deswegen lehrte Er, und deswegen nahm Er das Kreuz und starb daran. Nun: Die Tore des Himmels stehen offen. Und die Menge steht doch davor wie eine Herde Schafe. Wo sind die Hirten, wo die "Hirtenhunde", die helfen, die Herde in den Himmel zu leiten? Er ist so nah. Er ist schon da…

Die jungen Menschen suchen Orientierung und Bildung. Da reicht es aber nicht, wenn Ihr kritisch den Kopf schüttelt und den Zeigefinger ausfahrt. DAS IST NICHT GENUG!

Gott befreit die Menschen. Die Revolution der Freiheit läuft bereits. Sie ist eine völlig unpolitische Bewegung. Gott bedient sich nicht der "Prozesse", "Systeme" oder der entsprechenden Eliten. Er bedient sich der Männer und Frauen, die ihre eigene Befreiung durch Ihn erkennen und annehmen. Er braucht keine Lobbyisten, Staats- und Unternehmenslenker. Er braucht Menschen. Papst Johannes Paul II. hat, als er an der Befreiung der Polen mitarbeitete, vielleicht die eine oder andere politische Bemerkung gemacht. Aber in der gleichen Zeit hörte er tausende von Beichten, spendete hundertausend Mal die Sakramente Christi und lehrte die Menschen in der Liebe. So wirkt Gott heute auch an der Befreiung Deutschlands von Konsumismus, Kapitalismus, Kommunismus und jeder anderen grässlichen Form des konformisierenden Materialismus. Durch das wahrhaftige Wort, das Er aus dem Mund von Menschen spricht. Seit 2000 Jahren geht es so. Das Wort wurde Fleisch. Damals und jetzt. Schenkt sich den Menschen im Wort und im Fleisch und nimmt so durch sie Gestalt an. Und keiner der Mächtigen hat es auf der Agenda…

An der deutschen Geschichte lässt sich alles Menschliche, Triumph und Niederlage jenseits aller menschlichen Worte, ablesen und lernen. Aber die meisten von uns müssen erst einmal wieder lernen zu lesen…

Die Feindesliebe dient nicht Deinen Feinden. Ja sie dient auch nicht zuerst dem Frieden. Sie ist zunächst kein ethisches Gebot, sondern ein moralisches. Es geht hierbei um Dich und Dein Sein. Dein Feind braucht Dein Gebet nicht. Er wird durch Gott gerettet und gegebenenfalls durch seinen eigenen Glauben / sein „Ja“ zu Seiner eigenen Rettung durch Gott erlöst. Gott braucht Dein Gebet für ihn auch nicht. Aber DU brauchst das Gebet für Deinen Feind. Denn der Hass verwüstet sonst DEIN Herz.

Sünde ist jede Zurückweisung der echten Liebe und ist insofern ein Stück Tod. Sie trennt den Menschen von der Liebe, seinem Glück und letztlich von sich selber. Deswegen ist das Opfer der Sünde auch immer zunächst der Sünder selber. Habe deswegen Mitleid mit jedem Sünder, der das erste Opfer seiner eigenen Sünde ist.

Die Unschärfe unserer Sprache kommt von der mangelnden Erfahrung, die wir heute mit den wirklichen Dingen haben. So kommt es, dass viele Menschen heute mit Tränen nur noch Leiden verbinden. Denn das ist das oft das einzige Mal, wo sie selber noch Tränen weinen. Also stehen Tränen für Traurigkeit. Dabei sollte es im Leben des Menschen so sein, dass er aus Freude und Glück weint.

Unser schlimmster Feind...? Wir selber. Das Böse in uns, das UNS HASST (nicht notwendigerweise den anderen!!), das Böse in uns hasst UNS. Die Schlange will primär uns treffen, nicht die anderen, die wir in unserer Selbstzerstörung mitschädigen... Bedenke das immer! Christus kam, nicht um die anderen vor Dir zu retten. Sondern UM DICH ZU RETTEN.

Du glaubst, nicht gerettet werden zu können? Wirklich? Denkst also, dass Gott jetzt verzweifelt im Himmel sitzt und verzweifelt an den Fingernägeln kaut...?

Der billigste und primitivste Glaube ist der unbestimmte Evolutionsglaube der meisten „modernen“ Menschen. Mit ihm macht man sich die Sache leicht: Denn nur für die wenigsten ist er ja Ausgang für genaue Erforschung, wie sich denn nun alles entwickelt hat, wo wir herkommen und was sich daraus ergibt. Für die meisten ist es ja nur das Valium, mit dem man sich selber von der Suche nach dem Grund für das hier alles befreit. Wenn alle die Wunder um uns herum nur Zufall sind, muss man nicht nach einem Urheber suchen. Denn ein Urheber für all das hier, vielleicht sogar für mein Leben… Das hätte eventuell Konsequenzen. Also lieber: „War alles Zufall.“ Gut, dann können wir ja wieder fernsehen. Das ist so wie wenn es draußen knallt – wie bei einem Schuss oder Unfall – man sich aber zurücklehnt und sagt: Fehlzündung. Ach ja. Prima.

Christus ist die Brücke. Die Brücke des Gehorsams gegenüber dem Vater. Christus IST Gehorsam. Und noch bevor Er menschlich geboren war, konnten Menschen durch IHN – verborgen – schon zum Vater gelangen.

Das Gute und Große ist für das, was irgendwann aufgegeben hat, das Große und Gute zu erstreben, eine schmerzvolle Provokation. So schmerzvoll, dass es manchmal kaum zu ertragen ist.

Begreife doch endlich, dass Du liebenswert und auch geliebt bist. So wie Du bist. Mit allen Sünden und sonstigen falschen Entscheidungen und Versäumnissen, die Du mitbringst. Und indem Du die Liebe an Dich heranlässt, erklärst Du nicht hoch und heilig, immer der Liebe treu zu bleiben, nie mehr zu sündigen und Dich nie mehr falsch zu entscheiden. Das kannst Du gar nicht versprechen. Das wäre eine Lüge. Du lässt mit dem Heranlassen der Liebe nur zu, dass sie Dich Stück für Stück heilt und ganz macht. Und je mehr Du das zulässt, desto einfacher wird es Dir fallen und desto mehr legt sie Deine wirkliche Natur, die Natur der Liebe, in Dir frei.

„Dazu habe ich Euch bestimmt: Dass Ihr Euch aufmacht und dass Ihr Frucht bringt. Und dass Eure Frucht bleibt.“

Es geht uns nicht um Macht. Es geht uns darum, Macht zu brechen und sie letztlich überflüssig zu machen. Es ist wirklich ein Befreiungskampf, in dem wir stehen. An dessen Ende wollen wir aber nicht einen Palast der Republik und ein Denkmal bauen und dann die Menschen wieder ihrem Schicksal überlassen. Am Ende wollen wir, dass Menschen konkret in der Liebe leben. Lieber zehn Menschen im Leben so geholfen, als irgendeine Wende von irgendeinem Balkon verkündet.

Unsere verrückte Welt: Wir tun so, als sei der Hunger in der Welt für uns ein Drama, lernen aber gleichzeitig für ein paar tausend Euro Golf. Wir diskutieren über die Sicherheit von Babies – und es ist uns kein Preis zu teuer, einzelne Babies überhaupt erst „herzustellen“ – gleichzeitig werfen wir hunderttausende von ihnen in den Müll.

Wir haben die Kultur des Mittelmaßes, über die wir selber so sehr klagen, doch selber herbeigezüchtet, indem wir die Türen zu allen Funktionen, Weihen und Ehren geöffnet haben. Wir haben die formale und objektivierte Eignung abgeschafft und durch das eigene subjektive Eignungsgefühl (Wunsch, Begehren) ersetzt. Wir haben es nicht fertiggebracht „Nein“ zu sagen, dabei ist „Nein“ die Voraussetzung für jedes bedeutungsvolle „Ja“. Selbst für die, denen wir „Nein“ sagen müssen.

In keinem Moment sieht man den Unterschied zwischen Liebe und Egoismus so deutlich wie im Moment des Todes.

Wir können dankbar und glücklich über unser politisches System sein. Nicht, dass es uns glücklich machen oder die wichtigen Fragen unseres Lebens beantworten könnte. Aber es bewahrt uns im Moment vor dem Wahnsinn der Mächtigen. Wahnsinn ist Bewegung ohne Richtung. Und der Mächtige, der seine Macht gefährdet sieht, läuft in die Richtung, die ihm die Bewahrung seiner Macht zu ermöglichen scheint. Dies ist aber letztlich eine völlig wertfreie Aussagen und keine Richtung.

Den Menschen nur nach einem Parameter bewerten zu wollen – zum Beispiel seinem finanziellen / beruflichen Erfolg – ist sinnlos.

Du bist unsterblich. Du sollst Dich aber nicht unsterblich fühlen.

Die Liebe kann nicht sterben. Die Liebe kann nur leben. Die Liebe kann auch nicht leiden. Sie kann nur mitleiden. An Dir wird also umso weniger sterben, je mehr Du in und aus der Liebe bist. Und an Dir wird nichts leiden, nur das, was Du für den Nächsten als Opfer und Mitleid schenkst. Dies jedoch wird Dir wiederum nicht zum Tode sondern zum Leben gereichen.

Natürlich wird Dich der christliche Glaube „dislozieren“. Und zwar völlig. Um Dich dann aber in 90% der Fälle genau dort, wo Du bist, wieder einzupflanzen. Nur mit Wurzeln, die wie Flügel sind und nie verdorren.

Sei nie stolz auf Deine Gefühle, Deine Liebe und Deinen Glauben. Gerade bei diesen Dingen sollte Dir am meisten klar sein, dass sie Geschenke und nicht Belohnungen für Verdienste sind.

Den Anblick eines Menschen zu ertragen und wirklich zu erleben ist unendlich kostbar und gleichzeitig unendlich schwer. Wie schwer wird es erst sein, den Anblick Gottes zu ertragen.

Wieviele Menschen denken, dass die Taten und Missetaten anderer sie von der Notwendigkeit eigenen Handelns und Nachdenkens befreit. Irrtum. Du kannst tausendmal auf alte Päpste und Inquisition hinweisen, die Auseinandersetzung mit der frohen Botschaft und Sakramenten – und letztlich der Frage, ob Du daran glaubst oder nicht – kann Dir niemand abnehmen. Auch nicht die Geschichte.

Sie wollen sich nicht ändern und arbeiten. Sie haben Angst, sind oft faul oder feige. Sie wollen nicht dienen. Sie wollen nicht demütig sein und sich hinten anstellen. Deswegen erfinden die Menschen Entschuldigungen und Ausreden, so wie: "Der Mensch ist böse.", "Die anderen sind unbelehrbar.", "Die Krise ist noch nicht schlimm genug.", "Die Kirche hat zuviel Unrecht begangen.". Mag ja alles stimmen. Ist aber keine Entschuldigung. Erklärt Deinen Fehler, Deine Trägheit, Faulheit, Verzagtheit und Larmoyanz vielleicht. Aber mehr nicht: Bekenne, lass Dich ändern, diene und stell' Dich hinten an! Es wird Dir nicht zum Nachteil gereichen. Im Gegenteil.

Tut mir leid, aber Geschichte ist nicht nur zum Konsumieren. Geschichte ist für Dich und von Dir... Es kommt darauf an. Hast Du den Mut? Nicht den Mut, die Welt zu befreien. Sondern den Mut, Deine Welt zu befreien, den Mut, um Deine konkrete Seele und dann noch die Seele Deines Bruders und Deiner Schwester zu kämpfen…?

Wir sehnen uns doch alle nach Einheit. Einzeln und insgesamt. Das bedeutet aber nicht, dass wir sie um jeden Preis erkaufen dürfen. Denn wenn ein Bruch heilen soll, muss er auch richtig zusammengesetzt werden. Es genügt nicht, dass zwei Teile egal wie zusammenwachsen. Daher müssen wir Geduld haben und Sorgfalt anwenden. Auch wenn es das Wichtigste für uns ist. Gerade weil die Einheit das Wichtigste für uns ist, müssen wir dies tun.

Wenn sich die Eliten wir raffgierige Sozialhilfeempfänger verhalten… Wie sollen es die Sozialhilfeempfänger denn anders machen?

Die Seelen der Heiligen sind diamantklar, aber weich und sanft, schneidend nur durch die Helligkeit des Lichtes, das durch sie hindurchdringt.

Gott gibt Dir einen Ferrari, Du aber tankst ihn voll mit dem Ölschlamm Deiner eigenen Begierden und Sünden. Und dann glaubst Du, Du könntest damit so fahren wie mit Superbenzin? Und wenn es nicht geht, denkst Du, es sei die Schuld dessen, der Dir den Wagen gegeben hat, ja, denkst, er bestrafe gerade willkürlich und ungerechterweise. Du irrst. Wann wirst Du es endlich begreifen: Gottes Wille für Dich ist das Beste für Dich. Ist voller Liebe. Gott ist kein fetter, willkürlicher Prinz auf einem Thron, nach dessen Willen Du tanzen und Dich lächerlich machen musst. Er ist Dein liebender Vater. Immer.

Seid den Menschen Vorbild. Lebt Ihnen großes vor, erzählt ihnen große Legenden, führt sie in Liebe heraus aus dem Elend der Selbstverneinung und indifferenten Toleranz, der kein Sturz wirklich beklagenswert vorkommt.

Christentum ist Abbild der ganzen Wirklichkeit. Und der Katholizismus ist seine umfassendste Form.

Es gibt Apokalypse. In jedem Leben gibt es diese dramatische Zuspitzung von Leben. Und in jedes Leben will das Lamm kommen, das hinwegnimmt die Sünden. Und es wird kommen, wenn Du willst - nämlich in der Hl Messe. Und weil das so ist - und immer so ist - ist alle Spekulation darüber, ob die Welt als Ganzes nun in ihre Endphase geht oder heimlich doch alles besser wird, völlig unerheblich.

„Die da“ sind nicht Mob oder Pöbel. Die meisten von ihnen sind Seelen, die sich in schlimmster Seenot befinden. Da nützt es nichts, ihnen vorzuwerfen, dass sie aber nass und unansehnlich sind. Da hilft es nur, zu ihnen zu springen oder ihnen zumindest den Rettungsring zuzuwerfen. Wenn Ihr Euch nicht grundsätzlich ändert, und in allen – insbesondere auch den „Sündern“ – die verlorenen Schafe zu sehen, deren Rettung Euch aufgetragen ist, dann werdet Ihr alle verdammt.

Der Tod ist überall um uns herum. Doch der Tod ist besiegt. Er hat keine Macht mehr. Wir Christen kennen den Weg. Und doch werfen wir den Menschen immer wieder keine Leine zu. Immer wieder sind wir exklusiv. Immer wieder kümmern wir uns nicht um das Leid oder überwinden nicht unsere eigene Angst, Indifferenz oder Lethargie. Das ist wie wenn man einem Schiffbrüchigen den Rettungsring nicht zuwirft… Weil er vielleicht auf der anderen Seite des Schiffes hängt oder lange nicht mehr gebraucht wurde… oder man einfach nicht richtig weiss, „wie es funktioniert“. All das sind keine Ausreden… Keine Entschuldigungen. Ja, es sind nicht einmal Gründe, die rein kausal ausreichen. All das ist nichts. Es ist lächerlich. Gott erwartet von uns – ZU RECHT – dass wir helfen und herausgehen und den Ring benutzen, auch wenn wir dann Angst haben müssen, uns „schlechte Menschen“ an Bord zu holen oder nachher selber keinen Ring mehr zu haben.

Erbsünde: Das Mysterium, dass der Mensch sein Unglück selber wählt. Der Mensch, der nichts dringender sucht als die Liebe, flieht rätselhafter Weise immer wieder vor ihr, lehnt sie ab, weist sie zurück, hat Angst vor ihr und verharrt stolz bei Surrogaten und bloßen Abbildern der lebendigen Liebe.

