Tuesday, January 29, 2008
Zwischen den Jahren... Auf dem Weg.
Klug, gerecht, tapfer, maßvoll, demütig - mit anderen Worten: Sie wird frei sein! Sie wird neu sein! Sie wird Mensch sein!
Wir Christen haben die göttliche Kreditkarte... Ohne Limit! Wir sollen ohne Ende Kredit nehmen und geben. Miles and much, much more.
Das Reich Gottes ist bereits da, wir müssen es nicht machen. Welcher Unterschied im Rollenverständnis ist die Folge dieser Unterscheidung. Wir sollen nicht Macher sondern Sichtbarmacher sein!
Wer nicht warten kann, ist der großen Dinge nicht würdig.
Lebe die große Liebe in den kleinen Dingen, die Du für sie tust.
Gott liebt einen frohen Geber. Und einen frohen Nehmer ;-)
Sei vorsichtig: Gott baut zwar auf Deinen Heiligen Eifer aber nur ganz selten auf Deinen Heiligen Zorn.
Gott sei Dank für die Hände der Frauen.
Gott teilt nicht nach Verdienst oder Rang sondern nach Bemühen und Sehnsucht zu.
Ewigkeit ändert sich innerhalb von Sekunden.
Glaubst Du schon oder hoffst Du noch?
Das gezeigt zu bekommen, was wirklich, was ewig ist. Das wäre etwas.
Du hast das Leben, um es zu geben.
Du kannst Dich selber nicht dauerhaft selber erheben. Das Einzige, das dauerhaft erhebt, ist die Liebe eines anderen. Liebe kannst Du Dir nicht verdienen. Du wirst nie gut genug für sie sein. Du kannst sie nur staunend und dankbar annehmen. Und schon das ist schwer genug... Bitte daher um ein offenes, demütiges Herz.
Stell Dir vor, Du könntest die Seele eines Menschen (zB Deiner Frau) sehen. Und sie vielleicht sogar berühren. Stockt Dir da nicht der Atem vor Ehrfurcht?
You will have to count on those who are enemies to you now.
Jeder von uns ist von Gott gewollt. Aber nicht so in der Form: "Woll'n Sie noch ein Eis? Ja, gut." Nein. Wir sind jeder von Gott HERBEIGESEHNT! Führe Dir einmal den Unterschied vor Augen! Und mach’ dir dann keine Sorgen, dass Du „die Erwartungen Gottes“ nicht erfüllen könntest. Du brauchst nur im Glauben an Seine Liebe „Ja“ sagen. Glaubst Du Maria dachte: „Hey, Mutter Gottes…? Klar kann ich das…“
Tapferkeit und Keuschheit hängen beide eng zusammen. Ihr Inhalt ist nämlich jeweils das angenommene Opfer des „Ich (will / bin)“ für etwas höheres… Wer nicht keusch sein kann / will, wird auch nicht tapfer sein. Und wer nicht tapfer ist, wird nicht keusch sein.
Zeit der Unverbindlichkeit. Deswegen ist die Konsumreligion so weit verbreitet. Denn da gibt es auf die wenigen Commitments, die man abgibt, sogar noch Garantien und Ratenzahlungen. Und doch machen sie alle nicht glücklich.
Werdet Väter. Das erwarten die Frauen von Euch. Zu Recht. Denn das erwartet auch Gott.
Freundschaft hat ihre Grenzen… Ja? Wirklich? Wo?
Deutschland – Land des Lachens… Stell es Dir doch einmal vor!
Wir brauchen nicht jeden Tag Revolution... Sondern jeden Tag Konversion. Das Tolle: Revolution kannst Du gar nicht jeden Tag, denn Du kannst sie nicht alleine. Konversion schon. Das beunruhigt Dich? Klar. Denn das bedeutet Wirklichkeit und Verantwortung. Ende der politischen Parolen und Verantwortung beim "bösen Gegner". Jetzt bist Du gefragt. Du und Dein Wille.
Gott schafft uns alle in der Hoffnung, dass wir einmal „Ja“ zu ihm sagen werden. Und Er weiss dabei, dass wir alle – wegen der Erbsünde – zuerst einmal „Nein“ sagen werden… Und doch: Er bleibt dran. Unser ganzes Leben lang. Er geht uns nach bis an die Enden von Zeit und Raum.
Wir sagen zuerst immer alle „Nein“. Aber wann, wann sagen wir endlich „JA“, Du und ich?
Auch die Mediengesellschaft ist nicht das Tausendjährige Reich. Merk’ Dir das.
Ebenso wie der Körper braucht die Seele Gesundheit, Kraft, Koordination, Flexibilität durch gutes Training und belancierte Ernährung.
Ohne Flexibilität keine Kraft, ohne Kraft keine Koordination. Auch nicht bei der Seele. Denk daran.
Als Mann und Frau schuf Er sie… Denk’ ’mal darüber nach! Und als Mann und Frau können sie an der Schöpfung eines neuen Menschen, eines Universums gleichsam, teilhaben. Staune darüber.
Wir sind nicht unsterblich, aber wir müssen niemals tot bleiben.
Du brauchst nicht perfekt sein. Du sollst Dich bemühen. Die Vollendung ist Gottes Gabe. Deswegen sind es auch nicht Sündlosigkeit und Perfektion, die Menschen zusammenhalten, sondern die Vergebung.
In Deutschland begann der Identitätsverlust doch schon ab 1933. Denn da wurde Menschen die Identität genommen. Eigentlich sogar davor… Im Schützengraben und unter Gasmasken. Da wurde dem Menschen nämlich die menschliche Identität genommen… In den 70er Jahren brachen nur die ausgebrannten Ruinen zusammen.
Wie wunderbar unterschiedlich Männer und Frauen doch in ihrem Wesen sind… Und wie sie sich ergänzen, wenn sie nur lernen, richtig hinzusehen.
Das, was Gott von Euch will, ist, dass Ihr keine Angst haben sollt. Fürchtet Euch doch nicht vor Euren Sünden, denn sie sind Euch vergeben. Und fürchtet Euch nicht vor den Sünden der anderen, die Euch Leid zufügen, denn Er hat mit Euch gelitten. Daher gilt: Fürchtet Euch nicht, denn Er hat Euch wahrlicht erlöst!
Das Wissenwollen der sog "Wissenschaftlichkeit" nimmt gefangen, erhöht den Menschen aber nicht. Im Gegenteil. Denn wissen kann der Mensch ja nur Dinge, die geringer sind als er selber. Höhere kann er glauben, spüren, vielleicht sogar erkennen. Er kann sie aber nicht wissen.
Keine Deiner Ausflüchte, warum Du nicht betest, zählt. Weder ist Gott unfähig noch unwillig, Dir die guten Dinge, die Du benötigst, zu geben. Noch empfindet Er Dich als unwürdig. Noch wird Er Dir triumphierend und besserwisserisch gegenübertreten. Er wartet… Aber Du verlierst Zeit.
Wieviele Menschen versenken sich in die endlichen Dinge, um sich mit den unendlichen nicht beschäftigen zu müssen. Bis dann die endlichen irgendwann enden und das Unendliche plötzlich unvermittelt vor Ihnen steht.
Die Menschen machen es sich so schwer, indem sie denken, alles selber verdient zu haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, auch in Zukunft für alles Gute und seinen Erhalt verantwortlich zu sein. Und das ist eine unglaubliche Bürde, und nicht die große Freiheit als die sie gerne herumparadiert.
Geh, wenn es geht, die extra Meile. Geh zumindest den einen Schritt weiter als die anderen. Das ist doch nicht so weit, oder?
Es gibt heute keinen Aberglauben mehr meinst Du? Und wie nennst Du den Glauben an Verstand, Technologie, Fortschritt, Gesetz, Politik, Medien, Staat?
Die Menschen sind verwirrt. Viele suchen. Andere geben auf. Alle werden finden. Die einen diejenigen, die ihnen Angst machen. Die anderen solche, die ihnen Mut machen. Wir sollen solche sein, die ihnen durch unser Beispiel Mut und Freude machen.
Moral ist keine Zusatzverpflichtung, kein nachträgliches, willkürliches Gesetz, sondern der Bauplan unserer Schöpfung, uns gegeben von einem Gott, der sich und uns treu ist. Wenn wir also nur durch Gott das Glück finden und es nur mit Ihm und in Ihm leben können, dann ist das nicht Gottes Eitelkeit. Sondern einfach Konstruktion. Das ist einfach Natur. Und das Wissen darum kein Gesetzeswissen, sondern Konstruktionswissen.
Die Liebe kann nicht verborgen bleiben. Und deswegen kann es auch die Sünde nicht sein.
„Ihr aber, für wen haltet Ihr mich?“ Wer ist Christus? Am Ende wird es darauf ankommen, welche Antwort wir auf diese Frage gegeben haben. Aber nicht mit Worten, sondern mit unserem Leben.
Himmel und Erde wurden getrennt durch die Sünde des Menschen. Aber de facto wurden sie gar nicht getrennt. Sondern der Mensch kann mit seinen Sinnen nicht mehr alles (sogleich) wahrnehmen. Vieles wurde Geheimnis: Er selber. Der Tod. Gott. Selbst das Leben. Aber in Wirklichkeit ist alles noch da. Und nach dem Tod werden wir sehen. Und staunen…
Es geht im Leben nicht darum, etwas zu halten oder etwas zu besitzen. Das geht über unsere Kräfte. Es ist unmöglich und es ist auch unnötig. Es geht darum, etwas zu lieben und dafür zu leben. Dafür sind wir gemacht und dazu sind wir fähig.
Siehe immer das erlösungsbedürftige und -würdige Geschöpf. Habe deswegen immer Geduld mit den anderen. Und mit Dir selber.
Das Gute provoziert durch seine pure Existenz alles Böse und Laue. Denn so enstand das Böse ja schliesslich: Durch Anstoß am Guten.
Brot und Wein, Leib und Blut, Körper und Geist, Lebensnotwendiges und Leben... Das ist der Herr für uns.
„Man muss doch was machen…!“ Nein, nicht immer.
Im Maße wie Ihr messt, wird Euch der Herr messen. Und wie Ihr gebt, so wird auch Er Euch geben.
Dialog US-Soldat – deutsche Frau 1945: “You did nothing wrong.” “I survived...” Wow!! Die Menschen fühlten sich also für das bloße Überleben schuldig…
Das Wesentliche an Christus ist nicht Vergebung sondern Erlösung, d h Vergebung für immer. Auch auf die Zukunft hin!
Die Bibel ist kein Buch, kein Gesetzestext. Sie ist das Angebot persönlicher Offenbarung und Beziehung von Gott an den Menschen.
Relativismus ist solange tolerant, bis man an den Egoismus als Kern des ihm zugrundeliegenden Darwinismus stößt. Oder an die Trägheit des Menschen, die ich hindert, an sich und mit anderen zu arbeiten.
Auch wenn Du freien Willen hast, bedeutet das nicht, dass Du immer am besten weißt, was für Dich gut ist. Denn freier Wille ist nicht All-Wissen.
Alles Gerede von Freiheit und Freiheitlichkeit befreit Dich nicht von der Tatsache, dass Leben Entscheidung bedeutet und Entscheidung verlangt. Leben bedeutet nicht, sich „frei von allem zu halten“. Leben bedeutet, Freiheit in Entscheidung realisieren.
Selig, die nicht sehen und doch glauben.