Das Problem der alten Kirche war nicht zu geringe Politisierung oder die Frömmigkeit der Christen. Es war ihr mangelnder Glaube an die Liebe und die Erlösung. Deswegen waren auch die ganzen Reformen, ob es nun Liturgie- oder Hierarchie- oder sonstige Reformen waren, die die Kirche "offener", "moderner" oder "politischer" machen sollten, letztlich verfehlt. Man hätte viel intensiver die sakramentale Liebe predigen und leben müssen und alles auf die Karte, auf Christus nämlich, setzen müssen.

Die Ideengeschichte des 19./20. JH ist eine Geschichte, der totalitären Ideen, dh solcher, die die Welt quasi mit einer einzigen Formel, einer einzigen Linie erklären und entsprechend retten wollten. Ob sie Liberalismus oder Sozialismus, Nationalismus, Historismus, Dekadenztheorie oder Romantik heissen. Immer treten sie mit einer Behauptung auf, die lautet: Die Geschichte "funktioniert so" und nicht anders.

Die Toten sollen nicht nur ruhen in Frieden, sondern leben in Freude. In voller Freude. Und die Toten… Das sind auch wir (nicht nur unsere Verstorbenen…) Natürlich kann das oft anstrengend sein. Wie alles Training, das auf Wachstum zielt. Dein Herz wird immer größer, fähiger Liebe zu erfahren und zu leben. Das ist ein tränenweckendes, jubelndes Wunder.


Das Böse ist banal. Es ist in Dir drin. So banal ist es.

Durch das Leiden zur Liebe. Durch den Tod zum Leben.

Liebe Land und Menschen. Sei sicher, dass das Evangelium die größte Botschaft der Menschheitsgeschichte ist. Und sprich die Sprache der Menschen. Mehr brauchst Du nicht.

Die Ernte ist noch größer als Ihr denkt.

Wider den „Toleranzismus“, der nicht anderes als konformistische Indifferenz ist, die nicht gestört werden will („Was kümmert mich mein Bruder…?“)

Große Liebe kann wie Terror sein – unverständlich und unvorhersagbar für den Menschen! Bedenke das!

Der Teufel will Dich kaputtmachen. Nicht „die Welt“. Christus will daher auch nicht „die Welt“ retten. Sondern DICH.

Durch den Einzelnen wirkt Gott in der Welt. Nicht durch Systeme oder eine abstrakte Kirche.

Gott wartet auf Dich in der Eucharistie. Du musst Ihn nicht beschwören, damit Er sich zeigt.

Durch das intensive Hier zum intensiven Unendlichen. Durch das intensive Ich zum Du, zum Göttlichen.

Offenbarung und Vernunft sind aufeinander abgestimmt.

Gott ist Liebe. Gott ist Vernunft. Liebe ist Vernunft. Eigentlich sehr einfach.

Gott hat Dir so viel vergeben. So vergib' auch Du.

Wenn Du nicht siehst, dass wir auserwählt (nicht "besser" oder "mehr wert") sind, dann bist Du blind.

Nicht die Kirchen haben die Sexualität kaputtgemacht. Sondern der Mensch, der haben will, was er nicht haben kann, besitzen, was er nicht besitzen, und machen, was er nicht machen kann.

Alles ist schon da. Das ist das große Geheimnis. Der Sauerteig arbeitet. Du wirst es sehen.

Das Sich-Gott-Anvertrauen ist das wirkliche Kennzeichen eines gläubigen Christen.

Kritiker lieben Dich noch. Es sind die Dich anschweigen, die Dich aufgegeben haben.

Goldmann: Heisses Messer durch die Butter der Nazis. Bowlingkugel durch ihren Streichholzwald.

Wednesday, July 02, 2008

Sommer auf Berlins Wasser und Brandenburgs Alleen

Der Mensch, der nichts sehnsüchtiger braucht und ersehnt als die Liebe, das Wissen, geliebt zu sein, lehnt immer wieder die Liebe ab. Insbesondere wenn sie ihm geschenkt wird und er sich in ihrem Angesicht deswegen ausgeliefert und nicht würdig fühlt. Deswegen lehnt der Mensch die Liebe insbesondere immer wieder dann ab, wenn sie groß, wunderbar, rein und unverständlich ist. Dann will er sie oft nicht. Denn dann könnte er sie ja verlieren. Und eine Liebe zu verlieren erscheint ihm oftmals schlimmer als sie nie gehabt zu haben. Aber nie gehabt zu haben schliesst natürlich die Möglichkeit zu behalten aus… Weswegen das Nie-Haben deutlich schlimmer als das Haben-und-Verlieren ist. Der Mensch will die Liebe daher lieber machen, besitzen, kontrollieren - deswegen will er auch Liebe nicht, die größer ist als er selber. Er will die Liebe verdienen und sie daher über seine Leistung verfügbar und verständlich machen. So groß ist seine Angst, Liebe zu verlieren und nicht geliebt zu werden. Irgendwann verlor er das Vertrauen, verlor jeder von uns das Vertrauen, dass wir geliebt sind, dass wir ohne Verdienst Liebe behalten können. Vielleicht nennt man das Erwachsenwerden, den Auszug aus dem Paradies, den jeder von uns immer wieder nachvollzieht. Aber Gott ist gekommen, um uns zurückzuholen. Um uns Liebe zu zeigen, die nie mehr zurückgenommen wird. Deswegen wurde Er so klein wie ein Kind und so unscheinbar wie Brot und Wein. Deswegen heilte Er und sprach uns gut zu. Deswegen lehrte Er, und deswegen nahm Er das Kreuz und starb daran. Nun: Die Tore des Himmels stehen offen. Und die Menge steht doch davor wie eine Herde Schafe. Wo sind die Hirten, wo die "Hirtenhunde", die helfen, die Herde in den Himmel zu leiten? Er ist so nah. Er ist schon da…

Gott befreit die Menschen. Die Revolution der Freiheit läuft bereits. Sie ist eine völlig unpolitische Bewegung. Gott bedient sich nicht der "Prozesse", "Systeme" oder der entsprechenden Eliten. Er bedient sich der Männer und Frauen, die ihre eigene Befreiung durch Ihn erkennen und annehmen. Er braucht keine Lobbyisten, Staats- und Unternehmenslenker. Er braucht Menschen. Papst Johannes Paul II. hat, als er an der Befreiung der Polen mitarbeitete, vielleicht die eine oder andere politische Bemerkung gemacht. Aber in der gleichen Zeit hörte er tausende von Beichten, spendete hundertausend Mal die Sakramente Christi und lehrte die Menschen in der Liebe. So wirkt Gott heute auch an der Befreiung Deutschlands von Konsumismus, Kapitalismus, Kommunismus und jeder anderen grässlichen Form des konformisierenden Materialismus. Durch das wahrhaftige Wort, das Er aus dem Mund von Menschen spricht. Seit 2000 Jahren geht es so. Das Wort wurde Fleisch. Damals und jetzt. Schenkt sich den Menschen im Wort und im Fleisch und nimmt so durch sie Gestalt an. Und keiner der Mächtigen hat es auf der Agenda…

An der deutschen Geschichte lässt sich alles Menschliche, Triumph und Niederlage jenseits aller menschlichen Worte, ablesen und lernen. Aber die meisten von uns müssen erst einmal wieder lernen zu lesen…

Wir Christen müssen hell sein. Wir müssen den Menschen Mut machen. Mut, das Richtige zu tun. Und das Richtige ist die Liebe. Und die Liebe gibt es nur in Freiheit. Nur in der Arbeit gegen die Angst, ohne Druck, mit Geduld und Verantwortung für den Nächsten, die ihm oder ihr die Zeit und die Freiheit lässt, die ihnen ohnehin gehört... Das muss unser Konzept sein. Das ist das Konzept Gottes: Das Evangelium, die von Gott verheissene und durch Leiden und Tod Christi verbürgte frohe Botschaft! Das kann nicht zwingen. Das darf nie zwingen. Das muss beten, helfen, opfern und ermutigen.

Der Mensch ist im Irrtum, wenn er sich keiner Autorität unterwirft. Denn aus sich alleine heraus, kann er nicht bestehen, den Weg nicht finden, sich nicht erklären nicht erkennen.

Ihr werdet Euch alle, auch vor Eurem eigenen Gewissen, einst nicht damit herausreden können, dass Ihr deswegen nicht geglaubt habt, weil irgendwann die Kirche irgendwie so Gemeinheiten begangen hat oder der Papst ja so intolerant war... Das könnt Ihr leider vergessen... Es geht dabei gar nicht darum zu sagen: „Ihr seid schlechte Leute. Ihr kommt in die Hölle.“ Pappalapapp. Das ist Unsinn. Aber Ihr seid Gerufene, Erlöste und durch den Anruf der Liebe zu einer Antwort Verpflichtete... Und durch Eure Antwort Gebundene... Darum geht es!

Nicht wir suchen Gott. Gott sucht uns. Christentum ist nicht Forschung sondern Erkenntnis aus Offenbarung.

Berufensein zur Liebe Gottes ist ein Berufensein zum Glück.

Lieben, was Gott liebt. Also jeden Menschen! Das kehrt Deinen Blick um.

Die ewige Liebe ist das größte Fest des Menschen.

"Die Größe eines Menschen hängt von der Teilhabefähigkeit des Menschen ab." (Papst Benedikt XVI.)

"Menschsein ist die Kunst der Künste." (Papst Benedikt XVI.)

Hört auf mit der Zynik, die in ihrer anscheinenden Unverwundbarkeit und Überlegenheit alles zerreisst. Am meisten Euch selbst.

Nur weil der katholische Glaube der wahre Glaube ist, heisst das nicht, dass die Katholiken daher "recht hätten", schon gar nicht immer.

Christentum ist immer Verbindung des Unüberbrückbar-Gegensätzlichen. Da Christus selber diese Brücke darstellt.

"Ewigkeit ist nicht Zeitlosigkeit sondern Zeitmächtigkeit." (Papst Benedikt XVI.)

"Der Letzte ist der, der auch der Erste war." (Papst Benedikt XVI.)

Unser schlimmster Feind...? Wir selber. Das Böse in uns, das UNS HASST (nicht notwendigerweise den anderen!!), das Böse in uns hasst UNS. Die Schlange will primär uns treffen, nicht die anderen, die wir in unserer Selbstzerstörung mitschädigen... Bedenke das immer! Christus kam, nicht um die anderen vor Dir zu retten. Sondern UM DICH ZU RETTEN.

Ihr Politiker seid doch durch einmal alle vier Jahre Kreuzchenmachen nicht zu absoluter Herrschaft legitimiert.

Der christliche Glaube bildet die Realität ab. Daher kann er real glücklich machen.

So viel Not. Soviel Orientierungslosigkeit, soviel Schuld und schlechte Gewissen. Sie haben ja irgendwie ein Gewissen... Irgendwie eine Ahnung, eine Hoffnung... Aber keine Orientierung. Sie wissen nichts. Aber sie können ja auch nichts wissen... Sie glauben nichts, aber wie könnten sie auch glauben, wenn Ihr nichts erzählt. Nichts in einer Sprache erzählt, die sie verstehen. Lernt, ihre Sprache sprechen und ihre Nöte verstehen.

Mit-leiden kann nur die Liebe.

Gott leidet nicht. Aber er leidet mit.

"Gott ist immer bei uns, aber wir sind nicht immer bei Gott." (Augustinus)

Wo Gottes Wille geschieht, da ist Himmel.

"Kommunion ist Ineinandertreten von Personen." (Papst Benedikt XVI.)

Grundlagen guter Politik sind nicht nur Geschichtsbewusstsein sondern insbesondere auch allgemeine Bildung und Moral, die eben ohne vernünftigen Menschen- / Seinsbegriff und letztlich vernünftiges Welt-/ Gottesbild nicht existieren kann.

Geschichtsrevision bringt gar nichts.

Demokratie ist kein Zauber. Demokratie muss gelebt und gewusst werden. Sonst ist sie nur eine andere Form getarnten Despotismus.

Ohne Wahrheit nur Sklaverei.

Die Prinzipien der protestantischen Universität Halle: Eigenständigkeit, Pflichterfüllung, Nächstenliebe, persönliche Anspruchslosigkeit. Schönes Programm. Aber wo endet das denn ohne die Gotteskindschaft, das konkrete Gefühl des Menschen, geliebt zu sein und diese Verantwortung als Sohn und Tochter Gottes wahrzunehmen...? Es endet im puritanischen Rigorismus oder in der Abwendung.

Von der Lesekanzel der Universität Halle wurden während der Mahlzeiten Zeitungsnachrichten oder andere Erbaulichkeiten vorgelesen. Ok...??? Klingt wie heute in der U-Bahn die kleinen Bildschirme.

Auferstehung ist gemeinschaftsbildend.

"Die Bibel ist die Urkunde der Treue Gottes." (Papst Benedikt XVI.)

Was ist denn Geschichtswissen ohne das Wissen um die IDEEN-Geschichte?

Wie flach sind doch Begriff und Bedeutung von Nation.

Ich möchte nicht in ständiger Angst leben. Vor allem nicht in der Angst vor meinem eigenen Gewissen.

Man sagt Euch ja nichts... Wie solltet Ihr glauben?

Wenn man nicht an die Realpräsenz in der Eucharistie glaubt, wie und wieso glaubt man dann an die Realpräsenz Gottes irgendwo? Selig die, die nicht sehen und doch glauben.

Wir bringen es nicht, weil wir entweder zu faul, zu ungebildet, zu indifferent, zu lau, zu ängstlich, zu intellektuell, zu abwesend oder alles zusammen sind...

Wenn es Gott gibt, so ist das ja wohl die Nachricht schlechthin, oder?

Protestanten: Sehr "frei" - sehr alleine - sehr karg.

Wirklichkeit und Urteil des Mensche heissen immer Tod.
Aber Wirklichkeit und Verheissung Gottes heissen Leben.

Christ Sein bedeutet liberaler - konservativer - sozialer als alles andere sein.

Sie wollen besitzen, haben, machen. Sie wollen die Herren sein. Das endet im Tod. Denn wir können letztlich gar nichts besitzen, haben oder machen.

Der Mensch ist sich selber ein Rätsel, weil er Unendlichkeit in der Endlichkeit ist. Und er kann sich selber nicht durch seinen endlichen Verstand sondern nur die unendliche Liebe, also Gott, verstehen.

Es ist einfach kein Segen auf dem Land, das die Gebote Gottes nicht kennt. Das ist nichts Strafe Gottes, das ist natürliche Folge des besten Planes, der größtes Glück ermöglicht. Und bei seinem Verfehlen natürlich eine Leere zurücklässt, die man den Menschen und dem Land ansehen kann. Das Minus gegenüber dem, was möglich wäre. Gott straft nicht. Alles Schlechte, das uns widerfährt, ist Folge unseres Verstoßes gegen unsere Natur. Und Gott lässt es zu, damit wir lernen.

Wir haben echt einen an der Waffel: Klagen über den Hunger auf der Welt, lernen aber gerade Golf spielen... Wann wollen wir endlich Menschen werden aus einem Guss.

Wirkliche Liebe ist nicht laut. Sie blökt und skandiert nicht den Namen, sie weht keine Flagge, die sie dann bei einer Enttäuschung in den Dreck schmeißt, sie fordert nicht Ergötzung und hochtrabende Gefühle. Sie dient leise und steht zur Geliebten im Unsichtbaren und Alltäglichen.

Erfolg im Leben besteht nicht darin, irgendwelche Preise zu gewinnen und Erwartungen zu erfüllen. Er besteht darin, immer der Liebe zu folgen, ihr zu vertrauen und dadurch immer mehr von ihr beschenkt werden zu können. Natürlich ist die Krönung, wenn die eigene Liebe sich erfüllt. Aber dafür kann man selber ja nichts.

"Wenn man eine Sache liebt, so ist ihre heitere Seite ein Grund, sie zu lieben. Und ihre traurige Seite aber ist ein Grund, sie noch mehr zu lieben..." (GK Chesterton).

Bevor Du anfängst mit Moral, Gerechtigkeit und Strafe / Gesetz, überlege Dir erst einmal, ob dem ganzen nicht mit Bildung, Arbeit und Anstrengung beizukommen ist. Und wenn nicht, dann versuche Liebe, Geduld und Gebet.

Gott allein bewegt die Herzen.

Du musst wollen. Dann kann Er Dir alles geben. Bitte also um den Willen!

Du brauchst nichts mehr zu tun. Du musst nur einmal stehenbleiben und das an Dich heranlassen: Dass Du nichts tun musst, um Dir die größte Liebe zu verdienen. Nichts. Nimm Dich doch ernst. Lass nicht zu, dass ich Dich ernster nehme als Du selber.

Du bist unendlich viel mehr wert als Du denkst...

Jemanden beim Namen nennen…

EM 2008-Werbung von Coca-Cola: „Ein Herz und eine Seele.“ Beim Fußball!? Wenn ich das höre, weiss ich, dass die Menschen, die das sagen, noch nie wirklich mit jemandem ein Herz und Seele waren. Gleiches gilt für das Thema Liebe und Glück.

Weißt Du, wenn Du verstehst, dass das mit dem Ewigen Leben kein Spruch, keine bloße Legende, kein Wunschtraum ist... Das verändert schon das Leben...

Gott liebt Dich. Immer und überall. Das musst Du wissen.

„Liebe die, die Dich demütigen.“ (Theresa von Avila)

Freier Wille. Kann sich gegen die Liebe entscheiden. Aber nur er kann sich eben auch für die Liebe entscheiden.

Liebe kann der Mensch nicht machen. Nur darum bitten.

Habt nicht immer so viel Angst vor dem Wandel und dem Neuen.

7 Millionen abgetriebene Kinder. Kehrt um! Tut Buße. Sonst ereilt Euch das Gericht Gottes. Das Gericht Eurer Natur, die die beste aller vorstellbaren Naturen ist. Und diese Natur wird uns dann aussterben lassen.

Natürlich und übernatürlich (Gabe, Segen, Strafe) gehen meist Hand in Hand.

Bitte wirklich! Denn in der echten Bitte manifestiert sich der Glaube. Denn wer nicht an die Erfüllungsmöglichkeit durch den Gebetenen glaubt, würde nicht bitten.

„Wenn Du wüsstest, wie sehr Gott Dich liebt, würdest Du vor Freude weinen.“ (Die Heilige Jungfrau und Mutter Gottes Maria in Medjugorje)

Gott läuft Dir nach in Liebe.

Herr, zeig’ mir nicht nur, dass Du mich liebst. Sondern dass Du mir auch hilfst, das anzunehmen, obwohl ich so schlecht reagiere und mich so unwürdig benehme.

Wer unnötige und unvernünftige Gesetze erlässt, befolgt oder durchsetzt, beschädigt die Rechtsordnung auf Dauer viel mehr und grundsätzlicher als der, der sich ihnen aus gutem Grund widersetzt.

Die Liebe – in Christus von der Legende zur Wirklichkeit.

In der Fülle des bunten und herrlichen Lebens.

Nur bekannte und bereute Schuld kann vergeben werden.

Alles wichtige, vor allem Seine grenzenlose Liebe, lehrt Dich der Herr selber in der Eucharistie.

Wir Christen sind die großen Gewinner der Geschichte. Sooo geliebt und dessen bewusst, des Herrn sogar angesichtig. Wie können wir über irgendwelche Unbill oder Opfer klagen, die doch zumeist nichts ausser etwas Geduld und Barmherzigkeit fordern...? Wir sollten in jeder Situation STRAHLEN!!

Hört auf die Stimme des Herrn. Öffnet Euer Herz.

Hasst nichts. Hasst nur die Herrschaft des Todes.

Den Knoten der Schuld kannst Du nur von dem Ende lösen, auf dem Dein Name steht.

Gott musste mich mir selber nehmen, mich entleeren, um mich mit der Liebe anfüllen zu können.

Einige Menschen können nur durch das Leiden gerettet werden.

Die Unschärfe unserer Sprache kommt von der mangelnden Erfahrung, die die Menschen heute mit den wirklichen Dingen haben. So kommt es, dass viele Menschen heute mit Tränen nur noch Leiden verbinden. Denn das ist das oft das einzige Mal, wo sie selber noch Tränen weinen. Also stehen Tränen für Traurigkeit. Dabei sollte es im Leben des Menschen so sein, dass er aus Freude und Glück weint. Ja, das ist möglich. Und so soll es sein.

Meine protestantischen Brüder… Ihr wolltet keinen Papst? Schön, jetzt habt Ihr hundert, ach, tausend Päpste. Und jetzt?

Wer Familie runtermacht und die Arbeit, die dort geleistet wird, auf die leichte Schulter nimmt, hat das Leben nicht verstanden.

Sunday, February 17, 2008

Freiheit: Liebe – Glaube - Hoffnung

Das Brandenburger Tor ist zum Symbol der Freiheit geworden. Haltet dieses Tor geöffnet! Haltet es geöffnet durch den Geist der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens! Der Mensch ist zur Freiheit berufen. Die Fülle und die Vollkommenheit dieser Freiheit hat einen Namen: Jesus Christus! (Johannes Paul II, 23.6.96 in BER)

Antwort auf die Liebe ist der Glaube.

„Noch ehe sie lächelten, weinten sie schon vor Freude. Und eh sie noch weinten, war die Freude schon ewig.“ (R.M. Rilke)

Klug, gerecht, tapfer, maßvoll, demütig - mit anderen Worten: Sie wird frei sein! Sie wird neu sein! Sie wird Mensch sein!

Hoffnung ist etwas anderes als Möglichkeit oder optimistische Vermutung. Hoffnung ist Sich-(auf-ein-glaubwürdiges-Versprechen)-Verlassen.

Hoffnung: 1:14 Millionen für den Jackpot, den ganz Deutschland hoffte zu knacken. Ist das Hoffnung? Wer von diesem Brot isst, wird leben in Ewigkeit. Wir heißen Kinder Gottes und sind es. DAS IST HOFFNUNG.

„Herr, denke an mich, wenn Du in Dein Reich kommst!...
Amen, noch heute wirst Du mit mir im Paradies sein!“

Gott läuft uns allen nach… Bis an die Enden von Raum und Zeit.

Sternstunden der Menschheit sind Sternstunden der Menschlichkeit: Wenn Du Deinen Mitmenschen liebst und entdeckst.

Deutschland ist seit allen Zeiten Missionsland. Denn jedes menschliche Herz ist immer Missionsherz.

Auf dieses herrliche Land ist unser Los gefallen (Psalm 16,6). Für uns ist dies Deutschland.

Bete nicht um mögliche Jahre, Kilometer, große Examina. Das Leben hängt von Sekunden, Millimetern und kleinen, täglichen Entscheidungen ab. Um die bete.

Die Worte „Du“ und „Ich“ in ganzer Tiefe aussprechen. Um auch die Worte „Du und ich“ zu erkennen.

Vom Größten bis in’s Kleinste, von Schöpfung bis Erlösung… immer das gleiche Prinzip. Immer Liebe. Immer Freude. Immer Familie.

Die Heiligen sind nicht diejenigen, die nie gefallen sind. Sondern es sind diejenigen, die nie liegengeblieben sind. (Jose Maria Escriva)

Das Christentum ist keine Religion sondern die Gestalt der Wirklichkeit. (Papst Benedikt XVI.)

Das Wesentliche für das Glück des Menschen ist nicht die Selbstbehauptung sondern die Selbsthingabe. (Papst Johannes Paul II.)

Den Tod? Das muss Dir das Leben schon wert sein.

Der übernatürliche Aspekt verändert die Dinge nicht substantiell. Er ändert nur Dein Leben substantiell. Denn er veredelt alles über die Maßen, indem er es vervollständigt, wiederherstellt, allem seine ursprüngliche Ehre, die weit jenseits des Natürlichen / Materiellen liegt, wiedergibt.

Alles an dir, jeder Herzschlag, ist Gottes. Aber Dein freier Wille, der ist Deiner.

Sterben ist der Übergang von einer Hand Gottes in die andere.

Ein liebender Vater verlangt mehr von seinen Kindern als ein Richter von einem Angeklagten. Vergiss das nicht. (Dr. Plümmer)

Die Krise des Sündenbewusstseins ist Zeichen der Krise des Guten in den Menschen.

Barmherzigkeit ist die Liebe, die versucht aufzurichten.

Die Liebe unterliegt immer wieder und führt so doch das Reich Gottes herauf. (Dr. Plümmer)

Wenn ein Mann und eine Frau einen Menschen in’s Leben rufen… Was könntest es größeres für sie geben?

Wir brauchen nicht ständige Revolution sondern ständige Konversion…

Jede Minute einzigartig. Wie jede Träne. Weißt Du das?

Mutter: Mensch, der Dir die Welt erklärt.
Vater: Mensch, der Dich auf das Unbekannte vorbereitet.

Groß denken! Gott alles, aber auch alles zutrauen. Und nicht sich auf der niedrigsten Ebene der Phantasie - dem Konsum materieller Dinge und der Frage menschlicher Positionen - abfertigen lassen.

Der Materialist ist der abgedankte Mensch, der seine Königswürde niederlegt. Das klingt zwar republikanisch, endet aber im Terror jedes Menschen gegen sich selber (und dann andere).

Stolz: Falsche Meinung des Menschen von sich selber (zu hoch / zu niedrig).

Verrückt: Die einen trauen dem Guten nicht, weil sie zu viel, die anderen nicht, weil sie in ihrem Leben zu wenig davon erfahren haben. Dabei haben die einen die Herkunft, die anderen die Existenz des Guten meist nicht richtig wahrgenommen.

Die echte Liebe zwischen einem Mann und einer Frau ist wirklich eine bewusstseinserweiternde Droge.

Viele ängstliche Menschen suchen Schutz und Halt im Gesetz.

Den Menschen die Angst nehmen bedeutet nicht, sie stets in Sicherheit zu wiegen.

Und die Augen gingen ihnen auf... In Eden und in Emmaus... Aber wie unterschiedlich waren Auslöser und Resultat... Sei daher wachsam!

Alles unglaublich gut? Viel zu gut? Viel besser als Du es verdienst? Gut! So ist es! Das ist der Anfang des Glaubens: Die Augen öffnen für die Unmengen an unverdienten Geschenken, die Du jeden Tag erhältst, vom Öffnen Deiner Augen, der Gesundheit Deines Körpers, dem Frieden, der Nahrung, etc. pp. zum Einschlafen… Wer schenkt sie Dir wohl…? Von wem sind diese Liebesbeweise?

Tuesday, January 29, 2008

Zwischen den Jahren... Auf dem Weg.

„Noch ehe sie lächelten, weinten sie schon vor Freude. Und eh sie noch weinten, war die Freude schon ewig.“ (R.M. Rilke)

Klug, gerecht, tapfer, maßvoll, demütig - mit anderen Worten: Sie wird frei sein! Sie wird neu sein! Sie wird Mensch sein!

Wir Christen haben die göttliche Kreditkarte... Ohne Limit! Wir sollen ohne Ende Kredit nehmen und geben. Miles and much, much more.

Das Reich Gottes ist bereits da, wir müssen es nicht machen. Welcher Unterschied im Rollenverständnis ist die Folge dieser Unterscheidung. Wir sollen nicht Macher sondern Sichtbarmacher sein!

Wer nicht warten kann, ist der großen Dinge nicht würdig.

Lebe die große Liebe in den kleinen Dingen, die Du für sie tust.

Gott liebt einen frohen Geber. Und einen frohen Nehmer ;-)

Sei vorsichtig: Gott baut zwar auf Deinen Heiligen Eifer aber nur ganz selten auf Deinen Heiligen Zorn.

Gott sei Dank für die Hände der Frauen.

Gott teilt nicht nach Verdienst oder Rang sondern nach Bemühen und Sehnsucht zu.

Ewigkeit ändert sich innerhalb von Sekunden.

Glaubst Du schon oder hoffst Du noch?

Das gezeigt zu bekommen, was wirklich, was ewig ist. Das wäre etwas.

Du hast das Leben, um es zu geben.

Du kannst Dich selber nicht dauerhaft selber erheben. Das Einzige, das dauerhaft erhebt, ist die Liebe eines anderen. Liebe kannst Du Dir nicht verdienen. Du wirst nie gut genug für sie sein. Du kannst sie nur staunend und dankbar annehmen. Und schon das ist schwer genug... Bitte daher um ein offenes, demütiges Herz.

Stell Dir vor, Du könntest die Seele eines Menschen (zB Deiner Frau) sehen. Und sie vielleicht sogar berühren. Stockt Dir da nicht der Atem vor Ehrfurcht?

You will have to count on those who are enemies to you now.

Jeder von uns ist von Gott gewollt. Aber nicht so in der Form: "Woll'n Sie noch ein Eis? Ja, gut." Nein. Wir sind jeder von Gott HERBEIGESEHNT! Führe Dir einmal den Unterschied vor Augen! Und mach’ dir dann keine Sorgen, dass Du „die Erwartungen Gottes“ nicht erfüllen könntest. Du brauchst nur im Glauben an Seine Liebe „Ja“ sagen. Glaubst Du Maria dachte: „Hey, Mutter Gottes…? Klar kann ich das…“

Tapferkeit und Keuschheit hängen beide eng zusammen. Ihr Inhalt ist nämlich jeweils das angenommene Opfer des „Ich (will / bin)“ für etwas höheres… Wer nicht keusch sein kann / will, wird auch nicht tapfer sein. Und wer nicht tapfer ist, wird nicht keusch sein.

Zeit der Unverbindlichkeit. Deswegen ist die Konsumreligion so weit verbreitet. Denn da gibt es auf die wenigen Commitments, die man abgibt, sogar noch Garantien und Ratenzahlungen. Und doch machen sie alle nicht glücklich.

Werdet Väter. Das erwarten die Frauen von Euch. Zu Recht. Denn das erwartet auch Gott.

Freundschaft hat ihre Grenzen… Ja? Wirklich? Wo?

Deutschland – Land des Lachens… Stell es Dir doch einmal vor!

Wir brauchen nicht jeden Tag Revolution... Sondern jeden Tag Konversion. Das Tolle: Revolution kannst Du gar nicht jeden Tag, denn Du kannst sie nicht alleine. Konversion schon. Das beunruhigt Dich? Klar. Denn das bedeutet Wirklichkeit und Verantwortung. Ende der politischen Parolen und Verantwortung beim "bösen Gegner". Jetzt bist Du gefragt. Du und Dein Wille.

Gott schafft uns alle in der Hoffnung, dass wir einmal „Ja“ zu ihm sagen werden. Und Er weiss dabei, dass wir alle – wegen der Erbsünde – zuerst einmal „Nein“ sagen werden… Und doch: Er bleibt dran. Unser ganzes Leben lang. Er geht uns nach bis an die Enden von Zeit und Raum.

Wir sagen zuerst immer alle „Nein“. Aber wann, wann sagen wir endlich „JA“, Du und ich?

Auch die Mediengesellschaft ist nicht das Tausendjährige Reich. Merk’ Dir das.

Ebenso wie der Körper braucht die Seele Gesundheit, Kraft, Koordination, Flexibilität durch gutes Training und belancierte Ernährung.