Nicht Glauben heißt in allen Dingen, in denen man nicht wissen kann, nicht entscheiden. Das geht aber nicht. Leben IST Entscheidung.
Unsere Arbeit erlaubt die Mittelmäßigkeit, ja fördert sie durch die Streuung von Verantwortung (Politik / Konzerne).
Moral und Naturrecht sind keine nachträglichen Regeln. Das ist Konstruktionswissen.
Auch in Deinem und meinem Gesicht ist das Antlitz Gottes präsent...
Liebe die Menschen sehr und Du wirst Gottes Wesen erkennen und nachahmen. Denn auch Er liebt die Menschen sehr.
Das Entscheidende sind nicht Vermeidung von Leid und Tod. Das Entscheidende ist die Vermeidung von Sünde und Hölle. Denn es zählt nicht Leben. Es zählt Ewiges Leben.
Wir alle denken doch in den Maßstäben des Bekannten. In menschlichen Maßstäben. Denke grösser. Denke so groß wie Du kannst. So. Und dann ist Gott noch viel, viel größer als das. Natürlich macht Dir das Angst. Muss es aber nur unter menschlichen Aspekten. Lass das gehen. Dann sei frei. Sei frei in Seiner Liebe.
Kämpfe mit der Endlichkeit erbittert um die unendlichen Dinge. Dann kannst Du mit der Gelassenheit des Ewigen unverkrampft um die endlichen Dinge kämpfen.
Unser Zeichen ist das Kreuz, nicht die Sorgenfalte oder der erhobene Zeigefinger. Unsere Botschaft ist kein Buch und auch keine Verhaltensweise, sondern die Frohe Botschaft, der lebendigen und allmächtigen Liebe Gottes.
Wir sollen nicht die Welt retten. Sondern dem Menschen, dem wir begegnen, Gottes Liebe verkünden. Deine Front? Der Meter um Dich herum. Dein Gegenüber. Das ist Deine Front.
Es geht nicht darum, dass wir dies und jenes schaffen. Es geht darum, dass wir "Ja" sagen. Ja sagen und geschehen lassen, was mit uns geschehen soll. Wie Maria. Und Ja sagen und tun, was uns befohlen wird. Wie Joseph.
Lüge nie. Lüge ist Boden, auf dem Du einbrechen wirst.
Es ist nicht schwer, Trends zu erkennen. Da muss man nur Zeitung lesen. Schwer ist es, hinter den verwirrende-wandelbaren Trends die Ewigen Dinge zu erkennen und nicht aus dem Auge zu verlieren. Das ist wie Oberfläche und Tiefsee.
Der "Leibhaftige". Hat keinen Leib (sondern nur Leib-haftes) und keine Wirklichkeit. Sondern nur wirklichkeitsähnliche Elemente.
Wieviele Menschen beten die Erfahrungen anderer an. Und verpassen die eigenen. Deswegen: Augen auf, nicht nur im Strassenverkehr.
Denke immer daran, dass Ärger die Folge eines engen Herzens ist. Wenn man Luft durch ein enges Rohr bläst, entstehen orkanartige Geschwindigkeiten. In einem breiteren Tal füllt der gleiche Luftstoß ein Segel. Und in einer großen Ebene ist er der Windhauch, der Dich streichelt.
Nur weil Ihr eine falsche Beziehung zum Lernen und Wandel habt, meint Ihr, dass es eine Unverschämtheit von Gott sei, Euch zu prüfen. Wie sonst könnte Er aber die Ernsthaftigkeit Eures Willens sehen, wie Eure Liebe stärken, die sich in Taten erweisen muss, um echt zu werden. Nur durch die Prüfung zeigt Ihr, dass Ihr tatsächlich mehr Liebe und Freiheit wollt.
Heute zählt doppelt.
Der Materialismus verabsolutiert das Materielle, mithin auch die auf das Materielle gerichtete Arbeit. Die dadurch eintretende Vergötterung des Ökonomischen ist die daraus entstehende, natürliche Folge. Materialist sein bedeutet, die wirklich wichtigen Dinge bedeutungslos zu machen und die wirklich belanglosen Dinge bedeutsam.
Vielen Menschen sind entfernte Götter und Heilige sehr lieb, da sie keine "Unruhe stiften", sondern als ferne Sterne funkeln, vielleicht als Orakel, Begründung, Entschuldigung für irgendetwas herhalten können, aber keine Anforderungen stellen.
Das Schlimme an Magazinen ist, dass sie im Allgemeinen nicht anspornen zu kreieren (inspirieren) sondern zu imitieren / kopieren.
Mann und Frau gehören zusammen. Sie geben einander ihre Körper und ihren Geist.
Wahrheit und Schokolade.
Jede menschliche Entscheidung muss immer wieder neu bestärkt und mit Leben erfüllt werden. Nichts von uns ist ewig. Außer die Seele, die sich entscheiden muss.
Gott wohnt im unzugänglichen Licht, so stark und gleissend wir Sonne und Blitz.
Der österliche Glaube ist ein neues Verhältnis zu allen Verhältnissen.
Du kannst jeden Dämon mit Licht bekämpfen.
Manchmal scheint es, als sei unsere Welt wirklich zwischen Putzigkeit, Primitivität, Blindheit und Perversion völlig verdunkelt.
Selbst, wenn Dir niemand folgt, bleibe bei Deinem Glauben an Christus, ein Glaube der Dir bis hinter den Tod folgen wird, wo Du feststellen wirst, dass DU folgen solltest.
Die deutschen Intellektuellen haben die Nicht-Intellektuellen aufgegeben. Schade um jeden, den sie hätten gewinnen können. Und müssen.
Sei wie Du willst, reich oder arm. Aber Du wirst danach bewertet, wie Du die Armen, Kranken und Schwachen behandelst. Das zählt.
Du bist gewollt, geliebt, gebraucht.
Was wir dringend brauchen, ist Ent-Schallung. Angesichts der Beschallung der Menschen durch Medien. Immediatisierung. No Media - Real Life!
Wenn Du doch erkennst, dass das Christentum nötig für unsere Erneuerung als Staat und Gemeinwesen ist, dann mach damit zuerst bei Dir ernst und erneuere DICH.
Wallfahrtsorte sind nicht einfach Orte, an denen Gebet mehr erhört werden. Es sind Orte, an denen den Menschen zumeist Gebet besser gelingt, an denen es, oft wegen der aufgewandten (aufgeopferten) Mühe, der Umgebung, einer Reliquie, Geschichte oder was auch immer, intensiver, heißer, besser ist. Und das intensivere, heißere Gebet wird in der Tat stärker erhört.
Weiche Birne führt auf Dauer zu hartem Herzen. Deswegen lebe nicht vom Gefühl alleine sondern bilde Dich!
Mehr Glaube. Mehr brauchen wir nicht. Aber eine Menge mehr Glaube. Und wie viel mehr willst DU? Willst Du Glaube wie ein Heiliger oder nicht?
Materialismus führt auch zum Verlust der Abstraktionsfähigkeit und damit zur Symbolunfähigkeit. Das ist für den symbolabhängigen Menschen aber fatal.
Nein, nein, nein, Du bist eben nicht der Klügste, wenn Du Dir die meisten Sorgen machst und bedrängende Fragen stellst. Wir sollen uns eben KEINE Sorgen machen. Mach Dir keine Sorgen... Und werden auch tausend zu Deiner Rechten fallen und zehntausend zu Deiner Linken, so wird Dir doch kein Haar gekrümmt werden. Sei ruhig. Vertraue nur auf den Einen, Deinen Herrn, der Dich liebt, führt und behütet.
Religiös berührt...? Was soll das denn heißen? Nachfolge Christi und Liebe. Ok. Aber religiös berührt? Please.
Christentum ist keine Religion sondern Abbild der (weiteren, umfassenden) Wirklichkeit. Und natürlich müssen wir glauben, dass Wirklichkeit objektiv, also auch universal ist (sonst wär’s ja keine Wirklichkeit). Mithin können wir nicht anders, als die Wirklichkeit als für jeden Menschen verbindlich (und also durchaus WICHTIG) anzusehen…
Ihr Mächtigen: Eure Zeit geht rapide zu Ende. Ja, macht Euch alle nur wichtig. Während Gott geduldig darauf wartet, dass Ihr Euch bekehrt. Aber irgendwann ist es vorbei. Es wird enden. Es wird so enden! Und es wird ein Triumph für Gott sein. Ein Ende all der leeren Arroganz, Wichtigtuerei, Besserwisserei, Dekadenz, Unvernunft, Machtgier und sonstiger Sündhaftigkeit, die heute noch groß tut und den Himmel beleidigt.
Christianity is the revolution without a "revolution".
Europa braucht mehr Selbstvertrauen. Wie soll das gehen? Ohne dass man ein Selbst hat / es kennt wird man wohl kaum vertrauen können.
Das protestantische Universum: So klein und doch so gespalten….
Was muss Deutschland nur für ein furchtbar verwundetes, geschlagenes, versehrtes und wahnsinniges Land gewesen sein muss... 1919... 1946...
DU sollst gar keine Pläne machen. Denn sonst hast Du Erwartungen. Alles, was Du tun sollst, ist "Ja" sagen. Ohne Erwartung, ausser der, dass Gott Dich unvorstellbar glücklich machen wird. Wann wirst Du das endlich kapieren?
Wann gehen unsere Pipifaxprobleme endlich vorbei? Und die Dummheit unserer Medien. Das Schlimme ist aber gar nicht die Dummheit. Auch nicht Sünde. Das Schlimme ist letztlich die Unverfrorenheit und Reulosigkeit, die eine Abkehr und Umkehr unmöglich machen.
"Schau Dich schlau“. (RTL) Tja, leider ist es nicht ganz so leicht...
"Es ist nur fair, wenn Leistung mit Leistung belohnt wird." (Phaeton-Werbung) Oh ja, bildet Euch nur ein, Ihr hättet irgendetwas geleistet. Der sicherste Weg zur Unzufriedenheit und zum Unverständnis. Denn oft wird Leistung eben NICHT belohnt. Und oft bekommen wir hingegen etwas GESCHENKT. Wie willst Du mit so einem Motto das Glück erkennen, dass daraus kommt, dass man begreift, eben nichts verdient / geleistet zu haben. Wir sind unnütze Knechte. So ist es. Und Kinder, die Gott unendlich beschenken will.
Alles musst Du in der rechten Perspektive sehen. Die rechte Perspektive für einen Christen aber ist die Ewigkeit. (Vor diesem Hintergrund ist jeder Tod, jedes Leiden, jeder Ungemach, alles, was produziert, geschrieben, aufgenommen wurde, verschwindend gering. Trauere deswegen nichts nach.)
Habt keine Angst. Aber lernt zu sterben, indem Ihr lernt zu glauben.
Warum solltest und wie könntest DU, ein Gedanke Gottes, einen anderen Gedanken Gottes schlagen oder gar töten?
Die Französische Revolution war ganz sicher KEIN Höhepunkt der Europäischen Geschichte. Und die sogenannte „Aufklärung“, zog dem Menschen nicht nur die Augenbinde weg, sondern drehte auch die verspiegelte Sonnenbrille um, was leider dazu führte, dass der Mensch nur noch sich selber sah. Dies gleicht einer Verblendung und führt zur Unsichtbarkeit alles sehr Hellen, insbesondere des Übernatürlichen.
Uns Menschen sind nur wenige Werke möglich, die für immer sind: Seelen in's Leben rufen und Seelen vor der Wahl des Ewigen Todes bewahren.