Ohne Flexibilität keine Kraft, ohne Kraft keine Koordination. Auch nicht bei der Seele. Denk daran.

Als Mann und Frau schuf Er sie… Denk’ ’mal darüber nach! Und als Mann und Frau können sie an der Schöpfung eines neuen Menschen, eines Universums gleichsam, teilhaben. Staune darüber.

Wir sind nicht unsterblich, aber wir müssen niemals tot bleiben.

Du brauchst nicht perfekt sein. Du sollst Dich bemühen. Die Vollendung ist Gottes Gabe. Deswegen sind es auch nicht Sündlosigkeit und Perfektion, die Menschen zusammenhalten, sondern die Vergebung.

In Deutschland begann der Identitätsverlust doch schon ab 1933. Denn da wurde Menschen die Identität genommen. Eigentlich sogar davor… Im Schützengraben und unter Gasmasken. Da wurde dem Menschen nämlich die menschliche Identität genommen… In den 70er Jahren brachen nur die ausgebrannten Ruinen zusammen.

Wie wunderbar unterschiedlich Männer und Frauen doch in ihrem Wesen sind… Und wie sie sich ergänzen, wenn sie nur lernen, richtig hinzusehen.

Das, was Gott von Euch will, ist, dass Ihr keine Angst haben sollt. Fürchtet Euch doch nicht vor Euren Sünden, denn sie sind Euch vergeben. Und fürchtet Euch nicht vor den Sünden der anderen, die Euch Leid zufügen, denn Er hat mit Euch gelitten. Daher gilt: Fürchtet Euch nicht, denn Er hat Euch wahrlicht erlöst!

Das Wissenwollen der sog "Wissenschaftlichkeit" nimmt gefangen, erhöht den Menschen aber nicht. Im Gegenteil. Denn wissen kann der Mensch ja nur Dinge, die geringer sind als er selber. Höhere kann er glauben, spüren, vielleicht sogar erkennen. Er kann sie aber nicht wissen.

Keine Deiner Ausflüchte, warum Du nicht betest, zählt. Weder ist Gott unfähig noch unwillig, Dir die guten Dinge, die Du benötigst, zu geben. Noch empfindet Er Dich als unwürdig. Noch wird Er Dir triumphierend und besserwisserisch gegenübertreten. Er wartet… Aber Du verlierst Zeit.

Wieviele Menschen versenken sich in die endlichen Dinge, um sich mit den unendlichen nicht beschäftigen zu müssen. Bis dann die endlichen irgendwann enden und das Unendliche plötzlich unvermittelt vor Ihnen steht.

Die Menschen machen es sich so schwer, indem sie denken, alles selber verdient zu haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, auch in Zukunft für alles Gute und seinen Erhalt verantwortlich zu sein. Und das ist eine unglaubliche Bürde, und nicht die große Freiheit als die sie gerne herumparadiert.

Geh, wenn es geht, die extra Meile. Geh zumindest den einen Schritt weiter als die anderen. Das ist doch nicht so weit, oder?

Es gibt heute keinen Aberglauben mehr meinst Du? Und wie nennst Du den Glauben an Verstand, Technologie, Fortschritt, Gesetz, Politik, Medien, Staat?

Die Menschen sind verwirrt. Viele suchen. Andere geben auf. Alle werden finden. Die einen diejenigen, die ihnen Angst machen. Die anderen solche, die ihnen Mut machen. Wir sollen solche sein, die ihnen durch unser Beispiel Mut und Freude machen.

Moral ist keine Zusatzverpflichtung, kein nachträgliches, willkürliches Gesetz, sondern der Bauplan unserer Schöpfung, uns gegeben von einem Gott, der sich und uns treu ist. Wenn wir also nur durch Gott das Glück finden und es nur mit Ihm und in Ihm leben können, dann ist das nicht Gottes Eitelkeit. Sondern einfach Konstruktion. Das ist einfach Natur. Und das Wissen darum kein Gesetzeswissen, sondern Konstruktionswissen.

Die Liebe kann nicht verborgen bleiben. Und deswegen kann es auch die Sünde nicht sein.

„Ihr aber, für wen haltet Ihr mich?“ Wer ist Christus? Am Ende wird es darauf ankommen, welche Antwort wir auf diese Frage gegeben haben. Aber nicht mit Worten, sondern mit unserem Leben.

Himmel und Erde wurden getrennt durch die Sünde des Menschen. Aber de facto wurden sie gar nicht getrennt. Sondern der Mensch kann mit seinen Sinnen nicht mehr alles (sogleich) wahrnehmen. Vieles wurde Geheimnis: Er selber. Der Tod. Gott. Selbst das Leben. Aber in Wirklichkeit ist alles noch da. Und nach dem Tod werden wir sehen. Und staunen…

Es geht im Leben nicht darum, etwas zu halten oder etwas zu besitzen. Das geht über unsere Kräfte. Es ist unmöglich und es ist auch unnötig. Es geht darum, etwas zu lieben und dafür zu leben. Dafür sind wir gemacht und dazu sind wir fähig.

Siehe immer das erlösungsbedürftige und -würdige Geschöpf. Habe deswegen immer Geduld mit den anderen. Und mit Dir selber.

Das Gute provoziert durch seine pure Existenz alles Böse und Laue. Denn so enstand das Böse ja schliesslich: Durch Anstoß am Guten.

Brot und Wein, Leib und Blut, Körper und Geist, Lebensnotwendiges und Leben... Das ist der Herr für uns.

„Man muss doch was machen…!“ Nein, nicht immer.

Im Maße wie Ihr messt, wird Euch der Herr messen. Und wie Ihr gebt, so wird auch Er Euch geben.

Dialog US-Soldat – deutsche Frau 1945: “You did nothing wrong.” “I survived...” Wow!! Die Menschen fühlten sich also für das bloße Überleben schuldig…

Das Wesentliche an Christus ist nicht Vergebung sondern Erlösung, d h Vergebung für immer. Auch auf die Zukunft hin!

Die Bibel ist kein Buch, kein Gesetzestext. Sie ist das Angebot persönlicher Offenbarung und Beziehung von Gott an den Menschen.

Relativismus ist solange tolerant, bis man an den Egoismus als Kern des ihm zugrundeliegenden Darwinismus stößt. Oder an die Trägheit des Menschen, die ich hindert, an sich und mit anderen zu arbeiten.

Auch wenn Du freien Willen hast, bedeutet das nicht, dass Du immer am besten weißt, was für Dich gut ist. Denn freier Wille ist nicht All-Wissen.

Alles Gerede von Freiheit und Freiheitlichkeit befreit Dich nicht von der Tatsache, dass Leben Entscheidung bedeutet und Entscheidung verlangt. Leben bedeutet nicht, sich „frei von allem zu halten“. Leben bedeutet, Freiheit in Entscheidung realisieren.

Selig, die nicht sehen und doch glauben.

Nicht Glauben heißt in allen Dingen, in denen man nicht wissen kann, nicht entscheiden. Das geht aber nicht. Leben IST Entscheidung.

Unsere Arbeit erlaubt die Mittelmäßigkeit, ja fördert sie durch die Streuung von Verantwortung (Politik / Konzerne).

Moral und Naturrecht sind keine nachträglichen Regeln. Das ist Konstruktionswissen.

Auch in Deinem und meinem Gesicht ist das Antlitz Gottes präsent...

Liebe die Menschen sehr und Du wirst Gottes Wesen erkennen und nachahmen. Denn auch Er liebt die Menschen sehr.

Das Entscheidende sind nicht Vermeidung von Leid und Tod. Das Entscheidende ist die Vermeidung von Sünde und Hölle. Denn es zählt nicht Leben. Es zählt Ewiges Leben.

Wir alle denken doch in den Maßstäben des Bekannten. In menschlichen Maßstäben. Denke grösser. Denke so groß wie Du kannst. So. Und dann ist Gott noch viel, viel größer als das. Natürlich macht Dir das Angst. Muss es aber nur unter menschlichen Aspekten. Lass das gehen. Dann sei frei. Sei frei in Seiner Liebe.

Kämpfe mit der Endlichkeit erbittert um die unendlichen Dinge. Dann kannst Du mit der Gelassenheit des Ewigen unverkrampft um die endlichen Dinge kämpfen.

Unser Zeichen ist das Kreuz, nicht die Sorgenfalte oder der erhobene Zeigefinger. Unsere Botschaft ist kein Buch und auch keine Verhaltensweise, sondern die Frohe Botschaft, der lebendigen und allmächtigen Liebe Gottes.

Wir sollen nicht die Welt retten. Sondern dem Menschen, dem wir begegnen, Gottes Liebe verkünden. Deine Front? Der Meter um Dich herum. Dein Gegenüber. Das ist Deine Front.

Es geht nicht darum, dass wir dies und jenes schaffen. Es geht darum, dass wir "Ja" sagen. Ja sagen und geschehen lassen, was mit uns geschehen soll. Wie Maria. Und Ja sagen und tun, was uns befohlen wird. Wie Joseph.

Lüge nie. Lüge ist Boden, auf dem Du einbrechen wirst.

Es ist nicht schwer, Trends zu erkennen. Da muss man nur Zeitung lesen. Schwer ist es, hinter den verwirrende-wandelbaren Trends die Ewigen Dinge zu erkennen und nicht aus dem Auge zu verlieren. Das ist wie Oberfläche und Tiefsee.

Der "Leibhaftige". Hat keinen Leib (sondern nur Leib-haftes) und keine Wirklichkeit. Sondern nur wirklichkeitsähnliche Elemente.

Wieviele Menschen beten die Erfahrungen anderer an. Und verpassen die eigenen. Deswegen: Augen auf, nicht nur im Strassenverkehr.

Denke immer daran, dass Ärger die Folge eines engen Herzens ist. Wenn man Luft durch ein enges Rohr bläst, entstehen orkanartige Geschwindigkeiten. In einem breiteren Tal füllt der gleiche Luftstoß ein Segel. Und in einer großen Ebene ist er der Windhauch, der Dich streichelt.

Nur weil Ihr eine falsche Beziehung zum Lernen und Wandel habt, meint Ihr, dass es eine Unverschämtheit von Gott sei, Euch zu prüfen. Wie sonst könnte Er aber die Ernsthaftigkeit Eures Willens sehen, wie Eure Liebe stärken, die sich in Taten erweisen muss, um echt zu werden. Nur durch die Prüfung zeigt Ihr, dass Ihr tatsächlich mehr Liebe und Freiheit wollt.

Heute zählt doppelt.

Der Materialismus verabsolutiert das Materielle, mithin auch die auf das Materielle gerichtete Arbeit. Die dadurch eintretende Vergötterung des Ökonomischen ist die daraus entstehende, natürliche Folge. Materialist sein bedeutet, die wirklich wichtigen Dinge bedeutungslos zu machen und die wirklich belanglosen Dinge bedeutsam.

Vielen Menschen sind entfernte Götter und Heilige sehr lieb, da sie keine "Unruhe stiften", sondern als ferne Sterne funkeln, vielleicht als Orakel, Begründung, Entschuldigung für irgendetwas herhalten können, aber keine Anforderungen stellen.

Das Schlimme an Magazinen ist, dass sie im Allgemeinen nicht anspornen zu kreieren (inspirieren) sondern zu imitieren / kopieren.

Mann und Frau gehören zusammen. Sie geben einander ihre Körper und ihren Geist.

Wahrheit und Schokolade.

Jede menschliche Entscheidung muss immer wieder neu bestärkt und mit Leben erfüllt werden. Nichts von uns ist ewig. Außer die Seele, die sich entscheiden muss.

Gott wohnt im unzugänglichen Licht, so stark und gleissend wir Sonne und Blitz.

Der österliche Glaube ist ein neues Verhältnis zu allen Verhältnissen.

Du kannst jeden Dämon mit Licht bekämpfen.

Manchmal scheint es, als sei unsere Welt wirklich zwischen Putzigkeit, Primitivität, Blindheit und Perversion völlig verdunkelt.

Selbst, wenn Dir niemand folgt, bleibe bei Deinem Glauben an Christus, ein Glaube der Dir bis hinter den Tod folgen wird, wo Du feststellen wirst, dass DU folgen solltest.

Die deutschen Intellektuellen haben die Nicht-Intellektuellen aufgegeben. Schade um jeden, den sie hätten gewinnen können. Und müssen.

Sei wie Du willst, reich oder arm. Aber Du wirst danach bewertet, wie Du die Armen, Kranken und Schwachen behandelst. Das zählt.

Du bist gewollt, geliebt, gebraucht.

Was wir dringend brauchen, ist Ent-Schallung. Angesichts der Beschallung der Menschen durch Medien. Immediatisierung. No Media - Real Life!

Wenn Du doch erkennst, dass das Christentum nötig für unsere Erneuerung als Staat und Gemeinwesen ist, dann mach damit zuerst bei Dir ernst und erneuere DICH.

Wallfahrtsorte sind nicht einfach Orte, an denen Gebet mehr erhört werden. Es sind Orte, an denen den Menschen zumeist Gebet besser gelingt, an denen es, oft wegen der aufgewandten (aufgeopferten) Mühe, der Umgebung, einer Reliquie, Geschichte oder was auch immer, intensiver, heißer, besser ist. Und das intensivere, heißere Gebet wird in der Tat stärker erhört.

Weiche Birne führt auf Dauer zu hartem Herzen. Deswegen lebe nicht vom Gefühl alleine sondern bilde Dich!

Mehr Glaube. Mehr brauchen wir nicht. Aber eine Menge mehr Glaube. Und wie viel mehr willst DU? Willst Du Glaube wie ein Heiliger oder nicht?

Materialismus führt auch zum Verlust der Abstraktionsfähigkeit und damit zur Symbolunfähigkeit. Das ist für den symbolabhängigen Menschen aber fatal.

Nein, nein, nein, Du bist eben nicht der Klügste, wenn Du Dir die meisten Sorgen machst und bedrängende Fragen stellst. Wir sollen uns eben KEINE Sorgen machen. Mach Dir keine Sorgen... Und werden auch tausend zu Deiner Rechten fallen und zehntausend zu Deiner Linken, so wird Dir doch kein Haar gekrümmt werden. Sei ruhig. Vertraue nur auf den Einen, Deinen Herrn, der Dich liebt, führt und behütet.

Religiös berührt...? Was soll das denn heißen? Nachfolge Christi und Liebe. Ok. Aber religiös berührt? Please.

Christentum ist keine Religion sondern Abbild der (weiteren, umfassenden) Wirklichkeit. Und natürlich müssen wir glauben, dass Wirklichkeit objektiv, also auch universal ist (sonst wär’s ja keine Wirklichkeit). Mithin können wir nicht anders, als die Wirklichkeit als für jeden Menschen verbindlich (und also durchaus WICHTIG) anzusehen…

Ihr Mächtigen: Eure Zeit geht rapide zu Ende. Ja, macht Euch alle nur wichtig. Während Gott geduldig darauf wartet, dass Ihr Euch bekehrt. Aber irgendwann ist es vorbei. Es wird enden. Es wird so enden! Und es wird ein Triumph für Gott sein. Ein Ende all der leeren Arroganz, Wichtigtuerei, Besserwisserei, Dekadenz, Unvernunft, Machtgier und sonstiger Sündhaftigkeit, die heute noch groß tut und den Himmel beleidigt.

Christianity is the revolution without a "revolution".

Europa braucht mehr Selbstvertrauen. Wie soll das gehen? Ohne dass man ein Selbst hat / es kennt wird man wohl kaum vertrauen können.

Das protestantische Universum: So klein und doch so gespalten….

Was muss Deutschland nur für ein furchtbar verwundetes, geschlagenes, versehrtes und wahnsinniges Land gewesen sein muss... 1919... 1946...