Nicht durch Zufall sondern „wider den Fall“ sind wir geschaffen und gerettet worden.
Wir sprechen von Umwelt- und Verkehrssündern. Aber nicht mehr von der Sünde selber.
Keinen Kompromiss schon am Anfang. Europa wird christlich sein. Oder es wird nicht (es selber) sein.
Sich dem Willen Gottes unterzuordnen, ist doch nicht Zeichen von Unterwürfigkeit und Sklaverei sondern von Vernunft und Freiheit.
Vom Staatsdiener (früher) zum „Entscheider“ (heute): Es scheint nicht so gut bestellt um Demut und Dienst im öffentlichen Raum…
Hör auf wie bei einem riesigen Golf-Parcours immer Löcher zu suchen, zu suchen, zu suchen. Nimm den Ball und lass Gott für Dich die Löcher machen. Lauf, lauf, lauf!
Tuesday, October 09, 2007
Tugendtage - Seminar zu Christentum und Bürgergesellschaft
Wer den Menschen verstehen will, der kann doch nicht bei Sachen wie Psychologie, Soziologie, Politik und Wirtschaft stehenbleiben. Alle diese sind doch von den Grundlagen der Philosophie und Theologie abgeleitete Dinge. Wenn jemand wirklich das Wesen menschlicher Handlung verstehen will, kommt er doch an Begriffen wie Gut und Böse, Freiheit und Erkenntnis, Vernunft und Irrtum, Schuld und Erlösung nicht vorbei – allesamt philosophische und theologische Kategorien. Deswegen kann bürgerliche Gesellschaft (verstanden als Gesellschaft, die auf Freiheit aufgebaut ist,) nicht ohne ein Verständnis von den tiefer liegenden Dingen gelingen.
Verzichte auf die Macht. Wähle die Kraft.
Neu-Entdeckung der Tugend – Das ist das Gebot der Stunde, mit dem wir diese Gesellschaft verändern werden.
Moral bedeutet nicht ex-post Regeln sondern Wissen vom Wesen des Menschen, in dem sich der Schöpferwille Gottes und der Sinn der menschlichen Existenz spiegelt.
Moral: Richtiges Sein - Ethik: Richtiges Handeln - Tugend: Richtbild des Menschen
Moral und Tugend haben etwas mit der Person zu tun.
Tugendhaftigkeit bedeutet, dass der Mensch (der Moral entsprechend) richtig ist, im Natürlichen und im Übernätürlichen.
Tugend: Die Leichtigkeit, mit der der Mensch in einer konkreten Situation das Gute wählt (aufgrund innerer Wesensneigung).
Aus dem guten Sein strahlt Gutes aus.
Vorraussetzung der Tugend ist der Wille zum Guten.
Ziel des Menschen ist das Sein gemäß der Vernunft.
Heiligkeit: Vollendetes Können des Menschen als geistige Person - Wie Christus sein.
In Christus sieht der Mensch den Menschen.
Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes.
Jeder Mensch ist als Original geboren. Viele sterben als Kopien. (Kardinal Meisner)
Voll-Endung.
Man kann sich auf Dauer weder verstecken noch verstellen.
Das Gesamte der Wirklichkeit erfassen, bedeutet, auch den zu erkennen, der die Wirklichkeit hält.
Wahrheit:
Onthologisch: Das Sein entspricht den grundsätzlichsten Regeln des Seins (sich selber)?
Gnoseologische: Denken entspricht dem Sein (Wissen)
Künstlerische: Sein (Schöpfung) entspricht dem Denken
Sittliche: Handeln entspricht dem Denken
Worte Gottes: Offenbarung; Taten Gottes: Schöpfung. Beides kann sich nicht widersprechen. Denn Gott ist allmächtig und wahrhaftig.
Nicht nur Worte sondern auch Taten Gottes sind Wahrheit.
Worte Gottes sind auslegungsbedürftig (daher auch Naturrecht / Schöpfung / Taten Gottes wichtig als Auslegungsmittel)
Wahrhaftigkeit Gottes vs Willkür Allahs oder der Evolution
Was ist Vernunft? Das geistige Vermögen. Oberste Vollzugsweise der Fähigkeit der Zusammenschau übergreifender Seinsordnungen und Sinnzusammenhänge.
Wahrheit: Offenbarsein der Wirklichkeit. Übereinstimmung von Denken und Sein.
Ich bin also denke ich vs Ich denke also bin ich...)
Idealismus: Wirklichkeit wird vom Menschen geschaffen.
Realismus: Wirklichkeit wird vom Menschen geprägt.
Fides sequet intellectum.
Wollen - Tat
Sollen – Wirken
Die Wahrheit ist Gott in sich selber.
Wahrheit ist in sich immer absolut. Unsere Erkenntnis der absoluten Wahrheit ist aber immer partiell.
So wie wir alle eigenständige Gedanken Gottes sind, so haben wir alle einen eigenen Aspekt auf die Wahrheit. Der Austausch über Wahrheit bereichert und verringert
Einsamkeit.
Wahrheit (Sein, Einheit, Entschiedenhaben) spendet Leben.
Natürliche und übernatürliche Ordnung / Tugenden / Aspekte.
Vernunft = Verstand, Intuition, Emotion, Glaube, Erfahrung
Kläre die Begriffe! Sprich deutlich! Denke deutlich! Sei deutlich!
Agere / Tun - Facere / Machen
Resultat des Machen ist das Sein einer Sache
Resultat des Tuns ist das Selbst-Sein
Ich werde dadurch, dass ich lebe / tue.
Alles, was Du tust, führt darauf hin, was Du sein wirst.
Das Werden der Persönlichkeit geschieht durch die jeweils gemäße Antwort auf die Wirklichkeit in den Herausforderungen des Hier und Jetzt.
Im Tun wachse ich auf mein Sein hin.
Der Gehorsam des Menschen gegenüber dem Willen Gottes ist die höchste Freiheit des Menschen.
Was willst Du, Herr, das ich tue?
Moraltheologie / Tugendlehre: Selbstverwirklichung durch Erkenntnis und Umsetzung des Guten / Richtigen. (Erkenntnis & Fähigkeit)
Die Akte des Menschen zu menschlichen Akten umgestalten.
Veredelung der Natur.
Klugheit:
Klugheit ist die Fähigkeit zur sachlichen Abschätzung der konkreten Situation / Handlungsbedarf und die Umsetzung dieser Erkenntnis in eine konkrete Handlung.
Gutes durch Gutes erreichen. Die Verwirklichung des Guten. Prägekraft des Geistes.
Auf die Klugheit gerichtete Tugenden:
Memoria: Wahrhaftiges Erinnern
Docilitas: Gelehrigkeit / Belehrbarkeit. Wille zur Erkenntnis
Solertia: Klarsichtigkeit im Unerwarteten
Providentia: Voraussicht, Umsicht
Besonnenheit, Entschlossenheit, Aufmerksamkeit, Hochgemutheit, Sachlichkeit, Einfalt / Natürlichkeit, Offenheit, Lauterkeit, Gradheit, Demut
Wer klug sein will, muss einfach sein.
In der Überlegung geduldig, in der Umsetzung entschlossen.
Die Ursache der Unklugheit ist die Unkeuschheit!
Geiz: Ängstlich bedachte, krampfhafte Selbstbewahrung und Sicherung
Keuschheit: Kraft des Geistes, Egoismus und Gewalt zu überwinden...
Gerechtigkeit:
Gerechtigkeit: Die Wahrheit im Zusammensein mit dem anderen Menschen zu leben. Der beständige und standhafte Wille, einem jeden sein Recht zuzuerkennen.
Frieden ist die allseitig verwirklichte Gerechtigkeit.
Kein Friede ohne volle Gerechtigkeit. Keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit. Damit also kein Friede ohne Wahrheit.
Gerechtigkeit und Liebe: Gerecht sein: Den anderen anerkennen, wo ich ihn nicht lieben kann. Mithin ist Liebe - eine göttliche Tugend - mehr als die Gerechtigkeit.
Tauschgerechtigkeit (Do ut des)
Kontributive (Leistungsfähigkeit) - Distributive (Bedürftigkeit)
Regulierung nivelliert tendentiell. Sie zerstört das Ethos so wie der Aufzug die Muskeln für das Treppensteigen zerstört und evtl sogar den Menschen noch mehr nimmt.
Tapferkeit:
Tapferkeit: Bereitschaft, für die Wahrheit und die Gerechtigkeit Opfer zu bringen.
Immer die Wahrheit sagen. Nur nicht jede Wahrheit immer.
Nicht das jetzige Leben sondern das Ewige Leben ist das höchste Gut.
Der Liebende strebt immer auf die Vereinigung mit dem Liebenden.
Dass ich erkenne. Nicht damit ich herrsche, sondern diene.
Moderne ist ein Selbsterlösungsprojekt (Religion)
Religion ist die Frage: An wen appeliere ich in der Not.
Relativierung von Beziehungen
Gegenüber Gott hat man keinen Anspruch auf Existenz / Gerechtigkeit. Gegenüber Menschen hat man den Anspruch auf Würde.
Was ist die Quelle des Rechtes? Nicht menschlich oder staatlich. Göttlich.
Oberste Instanz ist nicht der freie Wille des Menschen. Dies führt in die Willkür. Und diese führt aufgrund der Konstitution des Menschen IMMER in's Unglück.
Das Urteil ist nicht Deins.
Christus ist in die Welt gekommen, um de Menschen Versöhnung anzubieten.
In hoc signum vincimus! So werden wir gewinnen.
Wir können von hier nichts mitnehmen. Ausser der Schönheit der Seele. Erwirb sie Dir!
Moralität und Tugend sind keine Ex-post Regeln. Sie sind ex-ante angelegte Funktionsweisen, ohne die der Mensch seine Bestimmung nicht erreichen kann.
Primäre und sekundäre Gemeinschaften und Pflichten.
Das Abstrakte wird durch das Konkrete sichtbar gemacht und so letztlich gerettet. Denn das Abstrakte wird auf die Dauer körperlos, unbefriedigend, deprimierend, abstoßend.
Reihenfolge: Individuen - Familien / Freundeskreise - Gemeinden / Schulen / Medien - Staat
Wir wollen nicht Minderheit bleiben.
Wettbewerb der Ideen.
Die Freie Wahl ist nicht der oberste Wert. Das oberste ist das freie Ausüben der Wahl (im Bezug auf das Ewige Leben).
Unsittlichkeit / Unkeuschheit haben verheerende Wirkung auf die seelische Gesundheit eines Menschen / Volkes.
Solidarität jeweils in den Grenzen des Zweckes der Gemeinschaft
Strukturen des Bösen - Fluch der bösen Tat
Unterstelle den Menschen nach Möglichkeit Gutes.
Zerfall der Ordnung kommt meist durch ein Erschlaffen des Lebens der einzelnen, die die Ordnung mit Leben füllen sollen.
Sunday, September 09, 2007
Emslandtour - Philosophie auf dem Lande
Ohne das Gute bleibt das Schöne leer und verlassen zurück und wird nachher vom Bösen bewohnt.
Wahrheit kann man weder durch Kraft und Größe noch durch Schönheit ersetzen. Denn Kraft, Größe und Schönheit bekommen nur durch die Wahrheit ihre Wirksamkeit.
Wir opfern jeden Tag Menschen auf dem Altar der Bequemlichkeit und Selbstverwirklichung. Aber de facto auf dem Altar der Angst und des Todes. Und kommen uns so mutig und modern vor…
Aus jeder Sünde, auch aus "Umweltsünden", kann Gott noch neues schaffen. Und wird es tun.
Sie suchen, suchen, suchen. Nach Sinn, nach Liebe, nach Erfüllung... Nach Glück. Nach Gott. Und Du...? Lässt sie an Dir herumirren ohne ein Wort zu sagen? Warum hat der Herr Dich so fürsorglich behütet und vorbereitet? Damit Du genießt und schweigst?
Es wird am Ende wie immer um die Freiheit gehen. Und der Teufel wird immer versuchen, sie durch Chaos oder totale Ordnung zu vernichten. Denn ohne Freiheit kann der Mensch Gott nicht finden. Grundlegend für des Teufels Werk ist sein Angriff auf die Einheit, die insbesondere über die Ehe und die Eucharistie in die Welt kommt. Denn auf Einheit ist die Freiheit des Menschen aufgebaut und ausgerichtet. (Daher Katholisch: EINHEIT in Vielfalt.)
Tugend bedeutet, aus seinem Sein heraus das Gute natürlicherweise zu tun - und nicht aus dem Denken und der Angst vor Sanktionen heraus.
Wir brauchen eine große Offensive der Natürlichkeit. Ihr werdet sehen, sie wird alles überwinden. Alle Verlogenheit des Gegners und alle Unnatürlichkeit vieler Verbündeter.
Auf die Macht der Bilder muss vertrauen, wer nicht glaubt und deswegen nicht hoffen kann, dass sich die Inhalte durchsetzen könnten.
Bilder anstelle von Worten. Das ist die Pisa-Gesellschaft.
Wahrheit macht Freude. Ist es nicht für jeden Menschen schöner, eine Wahrheit zu sagen als eine Lüge zu erzählen? Jeder Mensch weiss, dass die Wahrheit befreit und die Lüge, trotz eines möglicherweise gegebenen Spaß- oder Erleichterungsfaktors, eben Traurigkeit und letztlich Einsamkeit verursacht.
Viele Katholiken glauben, die Dreifaltigkeit laute: Vater, Sohn und Heilige Umwelt. Falsch.
Elitenschmiede darf nicht Funktionsschmiede, sondern muss Charakterschmiede sein...
Die Menschen wissen nicht mehr, wann sie glauben und vor allem, wann sie nicht glauben sollen... Das Sinnesorgan dafür ist verkümmert.
Mein Konto ist übergelaufen...
Superplenitarier - Übervoll
Dankbarkeit und Maß.
Die großen Status Quo-Verteidiger / Angstverbreiter:
Medien
Parteien
Gewerkschaften
Viele NGOs
Und Ihr Götze: Materiell-biologisches Leben, daher:
Sicherheit
Wohlstand
"Hl. Umwelt"
Trinitas des Liebe: Eins und doch drei: Selbstliebe - Nächstenliebe - Gottesliebe
Träumt die großen Träume weiter - baut an ihnen - lebt sie.
Du sollst, Du kannst, Du wirst!
Germania non est perdita.
Macht Euch keine Sorgen. Und setzt Euch anspruchsvolle aber machbare Ziele. Verlasst Beichte und Kommunion mit konkreten Vorsätzen!
Wer nicht (an sich) glaubt, fordert nichts von sich und anderen. So ist es mit den Politikern und Menschen des öffentlichen Lebens heute. Sie wagen nicht, weil sie nicht glauben. Nicht an sich, nicht an die Menschen und nicht an Gott.
Die Deutschen fürchten nichts - außer Gott. (Bismarck)
Heute fürchten die Deutschen alles - außer Gott.
Frau, sei Frau, trau Dich! Mann, hilf Deiner Frau dabei.
Heraus aus der Wagenburg! Wer sollte uns bezwingen? Glaubt Ihr nicht? Oder wollt Ihr nicht?
Wir ziehen unsere Kinder immer wieder frisch an, auch wenn wir wissen, dass sie sich wieder schmutzig machen. Weil wir glauben, dass sie lernen. Und weil wir wissen, dass nicht abgewaschener Schmutz Krankheiten verursacht und erleichtert. Genauso ist es mit der Reinheit der Seele. Und deswegen macht auch die Beichte Sinn, selbst wenn wir niemals ohne Sünde bleiben werden.
Herr, Du wirst Deine Herrlichkeit an uns erweisen.
Dreimal nein und dann der Hahnenschrei? Das kenne ich gut. Das bin ich. Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben!
Die Frau: Für den Mann geschaffen und ihm doch immer ein Mysterium. Für den Mann geschaffen heißt nicht: Ihm zur Verfügung gestellt. Es heißt eben für ihn, auf ihn hin. Die Frau ist in erster Linie auf den Menschen ausgerichtet und durch ihn auf Gott. Der Mann ist zuerst auf Gott ausgerichtet. Und wegen Ihm auf den Menschen.
Herr, alleine kann ich gar nichts. Aber mit Dir, lass mich kämpfen gegen jeden Feind.
Wahre Liebe und Respekt für die Frau... Kein Herabschauen, das letztlich die Nähe verhindert und der Einsamkeit vorausgeht, die selber wiederum in Trauer enden muss.
Kämpfe gegen alle Schatten, Phantome und gegen Politik- und Weltnachrichten. Und für das wahre Leben, auf das Du auch einen Einfluss hast. Familie, Freunde, Kollegen, Fremde in Deinem Bereich, (Informations-, Medien- und sonstiger) Konsum. Da spielt sich Dein Kampf ab.
Viel schlimmer als die Treibhausgase ist der Informationsmüll. Und die Ideologie des biologisch-materialistischen Lebens- und totalen Staatsbegriffes, der Leben a) rein biologisch / materiell (nicht spirituell) und b) verfügbar / nur unter bestimmten Bedingungen als schützenswert versteht. Dort steht der Feind.
Durchsteche die Blase Deiner Einbildung. Und greife das real existierende Leben.
Werde groß im Schatten Seiner Flügel und in der Sonne Seiner Liebe.
Die echte Frau. Bei ihr wirst Du ruhen können.
Du musst wissen: Des Teufels Truppen sind aktiv. Sie scherzen nicht. Sie bauen jeden Tag neu Hölle dort, wo eigentlich Reich Gottes sein soll. Warum? Weil wir es entweder nicht erkennen, nicht ernst nehmen oder zu feige und faul sind, etwas dagegen zu unternehmen. Oder gar mitmachen.
Für Frauen ist der Körper so wichtig. Und deswegen / dennoch lieben sich so viele Frauen so wenig. Für Männer ist der Geist wichtiger. Doch viele sind so dumm und ungebildet, dass sie das nicht merken. Und sich selber dennoch nicht mögen, weil sie dann andere materielle Maßstäbe anlegen, die sie ebenfalls verfehlen müssen.
Allah, der Allmächtige ist nicht wahr oder eR ist nicht so männlich wie sich die Moslems dies vorstellen (und weswegen der Mann im Islam solche Vormacht hat). Denn: Liebe ist letztlich die Quelle aller gerechten Macht. Wenn nun die Liebe der Frauen nicht von Gott kommt, ist Gott nicht allmächtig. Kommt sie von Gott, dann ist der islamische (männliche) Gottesbegriff unvollständig / falsch.
Alles und mehr.
Too much of a good thing is a bad thing.
Berufstätig sein... Ja, das ist ja so sexy... Smalltalk und Handys am Flughafen. In der Konservendose herumfliegen... Gesichtslose Hotels mit oberflächlicher Service-Freundlichkeit. Essen mit Kunden und Lieferanten, Mittag in der Kantine... So sexy.
Behandle auch Deine Feinde wie potentielle Freunde. Stoße sie niemals endgültig zurück. Gott ist an der Rettung aller und nicht ihrer Vernichtung gelegen.
Wir brauchen dringend mehr Bewegung... Geistig und körperlich. Wenn wir irgendetwas reissen wollen, müssen wir viel härter, zäher und schneller werden. Aber auch liebevoller und großherziger.
Monday, August 20, 2007
Kietz-Salon mit Professor Twomey
Moraltheogie ist spekulativ.
Praktische vs spekulative Vernunft.
Krise der Moraltheologie. (Aber nie vergessen: Im Chinesischen besteht das Wort Krise aus zwei Schriftzeichen: Gefahr und Gelegenheit!)
Legalismus vs Tugendethik
Moral nach Kant: Pflichtsache
Tugendethik: Sinnsache
Im Katholischen hatte der Legalismus den Grund, dass Ziel der Moraltheologie im 19./20. JH die Beichtväterausbildung, d h Fokus auf die Sünde in vielen Einzelfällen, war. Daraus entwickelte sich dann die Kasuistik. Gott folglich als Gesetzgeber, der Beichtvater quasi als Exekutive.
Wichtige Fragen:
Wozu Moral? Wozu das Leben?
Wer ist Gott? Wer ist der Mensch?
Wer fragt führt. Wer fragt gewinnt.
Tugenden sind die Fähigkeiten, um wirklich Mensch zu sein und zu werden.
Moral ist der Weg zur Glückseligkeit. Mensch sein, um Mensch zu werden.
Hinter den Kardinaltugenden (Angeln der Lebenstür: Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Maß) stehen die göttlichen Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe
Gut sein, heisst nicht nur, das Gute tun, sondern auch die innere Zustimmung zum Guten.
Du musst nicht alles verstehen. Du sollst spontan, mit Deinem ganzen Wesen agieren.
Wichtig: Gemeinschaft & Tradition
Man muss lernen durch das Tun. Erst dann kommt die Reflektion. In der Aufklärung wurde dies umgedreht, bis letztlich die Praxis völlig verloren ging und durch die Spekulation ersetzt wurde.
Wille - Vernunft - Blut - Fleisch - Leidenschaft
Demut: Einer Autorität Glauben schenken. Den Mut haben, Wahrheit anzunehmen (auch im Bezug auf meinen Stand, meine Fähigkeit, mein Wissen).
Die Krise heute ist eine Krise der Demut, d h Folge unserer Fähigkeit, (aus ideologischen Gründen) sogar ganz offensichtliche Wahrheit anzuzweifeln.
Wir können - durch unser Urgewissen - auch die Autoritäten erkennen.
Wir Deutschen lehnen Autoritäten erst einmal ab. Warum? Luther oder Hitler?
Der Mensch ist geschaffen, um glücklich zu sein. Aber etwas im Menschen selber ist falsch. Die Erbsünde. Daher braucht der Mensch Hilfe dabei, gut zu sein: Gnade.
Gewissen: Immer persönlich - aber nicht individuell.
Die Vernunft und das Gewissen: Wir sind verständlich. Und Gott ist verständlich. Und das ist ein Thema für die Vernunft. Wir sind aber auch alle Mysterien. Und Gott ist Mysterium. Und das sind Themen für das Gewissen.
Das Gewissen ist da, um zu lernen und zu erkennen.
Anonymität zerstört das Gewissen.
Die Dogmen sind auf dem Urgewissen des Papstes als Stellvertreter Christi und der Kirche gegründet.
Ohne Moral keine Gesellschaft... Als Ersatz hat man dann Leitlinien. Und anstelle des persönlichen Gewissens, Ethikkommissionen, die für alle die Regeln per Abstimmung und Gruppenproporz festlegen.
Das Gewissen ist das, was Persönlichkeit ausmacht.