DU sollst gar keine Pläne machen. Denn sonst hast Du Erwartungen. Alles, was Du tun sollst, ist "Ja" sagen. Ohne Erwartung, ausser der, dass Gott Dich unvorstellbar glücklich machen wird. Wann wirst Du das endlich kapieren?

Wann gehen unsere Pipifaxprobleme endlich vorbei? Und die Dummheit unserer Medien. Das Schlimme ist aber gar nicht die Dummheit. Auch nicht Sünde. Das Schlimme ist letztlich die Unverfrorenheit und Reulosigkeit, die eine Abkehr und Umkehr unmöglich machen.

"Schau Dich schlau“. (RTL) Tja, leider ist es nicht ganz so leicht...

"Es ist nur fair, wenn Leistung mit Leistung belohnt wird." (Phaeton-Werbung) Oh ja, bildet Euch nur ein, Ihr hättet irgendetwas geleistet. Der sicherste Weg zur Unzufriedenheit und zum Unverständnis. Denn oft wird Leistung eben NICHT belohnt. Und oft bekommen wir hingegen etwas GESCHENKT. Wie willst Du mit so einem Motto das Glück erkennen, dass daraus kommt, dass man begreift, eben nichts verdient / geleistet zu haben. Wir sind unnütze Knechte. So ist es. Und Kinder, die Gott unendlich beschenken will.

Alles musst Du in der rechten Perspektive sehen. Die rechte Perspektive für einen Christen aber ist die Ewigkeit. (Vor diesem Hintergrund ist jeder Tod, jedes Leiden, jeder Ungemach, alles, was produziert, geschrieben, aufgenommen wurde, verschwindend gering. Trauere deswegen nichts nach.)

Habt keine Angst. Aber lernt zu sterben, indem Ihr lernt zu glauben.

Warum solltest und wie könntest DU, ein Gedanke Gottes, einen anderen Gedanken Gottes schlagen oder gar töten?

Die Französische Revolution war ganz sicher KEIN Höhepunkt der Europäischen Geschichte. Und die sogenannte „Aufklärung“, zog dem Menschen nicht nur die Augenbinde weg, sondern drehte auch die verspiegelte Sonnenbrille um, was leider dazu führte, dass der Mensch nur noch sich selber sah. Dies gleicht einer Verblendung und führt zur Unsichtbarkeit alles sehr Hellen, insbesondere des Übernatürlichen.

Uns Menschen sind nur wenige Werke möglich, die für immer sind: Seelen in's Leben rufen und Seelen vor der Wahl des Ewigen Todes bewahren.

Nicht durch Zufall sondern „wider den Fall“ sind wir geschaffen und gerettet worden.

Wir sprechen von Umwelt- und Verkehrssündern. Aber nicht mehr von der Sünde selber.

Keinen Kompromiss schon am Anfang. Europa wird christlich sein. Oder es wird nicht (es selber) sein.

Sich dem Willen Gottes unterzuordnen, ist doch nicht Zeichen von Unterwürfigkeit und Sklaverei sondern von Vernunft und Freiheit.

Vom Staatsdiener (früher) zum „Entscheider“ (heute): Es scheint nicht so gut bestellt um Demut und Dienst im öffentlichen Raum…

Hör auf wie bei einem riesigen Golf-Parcours immer Löcher zu suchen, zu suchen, zu suchen. Nimm den Ball und lass Gott für Dich die Löcher machen. Lauf, lauf, lauf!

Tuesday, October 09, 2007

Tugendtage - Seminar zu Christentum und Bürgergesellschaft

Christentum und Bürgergesellschaft - Tugend

Wer den Menschen verstehen will, der kann doch nicht bei Sachen wie Psychologie, Soziologie, Politik und Wirtschaft stehenbleiben. Alle diese sind doch von den Grundlagen der Philosophie und Theologie abgeleitete Dinge. Wenn jemand wirklich das Wesen menschlicher Handlung verstehen will, kommt er doch an Begriffen wie Gut und Böse, Freiheit und Erkenntnis, Vernunft und Irrtum, Schuld und Erlösung nicht vorbei – allesamt philosophische und theologische Kategorien. Deswegen kann bürgerliche Gesellschaft (verstanden als Gesellschaft, die auf Freiheit aufgebaut ist,) nicht ohne ein Verständnis von den tiefer liegenden Dingen gelingen.

Verzichte auf die Macht. Wähle die Kraft.

Neu-Entdeckung der Tugend – Das ist das Gebot der Stunde, mit dem wir diese Gesellschaft verändern werden.

Moral bedeutet nicht ex-post Regeln sondern Wissen vom Wesen des Menschen, in dem sich der Schöpferwille Gottes und der Sinn der menschlichen Existenz spiegelt.

Moral: Richtiges Sein - Ethik: Richtiges Handeln - Tugend: Richtbild des Menschen

Moral und Tugend haben etwas mit der Person zu tun.

Tugendhaftigkeit bedeutet, dass der Mensch (der Moral entsprechend) richtig ist, im Natürlichen und im Übernätürlichen.

Tugend: Die Leichtigkeit, mit der der Mensch in einer konkreten Situation das Gute wählt (aufgrund innerer Wesensneigung).

Aus dem guten Sein strahlt Gutes aus.

Vorraussetzung der Tugend ist der Wille zum Guten.

Ziel des Menschen ist das Sein gemäß der Vernunft.

Heiligkeit: Vollendetes Können des Menschen als geistige Person - Wie Christus sein.

In Christus sieht der Mensch den Menschen.

Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes.

Jeder Mensch ist als Original geboren. Viele sterben als Kopien. (Kardinal Meisner)

Voll-Endung.

Man kann sich auf Dauer weder verstecken noch verstellen.

Das Gesamte der Wirklichkeit erfassen, bedeutet, auch den zu erkennen, der die Wirklichkeit hält.

Wahrheit:
Onthologisch: Das Sein entspricht den grundsätzlichsten Regeln des Seins (sich selber)?
Gnoseologische: Denken entspricht dem Sein (Wissen)
Künstlerische: Sein (Schöpfung) entspricht dem Denken
Sittliche: Handeln entspricht dem Denken

Worte Gottes: Offenbarung; Taten Gottes: Schöpfung. Beides kann sich nicht widersprechen. Denn Gott ist allmächtig und wahrhaftig.

Nicht nur Worte sondern auch Taten Gottes sind Wahrheit.

Worte Gottes sind auslegungsbedürftig (daher auch Naturrecht / Schöpfung / Taten Gottes wichtig als Auslegungsmittel)

Wahrhaftigkeit Gottes vs Willkür Allahs oder der Evolution

Was ist Vernunft? Das geistige Vermögen. Oberste Vollzugsweise der Fähigkeit der Zusammenschau übergreifender Seinsordnungen und Sinnzusammenhänge.

Wahrheit: Offenbarsein der Wirklichkeit. Übereinstimmung von Denken und Sein.

Ich bin also denke ich vs Ich denke also bin ich...)

Idealismus: Wirklichkeit wird vom Menschen geschaffen.
Realismus: Wirklichkeit wird vom Menschen geprägt.

Fides sequet intellectum.

Wollen - Tat
Sollen – Wirken

Die Wahrheit ist Gott in sich selber.

Wahrheit ist in sich immer absolut. Unsere Erkenntnis der absoluten Wahrheit ist aber immer partiell.

So wie wir alle eigenständige Gedanken Gottes sind, so haben wir alle einen eigenen Aspekt auf die Wahrheit. Der Austausch über Wahrheit bereichert und verringert
Einsamkeit.

Wahrheit (Sein, Einheit, Entschiedenhaben) spendet Leben.

Natürliche und übernatürliche Ordnung / Tugenden / Aspekte.

Vernunft = Verstand, Intuition, Emotion, Glaube, Erfahrung

Kläre die Begriffe! Sprich deutlich! Denke deutlich! Sei deutlich!

Agere / Tun - Facere / Machen

Resultat des Machen ist das Sein einer Sache
Resultat des Tuns ist das Selbst-Sein

Ich werde dadurch, dass ich lebe / tue.

Alles, was Du tust, führt darauf hin, was Du sein wirst.

Das Werden der Persönlichkeit geschieht durch die jeweils gemäße Antwort auf die Wirklichkeit in den Herausforderungen des Hier und Jetzt.

Im Tun wachse ich auf mein Sein hin.

Der Gehorsam des Menschen gegenüber dem Willen Gottes ist die höchste Freiheit des Menschen.

Was willst Du, Herr, das ich tue?

Moraltheologie / Tugendlehre: Selbstverwirklichung durch Erkenntnis und Umsetzung des Guten / Richtigen. (Erkenntnis & Fähigkeit)

Die Akte des Menschen zu menschlichen Akten umgestalten.

Veredelung der Natur.

Klugheit:
Klugheit ist die Fähigkeit zur sachlichen Abschätzung der konkreten Situation / Handlungsbedarf und die Umsetzung dieser Erkenntnis in eine konkrete Handlung.

Gutes durch Gutes erreichen. Die Verwirklichung des Guten. Prägekraft des Geistes.

Auf die Klugheit gerichtete Tugenden:
Memoria: Wahrhaftiges Erinnern
Docilitas: Gelehrigkeit / Belehrbarkeit. Wille zur Erkenntnis
Solertia: Klarsichtigkeit im Unerwarteten
Providentia: Voraussicht, Umsicht
Besonnenheit, Entschlossenheit, Aufmerksamkeit, Hochgemutheit, Sachlichkeit, Einfalt / Natürlichkeit, Offenheit, Lauterkeit, Gradheit, Demut

Wer klug sein will, muss einfach sein.

In der Überlegung geduldig, in der Umsetzung entschlossen.

Die Ursache der Unklugheit ist die Unkeuschheit!

Geiz: Ängstlich bedachte, krampfhafte Selbstbewahrung und Sicherung

Keuschheit: Kraft des Geistes, Egoismus und Gewalt zu überwinden...

Gerechtigkeit:
Gerechtigkeit: Die Wahrheit im Zusammensein mit dem anderen Menschen zu leben. Der beständige und standhafte Wille, einem jeden sein Recht zuzuerkennen.

Frieden ist die allseitig verwirklichte Gerechtigkeit.

Kein Friede ohne volle Gerechtigkeit. Keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit. Damit also kein Friede ohne Wahrheit.

Gerechtigkeit und Liebe: Gerecht sein: Den anderen anerkennen, wo ich ihn nicht lieben kann. Mithin ist Liebe - eine göttliche Tugend - mehr als die Gerechtigkeit.

Tauschgerechtigkeit (Do ut des)

Kontributive (Leistungsfähigkeit) - Distributive (Bedürftigkeit)

Regulierung nivelliert tendentiell. Sie zerstört das Ethos so wie der Aufzug die Muskeln für das Treppensteigen zerstört und evtl sogar den Menschen noch mehr nimmt.

Tapferkeit:
Tapferkeit: Bereitschaft, für die Wahrheit und die Gerechtigkeit Opfer zu bringen.

Immer die Wahrheit sagen. Nur nicht jede Wahrheit immer.

Nicht das jetzige Leben sondern das Ewige Leben ist das höchste Gut.

Der Liebende strebt immer auf die Vereinigung mit dem Liebenden.

Dass ich erkenne. Nicht damit ich herrsche, sondern diene.

Moderne ist ein Selbsterlösungsprojekt (Religion)

Religion ist die Frage: An wen appeliere ich in der Not.

Relativierung von Beziehungen

Gegenüber Gott hat man keinen Anspruch auf Existenz / Gerechtigkeit. Gegenüber Menschen hat man den Anspruch auf Würde.

Was ist die Quelle des Rechtes? Nicht menschlich oder staatlich. Göttlich.

Oberste Instanz ist nicht der freie Wille des Menschen. Dies führt in die Willkür. Und diese führt aufgrund der Konstitution des Menschen IMMER in's Unglück.

Das Urteil ist nicht Deins.

Christus ist in die Welt gekommen, um de Menschen Versöhnung anzubieten.

In hoc signum vincimus! So werden wir gewinnen.

Wir können von hier nichts mitnehmen. Ausser der Schönheit der Seele. Erwirb sie Dir!
Moralität und Tugend sind keine Ex-post Regeln. Sie sind ex-ante angelegte Funktionsweisen, ohne die der Mensch seine Bestimmung nicht erreichen kann.

Primäre und sekundäre Gemeinschaften und Pflichten.

Das Abstrakte wird durch das Konkrete sichtbar gemacht und so letztlich gerettet. Denn das Abstrakte wird auf die Dauer körperlos, unbefriedigend, deprimierend, abstoßend.

Reihenfolge: Individuen - Familien / Freundeskreise - Gemeinden / Schulen / Medien - Staat

Wir wollen nicht Minderheit bleiben.

Wettbewerb der Ideen.

Die Freie Wahl ist nicht der oberste Wert. Das oberste ist das freie Ausüben der Wahl (im Bezug auf das Ewige Leben).

Unsittlichkeit / Unkeuschheit haben verheerende Wirkung auf die seelische Gesundheit eines Menschen / Volkes.

Solidarität jeweils in den Grenzen des Zweckes der Gemeinschaft

Strukturen des Bösen - Fluch der bösen Tat

Unterstelle den Menschen nach Möglichkeit Gutes.

Zerfall der Ordnung kommt meist durch ein Erschlaffen des Lebens der einzelnen, die die Ordnung mit Leben füllen sollen.

Sunday, September 09, 2007

Emslandtour - Philosophie auf dem Lande

Es ist doch absolut erstaunlich, mit welcher Akribie Menschen planen und kontrollieren, was sie in ihren Körper an Nahrung und Medizin hineinstecken. Aber was ihre Seele angeht, da bedienen sie sich ohne jede Skrupel aus dem Mülleimer.

Ohne das Gute bleibt das Schöne leer und verlassen zurück und wird nachher vom Bösen bewohnt.

Wahrheit kann man weder durch Kraft und Größe noch durch Schönheit ersetzen. Denn Kraft, Größe und Schönheit bekommen nur durch die Wahrheit ihre Wirksamkeit.

Wir opfern jeden Tag Menschen auf dem Altar der Bequemlichkeit und Selbstverwirklichung. Aber de facto auf dem Altar der Angst und des Todes. Und kommen uns so mutig und modern vor…

Aus jeder Sünde, auch aus "Umweltsünden", kann Gott noch neues schaffen. Und wird es tun.

Sie suchen, suchen, suchen. Nach Sinn, nach Liebe, nach Erfüllung... Nach Glück. Nach Gott. Und Du...? Lässt sie an Dir herumirren ohne ein Wort zu sagen? Warum hat der Herr Dich so fürsorglich behütet und vorbereitet? Damit Du genießt und schweigst?

Es wird am Ende wie immer um die Freiheit gehen. Und der Teufel wird immer versuchen, sie durch Chaos oder totale Ordnung zu vernichten. Denn ohne Freiheit kann der Mensch Gott nicht finden. Grundlegend für des Teufels Werk ist sein Angriff auf die Einheit, die insbesondere über die Ehe und die Eucharistie in die Welt kommt. Denn auf Einheit ist die Freiheit des Menschen aufgebaut und ausgerichtet. (Daher Katholisch: EINHEIT in Vielfalt.)

Tugend bedeutet, aus seinem Sein heraus das Gute natürlicherweise zu tun - und nicht aus dem Denken und der Angst vor Sanktionen heraus.

Wir brauchen eine große Offensive der Natürlichkeit. Ihr werdet sehen, sie wird alles überwinden. Alle Verlogenheit des Gegners und alle Unnatürlichkeit vieler Verbündeter.

Auf die Macht der Bilder muss vertrauen, wer nicht glaubt und deswegen nicht hoffen kann, dass sich die Inhalte durchsetzen könnten.

Bilder anstelle von Worten. Das ist die Pisa-Gesellschaft.