Das Gewissen ist das Auge der Seele. Ist Dein Auge rein, dann ist Dein ganzer Leib im Licht... So ist es mit Gewissen und Seele auch.
Gewissen ist nicht ein subjektiver Richter. Es ist ein Sinnesorgan für die Normen. Nicht Legislative sondern Judikative.
Das Urgewissen hat jeder.
Die zehn Gebote sind keine Regeln / Gesetze. Es sind Bau- / Funktionsprinzipien. Gebote so wie auch Essen, Schlafen, Trinken keine Gesetze sondern in uns angelegte Funktionsbedingungen sind.
Das Gewissen forscht.
Gott ist nicht willkürlich. Er ist nicht Wille. Er ist Vernunft. Die Vernunft der Liebe. Das heisst nachvollziehbar, erkennbar. Und Er hat sich entschieden. Diese Entscheidung ist und offenbart. Auf sie ist Verlass. Gott wird Seinen Willen nicht ändern, da Er gut ist, Seine Entscheidung die bestmögliche ist, eine Veränderung mithin nur eine Veschlechterung bringen könnte und Gott wegen Seiner Güte diese nicht verursachen würde.
Sola fide - sola gratia... Aber: Wo ist der Nachweis?
Im 19. JH Reduktion der Objektivität auf die Naturwissenschaft.
Unglück ist Folge, aber nicht Strafe für die Sünde.
Unsere Natur als gemeinschaftsbildende Menschen entspricht der Einheit der Dreifaltigkeit. Deswegen sind Ehe und Eucharistie auch so wichtig.
Regeln muss man ändern, wenn sie stören.
Die Wahrheit wird immer von Zeugen bewahrt.
In der Ehe wird man spontan tugendhaft.
Wir sind heute zu sehr durch den Kopf geleitet. Und diese Köpfe sind zunehmend leer.
Liebe Gott und den Nächsten. Nicht: Die ganze Welt... Den Nächsten zu lieben ist das Schwerste.
Auch das Hören auf das Gewissen muss geübt werden.
Es gibt Wahrheit - Skandal
Wir können sie erkennen - Überraschung
Wir können sie tun - Fang an!
Sich selber ernst nehmen...
Gewissensprüfung: Controlling der Seele im Hinblick auf das Ziel: Ewiges Leben.
Die große Entdeckung der Tugendlehre ist das Gefühl und somit eine Erweiterung des Vernunftbegriffs (Gefühl und Intuition als spontane Elemente, Glaube und Erfahrung als tragende Elemente, Verstand als prüfendes Element).
Intellektuelle verirren sich oft in den Gedanken.
Lerne zu betrachten und Du lernst zu sehen.
Glückseligkeit? Die Seligpreisungen!
Wie willst Du denn ohne Glauben das Glück finden?
Die Kirche soll die Freude in die Welt bringen, die Gott uns schenken will.
Die Zeit heute rebelliert doch eigentlich gar nicht mehr. Die Menschen meinen zwar, sie rebellierten. Sie wissen aber nichts darüber, wogegen sie eigentlich rebellieren (oder laut political correctness rebellieren sollten). Und so wird ihre Rebellion leer und steril. Und irgendwann sooo müde.
Die geknickten Halme sind tragende Säulen bei uns.
Dem Bösen entschlossen entgegentreten. Jeder seinen eigenen (kleinen) Frontabschnitt.
Handle immer so, dass der Glaube an das Gute im anderen gestärkt wird. Das ist der wahre kategorische Imperativ.
Männlichkeit der Tugend.
Vor die Tugend haben die Götter Schweiß gestellt.
Tut das Gute. Weil es sich lohnt. Weil es kostet. Aber ohne Gott geht es nicht.
Das Tabu brechen. Über Dinge sprechen. Gott und Teufel, Gut und Böse an's Licht, in's Bewußtsein zu bringen.
Gott braucht nicht zu zaubern. Er ist der Herr. Und Er ändert auch nicht ständig seine Meinung / Seinen Willen. Alles ist sofort das Beste. Warum sollte Er es sich später anders (schlechter, denn besser geht ja nicht) überlegen...?
Monday, June 11, 2007
Erfüllung durch Hingabe - Die Theologie des Leibes
Person: Wesen, das in sich Bestand hat und vernunftbegabt ist. (Boetius)
Der Mensch erkennt. Und gibt Namen.
Das Wort ist Fleisch geworden. Gott prägt dem Fleisch Seine Gestalt auf.
Gottes Liebe ist so intensiv, dass sie Person hervorbringt. Sein Wort ist der Sohn. Ihre Beziehung bringt den Heiligen Geist hervor. So soll es auch beim Menschen sein.
Die Liebe:
Liebe: Jemandem zugewandt sagen: Ich will, dass Du bist und lebst.
Liebe gibt Sein. Liebe gibt Sinn. Der Sinn des Lebens: Lieben wie Gott und dadurch an Seinem, dem unendlichen Glück teilhaben.
Der Himmel ragt durch die Liebe in die Welt hinein.
Wahre Liebe und Vereinigung offenbaren Gott.
Das Gegenteil der Liebe ist nicht Hass. Es ist das Benutzen. Denn es macht aus dem Du das Nichts, eben genau das Gegenteil des „Ich will, dass Du bist.“
Gottes Liebe ist frei, treu, uneingeschränkt und fruchtbar. Wenn wir nicht ebenso frei, treu, uneingeschränkt und fruchtbar sind, dann stimmt etwas an unserer Liebe nicht.
Liebe Christi: Er gab nicht die Hälfte für Dich. Er gab Dir alles, sogar den letzten Tropfen. Vergiss das nicht…
„Wenn Du willst.“ Gottes Liebe stellt sich selber immer unter diesen Vorbehalt.
Eines durchdringe und umgebe alles: Die Liebe Gottes.
Dein Atem belebt Deinen ganzen Körper. So belebt Gottes Liebe die ganze Welt.
Liebe und tue, was Du willst. (Augustin)
Man kann nicht nur auf Probe lieben. Das Glück bleibt nur bei dem, der sich dazu entschieden hat. Es ist daher nicht richtig zu sagen, der Wille und die Liebe hätten nichts miteinander zu tun. Wille und Verliebtsein haben wenig miteinander zu tun. Die Liebe aber, das einem Du zugewandte „Ja“ und der Eintritt in die Welt jenseits hat aber sehr wohl mit dem Verlangen des Willens zu tun.
Der Übermacht des Bösen hat Er die Allmacht der Liebe entgegengestellt.
Der Leib:
Die heutige Kultur bewertet den Körper nicht über. Sie bewertet ihn falsch. Anstelle mit Gold wird er mit Papiergeld aufgewogen. Mit Milliarden alten Ost-Mark. Papierrubeln…
Die Über- und die Unterbewertung des Leibes sterilisiert.
Verhütung sterilisiert nicht nur den Leib sondern auch die Seele.
Die Passion muss gezügelt werden, damit sie nützt. Du musst die Pferde, die Dich an’s Ziel bringen sollen, zügeln.
Der Kampf um die Seele wird im Leib ausgetragen. Ohne Leib ist die Seele taubstumm.
Wenn Du innerhalb der Ordnung lebst, kannst Du ganz andere Dinge erleben, als wenn Du sie zerbrichst. Warum willst Du den Pfad durch den Dschungel zerstören?
Eheliche Liebe / Hingabe:
Ist es nicht ein wunderbarer Gott, der sich durch so schöne Dinge wie die Liebe zwischen Mann und Frau offenbart…?
Der Teufel hasst die Vereinigung. Deswegen hasst er die Ehe und die Eucharistie und die beglückende Erkenntnis Gottes, die daraus erwächst. Deswegen bekämpft er intensiv den Sinn und die Praxis. Er versucht, sie verzweifelt mit allen Mitteln und Surrogaten zu ersetzen.
Das Wesentliche im Christlichen Glauben ist die Dreifaltigkeit und daraus hervorgehend das Prinzip der Vereinigung als Grundprinzip.
Vereinigung der Geschlechter. Nicht Geschlechterkampf.
Ehe ist kein Freibrief für die Begierde, sondern Subsumption der Begierde zur Befreiung des Blickes auf die Person.
Voraussetzung der Hingabe (Entscheidung) ist Freiheit und Souveränität, die es ohne Erlösung für den Menschen nicht gibt.
Gott hat der Frau den Menschen anvertraut. Wehe uns allen, wenn sie ihn verlässt. Hilf ihr dabei, bei ihm zu bleiben. Egal, was es Dich kostet.
Mann: Macht durch Nehmen (s. z.B. Heinrich VIII.)
Frau: Macht durch Verweigerung (s. z.B. Anne Boleyn…)
Aber wer hat die Macht durch Geben, die einzige Macht, die bleibend ist…?
Hingabe: Ausdruck der menschlichen Seele.
Nicht Fleisch und Fleisch. Sondern Person und Person in einem Fleisch.
Ein Sakrament (wie die Ehe) schenkt Hilfe bis in’s tägliche Leben.
Verhütung macht für andere Menschen verfügbar. Der Akt der Liebe ist aber Anbetung nicht Verfügung. Anbetung Gottes und Anbetung des wunderbaren Geschöpfes im Wissen um den Schöpfer, nicht Benutzen dessen, den man nicht benutzen kann.
Dienet einander! Betet mit einander!
Freude der Verbindlichkeit. Frucht der Verwundbarkeit.
Nicht ver-hüten. Ver-trauen!
Geben setzt Annehmen-Können voraus… Auch das ist Teil der Hingabe.
Mach Dich frei von äußeren Umständen. Das Glück „passt“ nie in Deine Umstände… Es wird Dich immer umkrempeln. Sei froh.
Freude ist die Frucht des Verzichts.
Menschliche Liebe kann sich auf zwei Weisen verwirklichen: Ehe und Jungfräulichkeit.
Echte eheliche Liebe wird in die göttliche Liebe aufgenommen.
Die Herrschaft des Mannes ist die Herrschaft des Dienens.
Ihr Männer, dient Euren Frauen! Sie werden Euch an Güte und Liebe übertreffen. Befreit Euch und sie durch Euren Dienst zur Liebe!
Die Frau muss sich auf Dich verlassen können. Gib Ihr die Sicherheit.
Periodische Enthaltsamkeit ist ein Weg der Vertiefung.
Freie, treue, uneingeschränkte und fruchtbare Liebe Gottes widerspiegeln.
Ohne Fruchtbarkeit verliert Sex seine Orientierung und seine orientierende Wirkung.
Seid großzügig und geduldig. Raubt nicht das Geheimnis des anderen.
Eheliche Liebe ist der Eintritt der Menschen in das Geheimnis des anderen.
Geschlechtsverkehr soll mit einem Gebet beginnen und zu einem Gebet werden.
Zu einer Berufung gehören Eignung (obj) und Neigung (subj).
Ehevorbereitung beginnt mit der Geburt. (Papst Johannes Paul II.)
Die Erlösung, der Glauben, die Heiligkeit:
Ewiges Leben heißt nicht: Nicht sterben. Es heißt: Nie tot bleiben… Nach keinem Tod.
Leiden muss durchschritten werden. Es gibt keine Umleitung.
Gerettet sind wir durch Gott. In das Himmelreich gelangen wir durch den Glauben daran, der durch die Tat zu besiegeln ist. Es ist wie wenn Du in ein weit entferntes Land gelangen wolltest (müsstest) und hättest keine Ahnung, wie Du es schaffen solltest. Alles, was Du tun musst, ist springen. Springe einfach hoch, und Du wirst sehen, Gott dreht die Welt unter Dir so hin, dass Du dorthin gelangst, wo Du sein sollst.
Die Ursache der Ursünde ist der Vertrauensverlust, der Unglaube, dass Gott eben doch vielleicht nicht das Gute, das Beste, alles Beste für den Menschen will. Der Mensch wollte nicht warten, wollte sich das Beste nehmen. Er wollte sich nicht beschenken lassen. Er wollte sozusagen „auf Nummer sicher gehen“. Mit fatalen Folgen.
Problem des Menschen: Zu viel wollen, zu wenig können.
Eine Folge der Sünde ist der Argwohn. Man glaubt, dass die anderen „ja auch nicht besser sein können.“
Es geht nicht darum. Sind wir besser? Es geht darum: Was ist gut und richtig?
Unsere Körper haben alleine keinen Sinn.
Wir wollen tiefer und echter und voller leben und verstehen, um größer zu werden.
Gift ist keine Ansichtssache und nicht subjektiv.
Gott wird es richten. Tatsächlich hat Er es schon gerichtet. Und Du, Du sollst nur nicht im Weg herumstehen und Dein Glück unmöglich machen. Du sollst die Hände und das Herz öffnen, damit Du es annehmen kannst. Das ist alles, was Du tun musst.
Wir können alles opfern. Aber die Flamme, die wir für alle bewahren, können wir nicht löschen. Dürfen wir nicht löschen. Wir müssen sie in diese Zeit bringen und sie damit erhellen, beleuchten, entzünden.
Um heilige Leben zu führen und die Welt zu verändern muss man zwei Ziele verfolgen: Heiligung der Arbeit und Heiligung der Geschlechtlichkeit.
Du willst die Welt verändern? Dann diene Familie, Freunden und Gott!
Natürlich wissen unserer Priester über das Leben Bescheid. Mehr als andere meist. Denn sie sprechen mit hunderten von Menschen über tiefe, wichtige und ganz normale Dinge des Lebens.
Der Teufel setzt unmögliche Ideale – zu niedrig oder zu hoch.
Gott setzt hohe, aber mögliche Ideale.
Nur an einer Sache festhalten: Eucharistie.
Der Teufel ist nicht sehr mächtig. Er ist nur ein armer, neidischer Verlierer. Aber der Mensch mit seiner Vorstellungskraft ist mächtig. Und er kann sich völlig in sich selber, in den Täuschungen und Halluzinationen, die die Einflüsterungen und Vorspiegelungen des Teufels in ihm auslösen verstricken und ihr Sklave werden. Das ist mächtig.
Gewissen – Vernunft – Wille – Humor
Was, wenn Gott Adam und Eva den Apfel irgendwann gegeben hätte…? Aber der Mensch, in seinem Unglauben, wollte nicht vertrauen, nicht glauben, nicht warten. Er nahm sich die Dinge, die er wollte, ohne, dass er reif gewesen wäre für sie…
Nein, wir sind eben nicht die einsamen Recken, die alleine (vor Gott) stehen und fallen. Wir sind Glieder des Leibes Christi, wir stehen (vor Gott) mit Maria, mit den Heiligen, mit allen. Unsere Verdienste und Sünden werden einander zugerechnet, auch wenn Gott jeden einzeln liebt und jeder für sich selber entscheiden muss, ob er diese Liebe annimmt. Aber wir sind eben nicht alleine und einsam.
Wir Menschen sind verwundet und verlieren leicht die Sicht auf Tiefe und Größe unseres eigenen Wesens und unserer Bestimmung. Heilung gibt es nur mit Gnade.
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Er war ohne Sünde. Selbst Er warf nicht, sondern mahnte nur und baute auf.
Normal? Normal ist das Paradies, nicht unser bedauernswerter gegenwärtiger Zustand. Normal sind aufgepumpte Reifen. Nicht platte…
Du musst sehen. Sehen! Die Katholische Sicht ist immer weiter. Weiter! Katholikos heisst umfassend sein, universal denken und suchen.
Nicht durch unsere Natur. Durch Gnade.
Du kriegst das Ganze nie in den Griff. Du kannst es Dir nur von Gott schenken lassen.
Natürlich sollst Du Verantwortung übernehmen. Aber nicht aus Stolz Verantwortung für alles, sondern in Demut für die Dinge, die Du wirklich zu vertreten hast.
Du sollst Deine Wunden vor Gott nicht verbergen sondern Ihm zeigen.
Die Wunden Christi sind die Zeichen des Sieges Seiner Liebe.
Identität und Sexualität.
Das Überzeugende ist die Kohärenz des Entwurfes.
Wir können aus Liebe bei einigen Dingen keine Kompromisse machen. Doch die Kompromiss-losigkeit darf nie in Lieb-losigkeit daherkommen,
Der Mensch soll herrschen (dienen). Früher durch seine Natur. Jetzt durch die Gnade.
Weder egal noch eisenhart. Sondern elastisch, geschmeidig, unzerstörbar.
Der Mensch will nicht Nichts sein. Er will daher nicht benutzt werden.
Staunen, Ehrfurcht, Bewunderung.
Wir müssen die Menschen aufbauen. Aber nicht mit einem tollen politischen Programm oder gesellschaftlichen Modell. Sondern mit persönlicher, herzlicher und liebender Zuwendung.
Euch muss es zuerst um das Reich Gottes gehen. Das andere wird euch hinzugegeben werden.
Ihr seid große Experten des Materiellen. Und letztlich doch des Nichts. Denn ohne den Geist, der es erschafft, erhält, benennt, nutzt, ansieht, genießt oder sich daran erfreut ist das Materielle eben das Nichts. Nur der Geist – Mensch oder Gott – macht die Dinge relevant. Und darüber wisst Ihr nichts…?
Sunday, April 29, 2007
Irgendwann zwischen Ostern und Pfingsten
Das Schlimme ist die Angst des Menschen vor Gott, die Angst, sich verwandeln zu lassen, weil er Gott nicht traut.
Das Leben geht größer, schöner, intensiver. Probier’ es nur einmal aus.
Du kannst nicht richtig froh sein, ohne richtig ernsthaft zu werden.
Christentum kann weder schicke Mode noch Wohlfühlverhalten noch rechtschaffene Besserwisserei und Bevormundung sein. Christentum ist Glaube an die Liebe und erkennbare, gelebte Freude aus diesem Glauben heraus. Ewiges Leben jetzt.
Beten ist kein kumpelhaftes Plaudern, sondern ritualisiertes Sprechen, dessen Formensprache ebenso wichtig ist wie das innige Verstehen. Die katholische Dialektik sagt, dass Spektakel und Struktur, Form und Inhalt immer zusammengehören. Die Formensprache aus Anreden und Bitten stützt die Andacht und sorgt für die gebührende Ehrfurcht vor Gott. (M. Matussek – Spiegel Online, 13.4. zum Jesus-Buch des Papstes)
Befreiungstheologie? Ja, ich sage Dir, was die beste Befreiungstheologie ist… Sie heißt Eucharistie.
“The Evangelist John recounts that when Peter and he heard Mary Magdalene's news, they ran to the sepulchre each trying as it were to outstrip the other (cf. Jn 20: 3ff.). The Fathers of the Church have seen in their haste to reach the empty tomb an exhortation to compete in the only legitimate race between believers: the competition in seeking Christ… And what can be said of Mary Magdalene? She stood weeping by the empty tomb with the sole desire to know where they had taken her Lord. She encounters him and only recognizes him when he calls her by name (cf. Jn 20: 11-18). If we seek the Lord with a simple and sincere mind, we too will find him; indeed, he himself will come to meet us; he will make us recognize him, he will call us by name, that is, he will admit us to the intimacy of his love.” (Pope Benedikt XVI. At Audience 18 April 2007)
Ja, natürlich sind wir durch die Gnade Gottes nicht mehr Knechte sondern gelibete Söhne und Töchter. Und doch, vergiss nie, vor wem Du stehst. Und vergiss nicht, dass Dein Vater alles weiss und Du nur sehr, sehr wenig.
Der Priester, Spender des Sakraments der Versöhnung, soll es immer als seine Aufgabe ansehen, in den Worten und in der Weise, wie er sich an den Pönitenten wendet, die barmherzige Liebe Gottes durchscheinen zu lassen. Wie der Vater im Gleichnis vom verlorenen Sohn soll er den reuigen Sünder aufnehmen, ihm helfen, sich aus der Sünde zu erheben; er soll ihn ermutigen, sich zu bessern und nie mit dem Bösen einen Kompromiß zu schließen, sondern immer den Weg der evangeliums-gemäßen Vollkommenheit wieder aufzunehmen. Diese schöne Erfahrung des verlorenen Sohnes, der im Vater die ganze göttliche Barmherzigkeit findet, möge im Sakrament der Versöhnung die Erfahrung eines jeden sein, der beichtet. Liebe Brüder, das alles erfordert, daß der im Dienst des Bußsakraments stehende Priester selbst von einem ständigen Streben nach Heiligkeit beseelt ist. Der Katechismus der Katholischen Kirche stellt diesen Anspruch ganz hoch, denn er bekräftigt: »Der Beichtvater… muß zuverlässig wissen, wie ein Christ zu leben hat, in menschlichen Dingen Erfahrung haben und den, der gefallen ist, achten und sich ihm gegenüber feinfühlig verhalten. Er muß die Wahrheit lieben, sich an das Lehramt der Kirche halten und den Pönitenten geduldig der Heilung und vollen Reife entgegenführen. Er soll für ihn beten und Buße tun und ihn der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen« (Nr. 1466).
Willst Du lieben wie Er wirst Du leiden wie Er. Aber Dein Leiden wird Er in Liebe verwandeln. Sei Dir dessen gewiss.
Die beste Medizin gegen schlechte Laune ist eine gute Tat.
Ein Vorstand spricht stolz von unserer technisch-wissenschaftlichen Zivilisation, mit der der Gedanke der Freiheit untrennbar verbunden sei… Wo war der Mann im 20. Jahrhundert? Vielleicht lebte er 1933 noch nicht… Aber die Sowjetunion und die DDR muss er doch miterlebt haben… Es ist unbegreiflich, wie die Menschen das nicht sehen, was sie nicht sehen wollen. Das gilt im Übrigen insbesondere für die Religion, die Geschichte und die Seele. Das ist alles schwierig zu beherrschen, deswegen lieber leugnen und wissenschaftlich-technisch leben. Bis zur nächsten wissenschaftlich-technischen Katastrophe. Wer rettet uns?
Wenn der Mensch sich selber (in seiner Erbärmlichkeit) absolut setzt, kann nichts Gutes dabei herauskommen, denn es kann ja nichts herauskommen, was größer ist als der Mensch in seiner jetzigen Zeit und Lage. Echter menschlicher Fortschritt, ist dann so gut wie unmöglich und entsteht meist nur als Reaktion auf Katastrophen und Kriege – aber nicht ohne sie.
Christentum ist nicht permissiv. Aber auch nicht prohibitiv. Es ist auf Liebe ausgerichtet. Das ist eine klare Richtung. Gebote und Verbote mit tiefem Sinn und großem Ziel.
Die größte Macht auf Erden ist die Macht der Vergebung. Selig die, die sie besitzen, denn sie besitzen in Wahrheit das Himmelreich. Schon auf Erden.