Wahrheit macht Freude. Ist es nicht für jeden Menschen schöner, eine Wahrheit zu sagen als eine Lüge zu erzählen? Jeder Mensch weiss, dass die Wahrheit befreit und die Lüge, trotz eines möglicherweise gegebenen Spaß- oder Erleichterungsfaktors, eben Traurigkeit und letztlich Einsamkeit verursacht.

Viele Katholiken glauben, die Dreifaltigkeit laute: Vater, Sohn und Heilige Umwelt. Falsch.

Elitenschmiede darf nicht Funktionsschmiede, sondern muss Charakterschmiede sein...

Die Menschen wissen nicht mehr, wann sie glauben und vor allem, wann sie nicht glauben sollen... Das Sinnesorgan dafür ist verkümmert.

Mein Konto ist übergelaufen...

Superplenitarier - Übervoll

Dankbarkeit und Maß.

Die großen Status Quo-Verteidiger / Angstverbreiter:
Medien
Parteien
Gewerkschaften
Viele NGOs
Und Ihr Götze: Materiell-biologisches Leben, daher:
Sicherheit
Wohlstand
"Hl. Umwelt"

Trinitas des Liebe: Eins und doch drei: Selbstliebe - Nächstenliebe - Gottesliebe

Träumt die großen Träume weiter - baut an ihnen - lebt sie.

Du sollst, Du kannst, Du wirst!

Germania non est perdita.

Macht Euch keine Sorgen. Und setzt Euch anspruchsvolle aber machbare Ziele. Verlasst Beichte und Kommunion mit konkreten Vorsätzen!

Wer nicht (an sich) glaubt, fordert nichts von sich und anderen. So ist es mit den Politikern und Menschen des öffentlichen Lebens heute. Sie wagen nicht, weil sie nicht glauben. Nicht an sich, nicht an die Menschen und nicht an Gott.

Die Deutschen fürchten nichts - außer Gott. (Bismarck)
Heute fürchten die Deutschen alles - außer Gott.

Frau, sei Frau, trau Dich! Mann, hilf Deiner Frau dabei.

Heraus aus der Wagenburg! Wer sollte uns bezwingen? Glaubt Ihr nicht? Oder wollt Ihr nicht?

Wir ziehen unsere Kinder immer wieder frisch an, auch wenn wir wissen, dass sie sich wieder schmutzig machen. Weil wir glauben, dass sie lernen. Und weil wir wissen, dass nicht abgewaschener Schmutz Krankheiten verursacht und erleichtert. Genauso ist es mit der Reinheit der Seele. Und deswegen macht auch die Beichte Sinn, selbst wenn wir niemals ohne Sünde bleiben werden.

Herr, Du wirst Deine Herrlichkeit an uns erweisen.

Dreimal nein und dann der Hahnenschrei? Das kenne ich gut. Das bin ich. Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!

Die Frau: Für den Mann geschaffen und ihm doch immer ein Mysterium. Für den Mann geschaffen heißt nicht: Ihm zur Verfügung gestellt. Es heißt eben für ihn, auf ihn hin. Die Frau ist in erster Linie auf den Menschen ausgerichtet und durch ihn auf Gott. Der Mann ist zuerst auf Gott ausgerichtet. Und wegen Ihm auf den Menschen.

Herr, alleine kann ich gar nichts. Aber mit Dir, lass mich kämpfen gegen jeden Feind.

Wahre Liebe und Respekt für die Frau... Kein Herabschauen, das letztlich die Nähe verhindert und der Einsamkeit vorausgeht, die selber wiederum in Trauer enden muss.

Kämpfe gegen alle Schatten, Phantome und gegen Politik- und Weltnachrichten. Und für das wahre Leben, auf das Du auch einen Einfluss hast. Familie, Freunde, Kollegen, Fremde in Deinem Bereich, (Informations-, Medien- und sonstiger) Konsum. Da spielt sich Dein Kampf ab.

Viel schlimmer als die Treibhausgase ist der Informationsmüll. Und die Ideologie des biologisch-materialistischen Lebens- und totalen Staatsbegriffes, der Leben a) rein biologisch / materiell (nicht spirituell) und b) verfügbar / nur unter bestimmten Bedingungen als schützenswert versteht. Dort steht der Feind.

Durchsteche die Blase Deiner Einbildung. Und greife das real existierende Leben.

Werde groß im Schatten Seiner Flügel und in der Sonne Seiner Liebe.

Die echte Frau. Bei ihr wirst Du ruhen können.

Du musst wissen: Des Teufels Truppen sind aktiv. Sie scherzen nicht. Sie bauen jeden Tag neu Hölle dort, wo eigentlich Reich Gottes sein soll. Warum? Weil wir es entweder nicht erkennen, nicht ernst nehmen oder zu feige und faul sind, etwas dagegen zu unternehmen. Oder gar mitmachen.

Für Frauen ist der Körper so wichtig. Und deswegen / dennoch lieben sich so viele Frauen so wenig. Für Männer ist der Geist wichtiger. Doch viele sind so dumm und ungebildet, dass sie das nicht merken. Und sich selber dennoch nicht mögen, weil sie dann andere materielle Maßstäbe anlegen, die sie ebenfalls verfehlen müssen.

Allah, der Allmächtige ist nicht wahr oder eR ist nicht so männlich wie sich die Moslems dies vorstellen (und weswegen der Mann im Islam solche Vormacht hat). Denn: Liebe ist letztlich die Quelle aller gerechten Macht. Wenn nun die Liebe der Frauen nicht von Gott kommt, ist Gott nicht allmächtig. Kommt sie von Gott, dann ist der islamische (männliche) Gottesbegriff unvollständig / falsch.

Alles und mehr.

Too much of a good thing is a bad thing.

Berufstätig sein... Ja, das ist ja so sexy... Smalltalk und Handys am Flughafen. In der Konservendose herumfliegen... Gesichtslose Hotels mit oberflächlicher Service-Freundlichkeit. Essen mit Kunden und Lieferanten, Mittag in der Kantine... So sexy.

Behandle auch Deine Feinde wie potentielle Freunde. Stoße sie niemals endgültig zurück. Gott ist an der Rettung aller und nicht ihrer Vernichtung gelegen.

Wir brauchen dringend mehr Bewegung... Geistig und körperlich. Wenn wir irgendetwas reissen wollen, müssen wir viel härter, zäher und schneller werden. Aber auch liebevoller und großherziger.

Monday, August 20, 2007

Kietz-Salon mit Professor Twomey

Moraltheologie: Systematische Reflektion wie man sich verhalten soll.

Moraltheogie ist spekulativ.

Praktische vs spekulative Vernunft.

Krise der Moraltheologie. (Aber nie vergessen: Im Chinesischen besteht das Wort Krise aus zwei Schriftzeichen: Gefahr und Gelegenheit!)

Legalismus vs Tugendethik

Moral nach Kant: Pflichtsache
Tugendethik: Sinnsache

Im Katholischen hatte der Legalismus den Grund, dass Ziel der Moraltheologie im 19./20. JH die Beichtväterausbildung, d h Fokus auf die Sünde in vielen Einzelfällen, war. Daraus entwickelte sich dann die Kasuistik. Gott folglich als Gesetzgeber, der Beichtvater quasi als Exekutive.

Wichtige Fragen:
Wozu Moral? Wozu das Leben?
Wer ist Gott? Wer ist der Mensch?

Wer fragt führt. Wer fragt gewinnt.

Tugenden sind die Fähigkeiten, um wirklich Mensch zu sein und zu werden.

Moral ist der Weg zur Glückseligkeit. Mensch sein, um Mensch zu werden.

Hinter den Kardinaltugenden (Angeln der Lebenstür: Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß) stehen die göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe

Gut sein, heisst nicht nur, das Gute tun, sondern auch die innere Zustimmung zum Guten.

Du musst nicht alles verstehen. Du sollst spontan, mit Deinem ganzen Wesen agieren.

Wichtig: Gemeinschaft & Tradition

Man muss lernen durch das Tun. Erst dann kommt die Reflektion. In der Aufklärung wurde dies umgedreht, bis letztlich die Praxis völlig verloren ging und durch die Spekulation ersetzt wurde.

Wille - Vernunft - Blut - Fleisch - Leidenschaft

Demut: Einer Autorität Glauben schenken. Den Mut haben, Wahrheit anzunehmen (auch im Bezug auf meinen Stand, meine Fähigkeit, mein Wissen).

Die Krise heute ist eine Krise der Demut, d h Folge unserer Fähigkeit, (aus ideologischen Gründen) sogar ganz offensichtliche Wahrheit anzuzweifeln.

Wir können - durch unser Urgewissen - auch die Autoritäten erkennen.

Wir Deutschen lehnen Autoritäten erst einmal ab. Warum? Luther oder Hitler?

Der Mensch ist geschaffen, um glücklich zu sein. Aber etwas im Menschen selber ist falsch. Die Erbsünde. Daher braucht der Mensch Hilfe dabei, gut zu sein: Gnade.

Gewissen: Immer persönlich - aber nicht individuell.

Die Vernunft und das Gewissen: Wir sind verständlich. Und Gott ist verständlich. Und das ist ein Thema für die Vernunft. Wir sind aber auch alle Mysterien. Und Gott ist Mysterium. Und das sind Themen für das Gewissen.

Das Gewissen ist da, um zu lernen und zu erkennen.

Anonymität zerstört das Gewissen.

Die Dogmen sind auf dem Urgewissen des Papstes als Stellvertreter Christi und der Kirche gegründet.

Ohne Moral keine Gesellschaft... Als Ersatz hat man dann Leitlinien. Und anstelle des persönlichen Gewissens, Ethikkommissionen, die für alle die Regeln per Abstimmung und Gruppenproporz festlegen.

Das Gewissen ist das, was Persönlichkeit ausmacht.

Das Gewissen ist das Auge der Seele. Ist Dein Auge rein, dann ist Dein ganzer Leib im Licht... So ist es mit Gewissen und Seele auch.

Gewissen ist nicht ein subjektiver Richter. Es ist ein Sinnesorgan für die Normen. Nicht Legislative sondern Judikative.

Das Urgewissen hat jeder.

Die zehn Gebote sind keine Regeln / Gesetze. Es sind Bau- / Funktionsprinzipien. Gebote so wie auch Essen, Schlafen, Trinken keine Gesetze sondern in uns angelegte Funktionsbedingungen sind.

Das Gewissen forscht.

Gott ist nicht willkürlich. Er ist nicht Wille. Er ist Vernunft. Die Vernunft der Liebe. Das heisst nachvollziehbar, erkennbar. Und Er hat sich entschieden. Diese Entscheidung ist und offenbart. Auf sie ist Verlass. Gott wird Seinen Willen nicht ändern, da Er gut ist, Seine Entscheidung die bestmögliche ist, eine Veränderung mithin nur eine Veschlechterung bringen könnte und Gott wegen Seiner Güte diese nicht verursachen würde.

Sola fide - sola gratia... Aber: Wo ist der Nachweis?

Im 19. JH Reduktion der Objektivität auf die Naturwissenschaft.

Unglück ist Folge, aber nicht Strafe für die Sünde.

Unsere Natur als gemeinschaftsbildende Menschen entspricht der Einheit der Dreifaltigkeit. Deswegen sind Ehe und Eucharistie auch so wichtig.

Regeln muss man ändern, wenn sie stören.

Die Wahrheit wird immer von Zeugen bewahrt.

In der Ehe wird man spontan tugendhaft.

Wir sind heute zu sehr durch den Kopf geleitet. Und diese Köpfe sind zunehmend leer.

Liebe Gott und den Nächsten. Nicht: Die ganze Welt... Den Nächsten zu lieben ist das Schwerste.

Auch das Hören auf das Gewissen muss geübt werden.

Es gibt Wahrheit - Skandal
Wir können sie erkennen - Überraschung
Wir können sie tun - Fang an!

Sich selber ernst nehmen...

Gewissensprüfung: Controlling der Seele im Hinblick auf das Ziel: Ewiges Leben.

Die große Entdeckung der Tugendlehre ist das Gefühl und somit eine Erweiterung des Vernunftbegriffs (Gefühl und Intuition als spontane Elemente, Glaube und Erfahrung als tragende Elemente, Verstand als prüfendes Element).

Intellektuelle verirren sich oft in den Gedanken.

Lerne zu betrachten und Du lernst zu sehen.

Glückseligkeit? Die Seligpreisungen!

Wie willst Du denn ohne Glauben das Glück finden?

Die Kirche soll die Freude in die Welt bringen, die Gott uns schenken will.

Die Zeit heute rebelliert doch eigentlich gar nicht mehr. Die Menschen meinen zwar, sie rebellierten. Sie wissen aber nichts darüber, wogegen sie eigentlich rebellieren (oder laut political correctness rebellieren sollten). Und so wird ihre Rebellion leer und steril. Und irgendwann sooo müde.

Die geknickten Halme sind tragende Säulen bei uns.

Dem Bösen entschlossen entgegentreten. Jeder seinen eigenen (kleinen) Frontabschnitt.

Handle immer so, dass der Glaube an das Gute im anderen gestärkt wird. Das ist der wahre kategorische Imperativ.

Männlichkeit der Tugend.

Vor die Tugend haben die Götter Schweiß gestellt.

Tut das Gute. Weil es sich lohnt. Weil es kostet. Aber ohne Gott geht es nicht.

Das Tabu brechen. Über Dinge sprechen. Gott und Teufel, Gut und Böse an's Licht, in's Bewußtsein zu bringen.

Gott braucht nicht zu zaubern. Er ist der Herr. Und Er ändert auch nicht ständig seine Meinung / Seinen Willen. Alles ist sofort das Beste. Warum sollte Er es sich später anders (schlechter, denn besser geht ja nicht) überlegen...?

Monday, June 11, 2007

Erfüllung durch Hingabe - Die Theologie des Leibes

Mensch / Person:

Person: Wesen, das in sich Bestand hat und vernunftbegabt ist. (Boetius)

Der Mensch erkennt. Und gibt Namen.

Das Wort ist Fleisch geworden. Gott prägt dem Fleisch Seine Gestalt auf.

Gottes Liebe ist so intensiv, dass sie Person hervorbringt. Sein Wort ist der Sohn. Ihre Beziehung bringt den Heiligen Geist hervor. So soll es auch beim Menschen sein.


Die Liebe:

Liebe: Jemandem zugewandt sagen: Ich will, dass Du bist und lebst.

Liebe gibt Sein. Liebe gibt Sinn. Der Sinn des Lebens: Lieben wie Gott und dadurch an Seinem, dem unendlichen Glück teilhaben.

Der Himmel ragt durch die Liebe in die Welt hinein.

Wahre Liebe und Vereinigung offenbaren Gott.

Das Gegenteil der Liebe ist nicht Hass. Es ist das Benutzen. Denn es macht aus dem Du das Nichts, eben genau das Gegenteil des „Ich will, dass Du bist.“

Gottes Liebe ist frei, treu, uneingeschränkt und fruchtbar. Wenn wir nicht ebenso frei, treu, uneingeschränkt und fruchtbar sind, dann stimmt etwas an unserer Liebe nicht.

Liebe Christi: Er gab nicht die Hälfte für Dich. Er gab Dir alles, sogar den letzten Tropfen. Vergiss das nicht…

„Wenn Du willst.“ Gottes Liebe stellt sich selber immer unter diesen Vorbehalt.

Eines durchdringe und umgebe alles: Die Liebe Gottes.

Dein Atem belebt Deinen ganzen Körper. So belebt Gottes Liebe die ganze Welt.

Liebe und tue, was Du willst. (Augustin)

Man kann nicht nur auf Probe lieben. Das Glück bleibt nur bei dem, der sich dazu entschieden hat. Es ist daher nicht richtig zu sagen, der Wille und die Liebe hätten nichts miteinander zu tun. Wille und Verliebtsein haben wenig miteinander zu tun. Die Liebe aber, das einem Du zugewandte „Ja“ und der Eintritt in die Welt jenseits hat aber sehr wohl mit dem Verlangen des Willens zu tun.