Wie egal ist es doch, ob alle Dich lieben, mögen, feiern. Das gelingt sowieso niemandem. Dir soll es aber darum gehen, von Gott geliebt zu sein, d h dies zu erkennen und anzunehmen, dass Er Dich ja tatsächlich liebt. Und dann wirst Du in der Tat mehr Menschen berühren und gewinnen als Du für möglich gehalten hast, auch wenn Du es gar nicht immer merken wirst.
Dein soll es nicht sein zu urteilen. Du sollst beraten, warnen, ermahnen, auch einmal anklagen, aber besonders helfen, verteidigen, schützen, stärken, aufbauen, trösten, aufrichten, ermutigen, inspirieren, beseelen.
Was erwartest Du von Frauen die Tapferkeit, die Du als Mann nicht aufzubringen bereit bist.
Kritische Christen brauchen wir im Moment nicht mehr. Davon haben wir genug. Das benötigt auch keinen Mut. Wir brauchen mutige Christen und das heisst heute gläubige und aufbauende Christen.
Hat Dich "ungerechte Sprache" jemals von etwas abgehalten?
Man muss sich das einmal vorstellen: Deutschland 1947. All die Täter, Mitwisser, Mitläufer, Schweiger, Feiglinge, Profiteure, Opfer, Verwundete, Krüppel, Desillusionierte, Enttäuschte und Verzweifelte. Wie viele haben nicht gewusst und wie viele haben auch nichts gelernt... Wie furchtbar muss das gewesen sein.
Wir Christen müssen wahrhaft frei und erlöst sein, weil wir es sein können.
Christus muss man ganz angehören. Das ist keine Anmaßung sondern ganz einfach Fakt. Was soll man anderes sagen... Halb tut es die Sache einfach nicht.
Freude kostet doch nichts...
Herr, reiß aus das Herz aus Stein, und pflanz' ein Herz aus Fleisch und Blut mir ein.
Taufe: Anteilerhalt am Erbe des Ewigen Reiches Gottes.
Christentum: Volles Bekenntnis zum Menschen und zur Liebe (Gott)
Es ist ganz leicht, eine kleine, nette Ehe zu führen und sich nicht ganz so allein zu fühlen. Aber etwas Grosses zu tun... Das geht nicht einfach so.
Du kannst, wenn Du willst. Und Du kannst wollen. Warum hast Du noch nicht angefangen?
Das politische Prinzip: Aktion und Meinung
Das ökonomische Prinzip: Ergebnis und Profit
Das christliche Prinzip: Vergebung und Auferstehung (Ewiges Leben)
Niemand von uns will natürlich zugeben, dass er einzigartig und besonders sein könnte. Denn das bedeutet natürlich, dass man Standard und Mittelmaß nicht mehr fahren kann.
Wahre Liebe, frontal, total, geradeaus... Sie fordert eine Antwort. Liebe, die sagt: "Ich gebe alles für Dich. ALLES!", fordert eine Antwort heraus. Sie macht staunen. Nicht: Ein "bisschen" oder "wenn, dann". Nein: Ganz. Alles. WOW!
Am schönsten sind die guten Dinge, die einen überraschen.
Die Liebe Gottes rettet und schenkt Ewiges Leben. Wahrhaft. Nie mehr einsam sein. Nie mehr wirklich sterben... Was für eine Chance! Und geborgen in dieser Chance findet dann wirklich das Abenteuer Leben statt. Aber eines jenseits unserer Vorstellung. Nicht das, was Du Dir in Deinen wildesten Träumen vorstellst. Nein. Das, was Du Dir nicht einmal in Deinen wildesten Träumen vorstellst… Stell’ Dir DAS mal vor…!
Geld ist nicht so wichtig. Man kann es leicht gewinnen und leicht verlieren. Menschen sind wichtig. Denn man kann sie leicht verlieren aber nicht so leicht gewinnen.
Es gibt verschiedene Methoden, einen Menschen, der Dir nicht gefällt, zu entschuldigen: Du bist nicht Richter, dieser Mensch hat bedeckenswerte Schwächen, er wird von irgendjemand geliebt, er wird von Gott geliebt (dh er ist wichtig), sieh ihn wie ein Vater / eine Mutter, er ist unsterblich!
Mach mich liebe-voll und liebes-stark.
Immer mehr leben heißt immer mehr lieben, immer mehr liebend sehen, liebend sprechen, liebend hören. Es heißt auch: Immer mehr Leiden sehen und deswegen selber mehr leiden. Aber was für ein geringer Preis. Die Liebe wird immer gewinnen.
Wenn man den Rubikon des christlichen Glaubens erst einmal überschritten hat, gibt es keine Absicherung mehr gegen Wunder und andere Dinge, die man vorher für verrückt gehalten haben würde.
Viele haben viel... Zu viel. Und deswegen kommt am Ende nichts dabei raus.
Frage Dich immer, welche der Dinge, die Du tust und besitzt zu Deinem Glück wichtig sind... Ist es wirklich die Karriere, die Position, der Titel, der Einfluss, das Geld... Oder ist es nicht vielmehr die Zeit mit Freunden, die ruhige Mahlzeit, ein Buch, ein langer Schlaf, ein guter Mensch, die Hl Messe, etc.? Und sind hier nicht die unzähligen Stunden in Flugzeugen und Meetings, an Computern und Telefonen, mit Zahlen und Diagrammen, Bildchen und Produkten genau das, was Dich davon abhält? Keine Frage: Arbeiten muss man. Gut und sogar viel. Aber sobald es das wahre Glück hindert, wird Arbeit ein Fluch und Teil Deiner Zerstörung.
Vertrauen haben - Vertrauen erwecken
Die Verkehrung von Reaktionär und Revolutionär. Das ist doch, was geschehen war. Und das ist, was nun wirklich erkannt wird. Das, was als reaktionär galt (und es vielleicht auch war), wird nun das Revolutionäre.
Werte und Tugenden kann man nicht kodifizieren. Erst recht kann man sie nicht vorschreiben. Wenn man das tut, landet man leicht bei Moralismus und letztlich bei der Kontrolle der Gewissen / Gewissenspolizei.
Die Menschen innerlich stärken…
Wenn ich alt bin, möchte ich immer noch eine junge Seele haben, die sich freut, träumt, sieht, staunt, wächst und aus den Augen lacht. Sonst brauch' ich eigentlich nichts...
Dass auf meinen Grabstein stehe: Liebte und wurde geliebt.
Der Gedanke ist der Vater der Tat.
Die Seele, die wahrhaft Gott sucht, muss durch viele materielle Schein-Welten, Schein-Bedürfnisse, Schein-Ziele, Schein-Hilfe, Schein-Werte hindurchdringen.
Gebe nicht das Leben für das Unleben her. Nichts. Kein bisschen.
Warum denkt man, dass die Ziele immer allen klar wären und man deswegen die Menschen mit Personal- und Sachfragen abspeisen dürfte...? Schluss damit.
Wir werden sie wegputschen... ;-)
Man kann das Absolute nicht relativieren und das Relative nicht verabsolutieren, ohne alles zu verlieren. So verlor der Mensch, als er seine (subjektive) Vernunft (zudem auf den Verstand verengt) in der sog. „Aufklärung“ absolut setzte und die (objektive)Wahrheit dadurch versubjektivierte, zuerst den Zugang zur vollen (oft dem Verstand und der Vernunft entzogenen Wahrheit) und fing dann an an der Vernunft zu zweifeln, so sehr, dass er letztlich den Verstand verlor… Das ist tragisch.
Herr, schenke meiner Seele Muskeln.
Das Phänomen Zeit besteht zu einem guten Teil aus Willen.
Geh’ einfach mal davon aus, dass die Wahrheit verrückter als die Phantasie ist.
Gott wird Dir nicht alle Dinge schenken, von denen Du in Deinen verrücktesten Träumen träumst. Er wird Dir Dinge schenken, die Du Dir nicht einmal in Deinen verrücktesten Träumen vorstellen kannst.
Fast der schlimmste Irrtum in der Geschichte war der plumpe Materialismus und die darauf beruhende Phantasie des Menschen, er könne alles untersuchen, analysieren, verstehen, beeinflussen und letztlich auch besitzen. Und dabei ist nichts falscher als diese kindische Vorstellung.
Moralin. Das ist quasi das Botox für die Seele. Man kann es sich einspritzen und damit den Eindruck einer gesunden, guten Seele erwecken. Aber ebenso wie sein chemischer Verwandter für den Körper führt es leider dazu, dass der jugendliche Eindruck irgendwann durch einen sauren ersetzt wird, wenn nämlich das künstlich pralle Gewebe zu erschlaffen beginnt.
Christentum ist die Religion der Entscheidung. Entscheide Dich. Es wird nicht für Dich entschieden, Du wirst nicht gezwungen, und es ist auch nicht egal. Sondern es zählt. Du zählst.
Christentum: Schwierig. Aber möglich. Und deswegen auch nötig.
„Den Menschen auf’s Maul schauen aber nicht nach dem Mund reden.“ (F.J. Strauss)
Der Preis für unseren Glauben ist der Kreuzestod. Das ist sozusagen der Standard-Katalogpreis. Macht Euch nichts vor. Alles andere ist Rabatt.
Befreit Euch von der Mediatisierung Eures Lebens. Ihr könnt es. „Immediatisiert“ Euch. Lebt die wahren Leben. Nicht die, die irgendwo fern ablaufen und von denen man Euch erzählt, sie seien relevant, bestimmend, vorbildlich…
Mut ist der erste Teil des Wortes Mut-ter.
Die Liebe bekehrt nicht durch Befehl sondern durch Beispiel.
Der Gründer des Islam lebte selber ein gewalttätiges Leben - und zwar NACH seinem Glaubenserlebnis. Wie kann der Islam dann friedlich sein? Entweder er ist wie sein Gründer / Prophet oder sein Gründer / Prophet hat schon gleich nicht entsprechend seiner eigenen Botschaft gelebt. Oder der jetzige „friedliche“ Islam schert sich nicht um das Vorbild Mohammeds.
Tja, Fakten können einen manchmal richtig deprimieren.
Gebet ist Energie.
Gott gibt dem Menschen neben Dir die Kraft, Dir zu helfen. Und die Wahl, ob er es tun will. So ist Er eben. Er will Menschen beteiligen. Er will ihr freies Ja.
Christentum ist eine verrückte Religion. Wir aber sprechen immer nur über irgendwelche moralischen Anwendungen (nicht das moralische SEIN), schlimmstenfalls über Sexualmoral. Das macht dieses riesige Abenteuer so klein. Ein Abenteuer von einem Gott, der so groß ist, das Er das Universum in der Hand hält aber doch in diese Welt eintaucht, jeden Einzelnen kennt, liebt und anruft. Der deswegen für uns eintaucht in Seine Schöpfung und uns durch einen grausamen Kreuzestod erlöst, in dem Er stirbt und aufersteht. Was für eine riesige und verrückte Geschichte. DIE müssen wir erzählen. Das reicht schon!
Die Männer zurückgewinnen.
Die wahren Schätze sehen.
Uns befreien von sog. "Sach- und Prozesszwängen"
Nicht nach ihren Worten sondern nach ihren Taten sollt Ihr sie beurteilen.
Das Evangelium weniger dramatisch und dafür alltäglicher lesen und leben. Apokalypse ist jetzt schon, nicht erst an einem fernen Tag – aber eben weniger spektakulär!
Ich glaube, wir Christen missverstehen unsere Rolle, wenn wir uns in erster Linie als Anklage und nicht Hoffnung und Freude der Welt sehen.