Der Übermacht des Bösen hat Er die Allmacht der Liebe entgegengestellt.



Der Leib:

Die heutige Kultur bewertet den Körper nicht über. Sie bewertet ihn falsch. Anstelle mit Gold wird er mit Papiergeld aufgewogen. Mit Milliarden alten Ost-Mark. Papierrubeln…

Die Über- und die Unterbewertung des Leibes sterilisiert.

Verhütung sterilisiert nicht nur den Leib sondern auch die Seele.

Die Passion muss gezügelt werden, damit sie nützt. Du musst die Pferde, die Dich an’s Ziel bringen sollen, zügeln.

Der Kampf um die Seele wird im Leib ausgetragen. Ohne Leib ist die Seele taubstumm.

Wenn Du innerhalb der Ordnung lebst, kannst Du ganz andere Dinge erleben, als wenn Du sie zerbrichst. Warum willst Du den Pfad durch den Dschungel zerstören?



Eheliche Liebe / Hingabe:

Ist es nicht ein wunderbarer Gott, der sich durch so schöne Dinge wie die Liebe zwischen Mann und Frau offenbart…?

Der Teufel hasst die Vereinigung. Deswegen hasst er die Ehe und die Eucharistie und die beglückende Erkenntnis Gottes, die daraus erwächst. Deswegen bekämpft er intensiv den Sinn und die Praxis. Er versucht, sie verzweifelt mit allen Mitteln und Surrogaten zu ersetzen.

Das Wesentliche im Christlichen Glauben ist die Dreifaltigkeit und daraus hervorgehend das Prinzip der Vereinigung als Grundprinzip.

Vereinigung der Geschlechter. Nicht Geschlechterkampf.

Ehe ist kein Freibrief für die Begierde, sondern Subsumption der Begierde zur Befreiung des Blickes auf die Person.

Voraussetzung der Hingabe (Entscheidung) ist Freiheit und Souveränität, die es ohne Erlösung für den Menschen nicht gibt.

Gott hat der Frau den Menschen anvertraut. Wehe uns allen, wenn sie ihn verlässt. Hilf ihr dabei, bei ihm zu bleiben. Egal, was es Dich kostet.

Mann: Macht durch Nehmen (s. z.B. Heinrich VIII.)
Frau: Macht durch Verweigerung (s. z.B. Anne Boleyn…)
Aber wer hat die Macht durch Geben, die einzige Macht, die bleibend ist…?

Hingabe: Ausdruck der menschlichen Seele.

Nicht Fleisch und Fleisch. Sondern Person und Person in einem Fleisch.

Ein Sakrament (wie die Ehe) schenkt Hilfe bis in’s tägliche Leben.

Verhütung macht für andere Menschen verfügbar. Der Akt der Liebe ist aber Anbetung nicht Verfügung. Anbetung Gottes und Anbetung des wunderbaren Geschöpfes im Wissen um den Schöpfer, nicht Benutzen dessen, den man nicht benutzen kann.

Dienet einander! Betet mit einander!

Freude der Verbindlichkeit. Frucht der Verwundbarkeit.

Nicht ver-hüten. Ver-trauen!

Geben setzt Annehmen-Können voraus… Auch das ist Teil der Hingabe.

Mach Dich frei von äußeren Umständen. Das Glück „passt“ nie in Deine Umstände… Es wird Dich immer umkrempeln. Sei froh.

Freude ist die Frucht des Verzichts.

Menschliche Liebe kann sich auf zwei Weisen verwirklichen: Ehe und Jungfräulichkeit.

Echte eheliche Liebe wird in die göttliche Liebe aufgenommen.

Die Herrschaft des Mannes ist die Herrschaft des Dienens.

Ihr Männer, dient Euren Frauen! Sie werden Euch an Güte und Liebe übertreffen. Befreit Euch und sie durch Euren Dienst zur Liebe!

Die Frau muss sich auf Dich verlassen können. Gib Ihr die Sicherheit.

Periodische Enthaltsamkeit ist ein Weg der Vertiefung.

Freie, treue, uneingeschränkte und fruchtbare Liebe Gottes widerspiegeln.

Ohne Fruchtbarkeit verliert Sex seine Orientierung und seine orientierende Wirkung.

Seid großzügig und geduldig. Raubt nicht das Geheimnis des anderen.

Eheliche Liebe ist der Eintritt der Menschen in das Geheimnis des anderen.

Geschlechtsverkehr soll mit einem Gebet beginnen und zu einem Gebet werden.

Zu einer Berufung gehören Eignung (obj) und Neigung (subj).

Ehevorbereitung beginnt mit der Geburt. (Papst Johannes Paul II.)



Die Erlösung, der Glauben, die Heiligkeit:

Ewiges Leben heißt nicht: Nicht sterben. Es heißt: Nie tot bleiben… Nach keinem Tod.

Leiden muss durchschritten werden. Es gibt keine Umleitung.

Gerettet sind wir durch Gott. In das Himmelreich gelangen wir durch den Glauben daran, der durch die Tat zu besiegeln ist. Es ist wie wenn Du in ein weit entferntes Land gelangen wolltest (müsstest) und hättest keine Ahnung, wie Du es schaffen solltest. Alles, was Du tun musst, ist springen. Springe einfach hoch, und Du wirst sehen, Gott dreht die Welt unter Dir so hin, dass Du dorthin gelangst, wo Du sein sollst.

Die Ursache der Ursünde ist der Vertrauensverlust, der Unglaube, dass Gott eben doch vielleicht nicht das Gute, das Beste, alles Beste für den Menschen will. Der Mensch wollte nicht warten, wollte sich das Beste nehmen. Er wollte sich nicht beschenken lassen. Er wollte sozusagen „auf Nummer sicher gehen“. Mit fatalen Folgen.

Problem des Menschen: Zu viel wollen, zu wenig können.

Eine Folge der Sünde ist der Argwohn. Man glaubt, dass die anderen „ja auch nicht besser sein können.“

Es geht nicht darum. Sind wir besser? Es geht darum: Was ist gut und richtig?

Unsere Körper haben alleine keinen Sinn.

Wir wollen tiefer und echter und voller leben und verstehen, um größer zu werden.

Gift ist keine Ansichtssache und nicht subjektiv.

Gott wird es richten. Tatsächlich hat Er es schon gerichtet. Und Du, Du sollst nur nicht im Weg herumstehen und Dein Glück unmöglich machen. Du sollst die Hände und das Herz öffnen, damit Du es annehmen kannst. Das ist alles, was Du tun musst.

Wir können alles opfern. Aber die Flamme, die wir für alle bewahren, können wir nicht löschen. Dürfen wir nicht löschen. Wir müssen sie in diese Zeit bringen und sie damit erhellen, beleuchten, entzünden.

Um heilige Leben zu führen und die Welt zu verändern muss man zwei Ziele verfolgen: Heiligung der Arbeit und Heiligung der Geschlechtlichkeit.

Du willst die Welt verändern? Dann diene Familie, Freunden und Gott!

Natürlich wissen unserer Priester über das Leben Bescheid. Mehr als andere meist. Denn sie sprechen mit hunderten von Menschen über tiefe, wichtige und ganz normale Dinge des Lebens.

Der Teufel setzt unmögliche Ideale – zu niedrig oder zu hoch.
Gott setzt hohe, aber mögliche Ideale.

Nur an einer Sache festhalten: Eucharistie.

Der Teufel ist nicht sehr mächtig. Er ist nur ein armer, neidischer Verlierer. Aber der Mensch mit seiner Vorstellungskraft ist mächtig. Und er kann sich völlig in sich selber, in den Täuschungen und Halluzinationen, die die Einflüsterungen und Vorspiegelungen des Teufels in ihm auslösen verstricken und ihr Sklave werden. Das ist mächtig.

Gewissen – Vernunft – Wille – Humor

Was, wenn Gott Adam und Eva den Apfel irgendwann gegeben hätte…? Aber der Mensch, in seinem Unglauben, wollte nicht vertrauen, nicht glauben, nicht warten. Er nahm sich die Dinge, die er wollte, ohne, dass er reif gewesen wäre für sie…

Nein, wir sind eben nicht die einsamen Recken, die alleine (vor Gott) stehen und fallen. Wir sind Glieder des Leibes Christi, wir stehen (vor Gott) mit Maria, mit den Heiligen, mit allen. Unsere Verdienste und Sünden werden einander zugerechnet, auch wenn Gott jeden einzeln liebt und jeder für sich selber entscheiden muss, ob er diese Liebe annimmt. Aber wir sind eben nicht alleine und einsam.

Wir Menschen sind verwundet und verlieren leicht die Sicht auf Tiefe und Größe unseres eigenen Wesens und unserer Bestimmung. Heilung gibt es nur mit Gnade.

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Er war ohne Sünde. Selbst Er warf nicht, sondern mahnte nur und baute auf.

Normal? Normal ist das Paradies, nicht unser bedauernswerter gegenwärtiger Zustand. Normal sind aufgepumpte Reifen. Nicht platte…

Du musst sehen. Sehen! Die Katholische Sicht ist immer weiter. Weiter! Katholikos heisst umfassend sein, universal denken und suchen.

Nicht durch unsere Natur. Durch Gnade.

Du kriegst das Ganze nie in den Griff. Du kannst es Dir nur von Gott schenken lassen.

Natürlich sollst Du Verantwortung übernehmen. Aber nicht aus Stolz Verantwortung für alles, sondern in Demut für die Dinge, die Du wirklich zu vertreten hast.

Du sollst Deine Wunden vor Gott nicht verbergen sondern Ihm zeigen.

Die Wunden Christi sind die Zeichen des Sieges Seiner Liebe.

Identität und Sexualität.

Das Überzeugende ist die Kohärenz des Entwurfes.

Wir können aus Liebe bei einigen Dingen keine Kompromisse machen. Doch die Kompromiss-losigkeit darf nie in Lieb-losigkeit daherkommen,

Der Mensch soll herrschen (dienen). Früher durch seine Natur. Jetzt durch die Gnade.

Weder egal noch eisenhart. Sondern elastisch, geschmeidig, unzerstörbar.

Der Mensch will nicht Nichts sein. Er will daher nicht benutzt werden.

Staunen, Ehrfurcht, Bewunderung.

Wir müssen die Menschen aufbauen. Aber nicht mit einem tollen politischen Programm oder gesellschaftlichen Modell. Sondern mit persönlicher, herzlicher und liebender Zuwendung.

Euch muss es zuerst um das Reich Gottes gehen. Das andere wird euch hinzugegeben werden.

Ihr seid große Experten des Materiellen. Und letztlich doch des Nichts. Denn ohne den Geist, der es erschafft, erhält, benennt, nutzt, ansieht, genießt oder sich daran erfreut ist das Materielle eben das Nichts. Nur der Geist – Mensch oder Gott – macht die Dinge relevant. Und darüber wisst Ihr nichts…?

Sunday, April 29, 2007

Irgendwann zwischen Ostern und Pfingsten

Ist es nicht unglaublich: Das Böse – so wie wir es im Dritten Reich gesehen haben - bereitet sich so intensiv vor, hat Institutionen, Geld, Macht, Corps-Geist. Und wir? Was tun wir? Schlafen? Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf. Ja, den SEINEN. Aber sind wir die Seinen? Wollen wir das sein? Tun wir etwas dafür? Ist man der Mann, die Frau eines anderen, wenn man nie miteinander spricht und nichts füreinander gibt…? Nein, ohne das sind wir eben nicht die Seinen Gottes… Sonst ist nachher wieder mal Drittes Reich - und keiner weiss, wie's passieren konnte... Alle hatten offensichtlich geschlafen...

Das Schlimme ist die Angst des Menschen vor Gott, die Angst, sich verwandeln zu lassen, weil er Gott nicht traut.

Das Leben geht größer, schöner, intensiver. Probier’ es nur einmal aus.

Du kannst nicht richtig froh sein, ohne richtig ernsthaft zu werden.

Christentum kann weder schicke Mode noch Wohlfühlverhalten noch rechtschaffene Besserwisserei und Bevormundung sein. Christentum ist Glaube an die Liebe und erkennbare, gelebte Freude aus diesem Glauben heraus. Ewiges Leben jetzt.

Beten ist kein kumpelhaftes Plaudern, sondern ritualisiertes Sprechen, dessen Formensprache ebenso wichtig ist wie das innige Verstehen. Die katholische Dialektik sagt, dass Spektakel und Struktur, Form und Inhalt immer zusammengehören. Die Formensprache aus Anreden und Bitten stützt die Andacht und sorgt für die gebührende Ehrfurcht vor Gott. (M. Matussek – Spiegel Online, 13.4. zum Jesus-Buch des Papstes)

Befreiungstheologie? Ja, ich sage Dir, was die beste Befreiungstheologie ist… Sie heißt Eucharistie.

“The Evangelist John recounts that when Peter and he heard Mary Magdalene's news, they ran to the sepulchre each trying as it were to outstrip the other (cf. Jn 20: 3ff.). The Fathers of the Church have seen in their haste to reach the empty tomb an exhortation to compete in the only legitimate race between believers: the competition in seeking Christ… And what can be said of Mary Magdalene? She stood weeping by the empty tomb with the sole desire to know where they had taken her Lord. She encounters him and only recognizes him when he calls her by name (cf. Jn 20: 11-18). If we seek the Lord with a simple and sincere mind, we too will find him; indeed, he himself will come to meet us; he will make us recognize him, he will call us by name, that is, he will admit us to the intimacy of his love.” (Pope Benedikt XVI. At Audience 18 April 2007)

Ja, natürlich sind wir durch die Gnade Gottes nicht mehr Knechte sondern gelibete Söhne und Töchter. Und doch, vergiss nie, vor wem Du stehst. Und vergiss nicht, dass Dein Vater alles weiss und Du nur sehr, sehr wenig.

Der Priester, Spender des Sakraments der Versöhnung, soll es immer als seine Aufgabe ansehen, in den Worten und in der Weise, wie er sich an den Pönitenten wendet, die barmherzige Liebe Gottes durchscheinen zu lassen. Wie der Vater im Gleichnis vom verlorenen Sohn soll er den reuigen Sünder aufnehmen, ihm helfen, sich aus der Sünde zu erheben; er soll ihn ermutigen, sich zu bessern und nie mit dem Bösen einen Kompromiß zu schließen, sondern immer den Weg der evangeliums-gemäßen Vollkommenheit wieder aufzunehmen. Diese schöne Erfahrung des verlorenen Sohnes, der im Vater die ganze göttliche Barmherzigkeit findet, möge im Sakrament der Versöhnung die Erfahrung eines jeden sein, der beichtet. Liebe Brüder, das alles erfordert, daß der im Dienst des Bußsakraments stehende Priester selbst von einem ständigen Streben nach Heiligkeit beseelt ist. Der Katechismus der Katholischen Kirche stellt diesen Anspruch ganz hoch, denn er bekräftigt: »Der Beichtvater… muß zuverlässig wissen, wie ein Christ zu leben hat, in menschlichen Dingen Erfahrung haben und den, der gefallen ist, achten und sich ihm gegenüber feinfühlig verhalten. Er muß die Wahrheit lieben, sich an das Lehramt der Kirche halten und den Pönitenten geduldig der Heilung und vollen Reife entgegenführen. Er soll für ihn beten und Buße tun und ihn der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen« (Nr. 1466).

Willst Du lieben wie Er wirst Du leiden wie Er. Aber Dein Leiden wird Er in Liebe verwandeln. Sei Dir dessen gewiss.

Die beste Medizin gegen schlechte Laune ist eine gute Tat.

Ein Vorstand spricht stolz von unserer technisch-wissenschaftlichen Zivilisation, mit der der Gedanke der Freiheit untrennbar verbunden sei… Wo war der Mann im 20. Jahrhundert? Vielleicht lebte er 1933 noch nicht… Aber die Sowjetunion und die DDR muss er doch miterlebt haben… Es ist unbegreiflich, wie die Menschen das nicht sehen, was sie nicht sehen wollen. Das gilt im Übrigen insbesondere für die Religion, die Geschichte und die Seele. Das ist alles schwierig zu beherrschen, deswegen lieber leugnen und wissenschaftlich-technisch leben. Bis zur nächsten wissenschaftlich-technischen Katastrophe. Wer rettet uns?

Wenn der Mensch sich selber (in seiner Erbärmlichkeit) absolut setzt, kann nichts Gutes dabei herauskommen, denn es kann ja nichts herauskommen, was größer ist als der Mensch in seiner jetzigen Zeit und Lage. Echter menschlicher Fortschritt, ist dann so gut wie unmöglich und entsteht meist nur als Reaktion auf Katastrophen und Kriege – aber nicht ohne sie.

Christentum ist nicht permissiv. Aber auch nicht prohibitiv. Es ist auf Liebe ausgerichtet. Das ist eine klare Richtung. Gebote und Verbote mit tiefem Sinn und großem Ziel.

Die größte Macht auf Erden ist die Macht der Vergebung. Selig die, die sie besitzen, denn sie besitzen in Wahrheit das Himmelreich. Schon auf Erden.

Wie egal ist es doch, ob alle Dich lieben, mögen, feiern. Das gelingt sowieso niemandem. Dir soll es aber darum gehen, von Gott geliebt zu sein, d h dies zu erkennen und anzunehmen, dass Er Dich ja tatsächlich liebt. Und dann wirst Du in der Tat mehr Menschen berühren und gewinnen als Du für möglich gehalten hast, auch wenn Du es gar nicht immer merken wirst.

Dein soll es nicht sein zu urteilen. Du sollst beraten, warnen, ermahnen, auch einmal anklagen, aber besonders helfen, verteidigen, schützen, stärken, aufbauen, trösten, aufrichten, ermutigen, inspirieren, beseelen.

Was erwartest Du von Frauen die Tapferkeit, die Du als Mann nicht aufzubringen bereit bist.

Kritische Christen brauchen wir im Moment nicht mehr. Davon haben wir genug. Das benötigt auch keinen Mut. Wir brauchen mutige Christen und das heisst heute gläubige und aufbauende Christen.

Hat Dich "ungerechte Sprache" jemals von etwas abgehalten?

Man muss sich das einmal vorstellen: Deutschland 1947. All die Täter, Mitwisser, Mitläufer, Schweiger, Feiglinge, Profiteure, Opfer, Verwundete, Krüppel, Desillusionierte, Enttäuschte und Verzweifelte. Wie viele haben nicht gewusst und wie viele haben auch nichts gelernt... Wie furchtbar muss das gewesen sein.

Wir Christen müssen wahrhaft frei und erlöst sein, weil wir es sein können.

Christus muss man ganz angehören. Das ist keine Anmaßung sondern ganz einfach Fakt. Was soll man anderes sagen... Halb tut es die Sache einfach nicht.

Freude kostet doch nichts...

Herr, reiß aus das Herz aus Stein, und pflanz' ein Herz aus Fleisch und Blut mir ein.

Taufe: Anteilerhalt am Erbe des Ewigen Reiches Gottes.
Christentum: Volles Bekenntnis zum Menschen und zur Liebe (Gott)

Es ist ganz leicht, eine kleine, nette Ehe zu führen und sich nicht ganz so allein zu fühlen. Aber etwas Grosses zu tun... Das geht nicht einfach so.

Du kannst, wenn Du willst. Und Du kannst wollen. Warum hast Du noch nicht angefangen?

Das politische Prinzip: Aktion und Meinung
Das ökonomische Prinzip: Ergebnis und Profit
Das christliche Prinzip: Vergebung und Auferstehung (Ewiges Leben)

Niemand von uns will natürlich zugeben, dass er einzigartig und besonders sein könnte. Denn das bedeutet natürlich, dass man Standard und Mittelmaß nicht mehr fahren kann.

Wahre Liebe, frontal, total, geradeaus... Sie fordert eine Antwort. Liebe, die sagt: "Ich gebe alles für Dich. ALLES!", fordert eine Antwort heraus. Sie macht staunen. Nicht: Ein "bisschen" oder "wenn, dann". Nein: Ganz. Alles. WOW!

Am schönsten sind die guten Dinge, die einen überraschen.

Die Liebe Gottes rettet und schenkt Ewiges Leben. Wahrhaft. Nie mehr einsam sein. Nie mehr wirklich sterben... Was für eine Chance! Und geborgen in dieser Chance findet dann wirklich das Abenteuer Leben statt. Aber eines jenseits unserer Vorstellung. Nicht das, was Du Dir in Deinen wildesten Träumen vorstellst. Nein. Das, was Du Dir nicht einmal in Deinen wildesten Träumen vorstellst… Stell’ Dir DAS mal vor…!

Geld ist nicht so wichtig. Man kann es leicht gewinnen und leicht verlieren. Menschen sind wichtig. Denn man kann sie leicht verlieren aber nicht so leicht gewinnen.

Es gibt verschiedene Methoden, einen Menschen, der Dir nicht gefällt, zu entschuldigen: Du bist nicht Richter, dieser Mensch hat bedeckenswerte Schwächen, er wird von irgendjemand geliebt, er wird von Gott geliebt (dh er ist wichtig), sieh ihn wie ein Vater / eine Mutter, er ist unsterblich!

Mach mich liebe-voll und liebes-stark.

Immer mehr leben heißt immer mehr lieben, immer mehr liebend sehen, liebend sprechen, liebend hören. Es heißt auch: Immer mehr Leiden sehen und deswegen selber mehr leiden. Aber was für ein geringer Preis. Die Liebe wird immer gewinnen.

Wenn man den Rubikon des christlichen Glaubens erst einmal überschritten hat, gibt es keine Absicherung mehr gegen Wunder und andere Dinge, die man vorher für verrückt gehalten haben würde.

Viele haben viel... Zu viel. Und deswegen kommt am Ende nichts dabei raus.

Frage Dich immer, welche der Dinge, die Du tust und besitzt zu Deinem Glück wichtig sind... Ist es wirklich die Karriere, die Position, der Titel, der Einfluss, das Geld... Oder ist es nicht vielmehr die Zeit mit Freunden, die ruhige Mahlzeit, ein Buch, ein langer Schlaf, ein guter Mensch, die Hl Messe, etc.? Und sind hier nicht die unzähligen Stunden in Flugzeugen und Meetings, an Computern und Telefonen, mit Zahlen und Diagrammen, Bildchen und Produkten genau das, was Dich davon abhält? Keine Frage: Arbeiten muss man. Gut und sogar viel. Aber sobald es das wahre Glück hindert, wird Arbeit ein Fluch und Teil Deiner Zerstörung.

Vertrauen haben - Vertrauen erwecken

Die Verkehrung von Reaktionär und Revolutionär. Das ist doch, was geschehen war. Und das ist, was nun wirklich erkannt wird. Das, was als reaktionär galt (und es vielleicht auch war), wird nun das Revolutionäre.

Werte und Tugenden kann man nicht kodifizieren. Erst recht kann man sie nicht vorschreiben. Wenn man das tut, landet man leicht bei Moralismus und letztlich bei der Kontrolle der Gewissen / Gewissenspolizei.

Die Menschen innerlich stärken…

Wenn ich alt bin, möchte ich immer noch eine junge Seele haben, die sich freut, träumt, sieht, staunt, wächst und aus den Augen lacht. Sonst brauch' ich eigentlich nichts...

Dass auf meinen Grabstein stehe: Liebte und wurde geliebt.

Der Gedanke ist der Vater der Tat.

Die Seele, die wahrhaft Gott sucht, muss durch viele materielle Schein-Welten, Schein-Bedürfnisse, Schein-Ziele, Schein-Hilfe, Schein-Werte hindurchdringen.

Gebe nicht das Leben für das Unleben her. Nichts. Kein bisschen.

Warum denkt man, dass die Ziele immer allen klar wären und man deswegen die Menschen mit Personal- und Sachfragen abspeisen dürfte...? Schluss damit.

Wir werden sie wegputschen... ;-)

Man kann das Absolute nicht relativieren und das Relative nicht verabsolutieren, ohne alles zu verlieren. So verlor der Mensch, als er seine (subjektive) Vernunft (zudem auf den Verstand verengt) in der sog. „Aufklärung“ absolut setzte und die (objektive)Wahrheit dadurch versubjektivierte, zuerst den Zugang zur vollen (oft dem Verstand und der Vernunft entzogenen Wahrheit) und fing dann an an der Vernunft zu zweifeln, so sehr, dass er letztlich den Verstand verlor… Das ist tragisch.

Herr, schenke meiner Seele Muskeln.

Das Phänomen Zeit besteht zu einem guten Teil aus Willen.

Geh’ einfach mal davon aus, dass die Wahrheit verrückter als die Phantasie ist.

Gott wird Dir nicht alle Dinge schenken, von denen Du in Deinen verrücktesten Träumen träumst. Er wird Dir Dinge schenken, die Du Dir nicht einmal in Deinen verrücktesten Träumen vorstellen kannst.

Fast der schlimmste Irrtum in der Geschichte war der plumpe Materialismus und die darauf beruhende Phantasie des Menschen, er könne alles untersuchen, analysieren, verstehen, beeinflussen und letztlich auch besitzen. Und dabei ist nichts falscher als diese kindische Vorstellung.

Moralin. Das ist quasi das Botox für die Seele. Man kann es sich einspritzen und damit den Eindruck einer gesunden, guten Seele erwecken. Aber ebenso wie sein chemischer Verwandter für den Körper führt es leider dazu, dass der jugendliche Eindruck irgendwann durch einen sauren ersetzt wird, wenn nämlich das künstlich pralle Gewebe zu erschlaffen beginnt.

Christentum ist die Religion der Entscheidung. Entscheide Dich. Es wird nicht für Dich entschieden, Du wirst nicht gezwungen, und es ist auch nicht egal. Sondern es zählt. Du zählst.

Christentum: Schwierig. Aber möglich. Und deswegen auch nötig.

„Den Menschen auf’s Maul schauen aber nicht nach dem Mund reden.“ (F.J. Strauss)

Der Preis für unseren Glauben ist der Kreuzestod. Das ist sozusagen der Standard-Katalogpreis. Macht Euch nichts vor. Alles andere ist Rabatt.

Befreit Euch von der Mediatisierung Eures Lebens. Ihr könnt es. „Immediatisiert“ Euch. Lebt die wahren Leben. Nicht die, die irgendwo fern ablaufen und von denen man Euch erzählt, sie seien relevant, bestimmend, vorbildlich…

Mut ist der erste Teil des Wortes Mut-ter.

Die Liebe bekehrt nicht durch Befehl sondern durch Beispiel.

Der Gründer des Islam lebte selber ein gewalttätiges Leben - und zwar NACH seinem Glaubenserlebnis. Wie kann der Islam dann friedlich sein? Entweder er ist wie sein Gründer / Prophet oder sein Gründer / Prophet hat schon gleich nicht entsprechend seiner eigenen Botschaft gelebt. Oder der jetzige „friedliche“ Islam schert sich nicht um das Vorbild Mohammeds.

Tja, Fakten können einen manchmal richtig deprimieren.

Gebet ist Energie.

Gott gibt dem Menschen neben Dir die Kraft, Dir zu helfen. Und die Wahl, ob er es tun will. So ist Er eben. Er will Menschen beteiligen. Er will ihr freies Ja.

Christentum ist eine verrückte Religion. Wir aber sprechen immer nur über irgendwelche moralischen Anwendungen (nicht das moralische SEIN), schlimmstenfalls über Sexualmoral. Das macht dieses riesige Abenteuer so klein. Ein Abenteuer von einem Gott, der so groß ist, das Er das Universum in der Hand hält aber doch in diese Welt eintaucht, jeden Einzelnen kennt, liebt und anruft. Der deswegen für uns eintaucht in Seine Schöpfung und uns durch einen grausamen Kreuzestod erlöst, in dem Er stirbt und aufersteht. Was für eine riesige und verrückte Geschichte. DIE müssen wir erzählen. Das reicht schon!

Die Männer zurückgewinnen.

Die wahren Schätze sehen.

Uns befreien von sog. "Sach- und Prozesszwängen"

Nicht nach ihren Worten sondern nach ihren Taten sollt Ihr sie beurteilen.

Das Evangelium weniger dramatisch und dafür alltäglicher lesen und leben. Apokalypse ist jetzt schon, nicht erst an einem fernen Tag – aber eben weniger spektakulär!

Ich glaube, wir Christen missverstehen unsere Rolle, wenn wir uns in erster Linie als Anklage und nicht Hoffnung und Freude der Welt sehen.

Sie lebten, als ob es wahr wäre. Und siehe da: Sie wurden nicht enttäuscht.

Moralistische Gutmenschen und durchgedrehte Egomanen findet man in der Politik ausgesprochen häufig. Warum?

Der Preis für die Wahl ist das Wählen.

Im Bezug auf die Heilige Messe ist mir selber über die letzten Jahre besonders klar geworden, wie schön der "Standard" ist, welchen Schatz wir darin haben und welche Freude darin liegt, in das Immer-Wiederkehrende immer tiefer einzutauchen. Nicht immer wieder etwas zu verändern. Das ist nicht starr. Das ist fest und verlässlich. Man kann ja auch nicht immer wieder die Türen zu / in einem Haus umlegen. Sonst finden viele Leute den Eingang nicht mehr. Und viele verirren sich im Haus (insbesondere, wenn es dunkel ist). Deswegen dürfen wir meiner Meinung nach mit der Liturgie nicht spielen. Schlimm finde ich daher immer wechselnde "Shows", die von Menschen für Menschen gemacht werden, oft, um sich und ihren persönlichen Glauben zu produzieren(und die besser im Karneval bleiben). Es geht aber nicht darum, dass einzelne Brüder und Schwestern zeigen, was sie alles "drauf haben". Auf jeden Fall nicht in der Messe. Denn von der Messe hängt für alle alles ab. Eine "schlechte Produktion" - so wie neulich die Rede von Eurem Pfarrer beim Karneval - in der Messe und viele gehen verloren bzw. vielen geht das verloren, was sie dringend brauchen. In der Heiligen Messe wollen wir ja nicht produzieren oder diskutieren - sondern uns vereinigen mit Gott - und miteinander. Dieses Miteinander versteht sich aber bezogen auf die ganze Kirche. Die, die neben uns, vor uns und nach uns geht! Und das Zusammengehen geht natürlich nur, wenn wir alle in etwa das Gleiche gleich feiern. Sonst zerbricht eben diese mystische Einheit jenseits von Raum und Zeit. Alles, was also die Kirche zu "temporär" macht, macht sie de facto alt / altersanfällig. Sie ist aber ewig - und das spiegelt sich nicht zuletzt in der Heiligen Liturgie sowie der Sukzession der Bischöfe und Päpste als verbürgte Zeugen des Glaubens seit Petrus und Paulus wieder.

Lord, teach us to dare: Dare to hope, dare to believe, dare to love, dare to share, dare to resist, dare to build, dare to heal, dare to bridge, dare to see, dare to hear, dare to testify and talk, dare to share, dare to kneel, dare to give up and dare to keep, dare to go and dare to stay, dare to ask and dare to answer, dare to deliver, dare to teach and dare to learn, dare to lead, dare to serve.

Die Schuld wird durch die Liebe bereut. Und die Liebe wird durch die vergebene Schuld wiederum gestärkt.