Sie lebten, als ob es wahr wäre. Und siehe da: Sie wurden nicht enttäuscht.
Moralistische Gutmenschen und durchgedrehte Egomanen findet man in der Politik ausgesprochen häufig. Warum?
Der Preis für die Wahl ist das Wählen.
Im Bezug auf die Heilige Messe ist mir selber über die letzten Jahre besonders klar geworden, wie schön der "Standard" ist, welchen Schatz wir darin haben und welche Freude darin liegt, in das Immer-Wiederkehrende immer tiefer einzutauchen. Nicht immer wieder etwas zu verändern. Das ist nicht starr. Das ist fest und verlässlich. Man kann ja auch nicht immer wieder die Türen zu / in einem Haus umlegen. Sonst finden viele Leute den Eingang nicht mehr. Und viele verirren sich im Haus (insbesondere, wenn es dunkel ist). Deswegen dürfen wir meiner Meinung nach mit der Liturgie nicht spielen. Schlimm finde ich daher immer wechselnde "Shows", die von Menschen für Menschen gemacht werden, oft, um sich und ihren persönlichen Glauben zu produzieren(und die besser im Karneval bleiben). Es geht aber nicht darum, dass einzelne Brüder und Schwestern zeigen, was sie alles "drauf haben". Auf jeden Fall nicht in der Messe. Denn von der Messe hängt für alle alles ab. Eine "schlechte Produktion" - so wie neulich die Rede von Eurem Pfarrer beim Karneval - in der Messe und viele gehen verloren bzw. vielen geht das verloren, was sie dringend brauchen. In der Heiligen Messe wollen wir ja nicht produzieren oder diskutieren - sondern uns vereinigen mit Gott - und miteinander. Dieses Miteinander versteht sich aber bezogen auf die ganze Kirche. Die, die neben uns, vor uns und nach uns geht! Und das Zusammengehen geht natürlich nur, wenn wir alle in etwa das Gleiche gleich feiern. Sonst zerbricht eben diese mystische Einheit jenseits von Raum und Zeit. Alles, was also die Kirche zu "temporär" macht, macht sie de facto alt / altersanfällig. Sie ist aber ewig - und das spiegelt sich nicht zuletzt in der Heiligen Liturgie sowie der Sukzession der Bischöfe und Päpste als verbürgte Zeugen des Glaubens seit Petrus und Paulus wieder.
Lord, teach us to dare: Dare to hope, dare to believe, dare to love, dare to share, dare to resist, dare to build, dare to heal, dare to bridge, dare to see, dare to hear, dare to testify and talk, dare to share, dare to kneel, dare to give up and dare to keep, dare to go and dare to stay, dare to ask and dare to answer, dare to deliver, dare to teach and dare to learn, dare to lead, dare to serve.
Die Schuld wird durch die Liebe bereut. Und die Liebe wird durch die vergebene Schuld wiederum gestärkt.
Saturday, August 12, 2006
Nach dem Sommer - Herbst oder Frühling für Deutschland?
Nein Abtreibung ist kein Menschenrecht. Denn eine Abtreibung beendet menschliches Leben. Wenn man menschliches Leben nicht schützt – und zwar alles menschliche Leben, denn eine Unterscheidung ausser dem Tod gibt es hier nicht - kann man kein anderes Recht, das auf dem Leben beruht – nämlich ALLE Menschenrechte – schützen. So einfach ist das. Wenn der Grund weggenommen werden kann, kannst Du keine Häuser auf ihm bauen. Wie wollen wir ein gerechtes, freies, neues Deutschland bauen, wenn wir nicht irgendwie den Weg aus dieser Sackgasse der Ungerechtigkeit, des Egoismus und der Indifferenz, der Schuld und Sünde finden? Und wie sonst könnten wir ihn finden, als wenn wir beten und im Gebet um die Kraft bitten, uns zu kümmern, zu arbeiten, zu vergeben, umzukehren! Bittet den Herrn für uns alle. Ansonsten kommt der Herbst. Und dann der Winter. Nur 70 Jahre nach der letzten Eiszeit für dieses Land. Wieviele weitere könnten wir überstehen?
Gewissen muss so objektiv wie möglich sein. Persönlich muss es dennoch sein.
Wenn es Dir egal ist, ob einer Deiner Verwandten, Brüder, Schwestern, Freunde, ja letztlich sogar auch nur Deiner Bekannten und der Passanten auf der Straße eines Tages nicht bei Gott, beim großen Festmahl der Liebe im Licht, sondern stattdessen in der immerwährenden Traurigkeit, Finsternis, Kälte und Einsamkeit sind, wenn Dir das egal ist, stimmt etwas nicht mit Dir. Was bist Du denn für ein Mensch? Und wenn es nicht egal ist, wie kann es sein, dass Du nichts tust, um dieses Unglück abzuwenden, es zu erforschen und Wege kennen zu lernen, die zum Licht führen, und diese anderen zu zeigen.
Freiheit von den Medien und vom Materialismus! Im-Mediatisierung unserer Sinne, um der Im-Materialisierung unseres Sinnes zu dienen.
„Lasst uns Menschen machen“, sprach Gott. Und es war Zeichen äußerster Liebe, die sich mitteilen wollte. „Lasst uns Menschen machen“, spricht auch der Mensch. Und es ist nie Zeichen äußerster Liebe, sondern bestenfalls einer Art Mitleid, die aber gar nicht mitleiden will, sondern das Leid abschaffen. Oder einfacher Eigensucht, die meint, das, was man wolle, müsse man auch bekommen. Und wenn man Kinder will, hat man ein Recht auf Kinder. Schlimmstenfalls ist dieser Spruch des Menschen aber Zeichen von Gier, Profitsucht, Machtphantasie, materieller Ewigkeitsgelüste. Da liegt der Unterschied zum „Lasst uns Menschen machen“ Gottes. Der Mensch kann gar nicht so sehr lieben, dass er würdig und fähig wäre, von sich aus neue Menschen zu schaffen. Das muss er doch einsehen. Wo er es nicht einsieht, mangelt es an Demut und Vernunft, an Menschlichkeit.
Sieh den Menschen vor Dir. Ecce homo! Variatio delectabilis et benedicta. Sieh’ ihn an mit den Augen eines Vaters, denn das ist die Perspektive DES Vaters. Liebevoll und voller Phantasie für das, was noch werden wird. Sieh’ den Menschen so an. Und Du wirst niemals mehr Mangel an Liebe verspüren.
Auf die Freunde, die wir noch nicht kennen!
Man muss Werte (und Traditionen) auch wertvoll machen. Wie macht man das? In jedem Fall muss man sie selber bewusst und wissend ausführen, man muss Freude daran beweisen, Erfahrung damit sammeln und zeigen, dass Tradition / Wert in irgendeiner Weise wertschöpfend ist.
Stellt Euch mal vor: Gerechtigkeit gibt es nicht nur durch immer mehr Regulierung sondern auch durch Entregelung, Entrümpelung. Undurchschaubare Regeln sind wie ein schlecht aufgeräumter Dachboden. Sie sind Gerümpel und Unsinn. WANN RÄUMEN WIR ENDLICH AUF! Und eine schlechte Regel stellt zum Teil gravierende Ungerechtigkeit dar. Den menschlichen Körper und Geist einzusperren… Das ist doch eigentlich nichts, worauf wir routinemäßig zurückgreifen dürfen.
Christus war DER Aufräumer schlechthin. Er befreite den Menschen von sovielen Regeln, indem Er ihm den Grund der Regeln zeigte und diese durch die Offenbarung und Erkenntnis der Wahrheit erfüllte. Die Liebe ist der Grund und muss unser Grund sein.
Wir müssen säen, wo wir ernten wollen und arbeiten, wo wir verteilen wollen.
Da, wo Sach-Argumente fehlen, bemüht man dann Sach-Zwänge und Moral.
Für die Obrigkeit gilt eine im Einzelfall widerlegbare Legitimitätsvermutung. Aber auch nicht mehr.
Wer sollte wie wir Deutschen nach unserem furchtbaren Jahrhundert wissen, dass nicht gutes und nichts böses selbstverständlich ist. Alles ist möglich. Nichts ist selbstverständlich. Auch wenn es sich furchtbar anstrengend anhört… Aber alles muss erkämpft und neu be-/gelebt werden.
Herr, Dein Reich kommt, Dein Wille geschieht. Wie im Himmel so auf Erden. Ja, das Reich Gottes ist angebrochen, sein Wille geschieht (Dein Reich kommt, Dein Wille geschieht). Und zwar ganz anschaulich und anfassbar in der Eucharistie.
Suche immer das Licht, denn das Licht sucht Dich. Schon das kleinste Licht zerstört die Dunkelheit.
Den Kampf gegen das Böse kann man weder delegieren noch kann man ihn durch Gesetze (und Zwang) bequem und einfach machen. Der Kampf gegen das Böse ist immer mit Selbsteinsatz und Selbstüberwindung verbunden.
Wir brauchen viel mehr Härte gegen uns selber... Aber nicht ungerechte Härte, die verurteilen und erniedrigen will. Sondern Härte im Sinne von Tapferkeit und Maß, die aufbauen und stärken will. Denn wer weiß, was noch kommt.
Deine Aufgabe? Das Gute voranzubringen und das Böse am Vordringen zu hindern. Wo? Auf dem Meter Front vor Dir. Nämlich bei dem Menschen, der Dir gegenübersteht.
Das Dilemma des Materialisten: Es gibt immer mehr, immer etwas Neues. Und doch: Die Zeit, das gerechteste, was es gibt, reicht nicht aus, um alles zu besitzen, zu tragen, zu schmecken, zu fahren, zu beschlafen; ja sogar um auch nur alles zu hören und zu sehen, reicht sie für niemanden aus.
Die materialistische Maxime lautet: Wohlstand. Deswegen haben wir auch den Wohlfahrtstaat. Die Maxime der Liebe lautet hingegen Leben... Das Motto des Materialismus: Mehr (Du genügst nicht). Das Motto der Liebe: Genug (Du genügst).
Lieben bedeutet, das Leben eines anderen, sein Wachstum, sein Blühen, seine Erfüllung zu wollen. Immer mehr, ganz, ewig. Mehr als das eigene Leben letztlich. Größere Liebe hat niemand als der, der sein Leben hingibt für die Freunde.
Gott hat's gegeben, Du sollst es weitergeben...
Saturday, July 01, 2006
Deutsche Liebe - Gedanken zu WM und "neuem Patriotismus"
Es ist doch gar nicht alles verloren in Deutschland. Wir müssen ganz ruhig unsere Schwächen bekämpfen und aber auch unsere Stärken wieder wahrnehmen. Wir müssen wieder säen und arbeiten, wenn wir auch in Zukunft ernten und verteilen wollen. Die WM ist vielleicht ein Anfang, der uns hilft, zur gesunden Mitte in der Selbstwahrnehmung zurückzukehren. Euphorie als Lebensgefühl eignet sich hier – so wie jede andere Art der Wirklichkeitsverdrängung – nicht, kann aber vielleicht als temporäres Anti-Serum gegen das Gift des Skeptizismus und Selbstzweifels wirken. Die wirkliche Arbeit aber, da mach Dir keine Illusionen, beginnt anschließend. Und die Arbeit ist ungefähr so spannend, wie nach dem Fest aufzuräumen. Die, die das machen, das werden unsere wirklichen Helden sein. Worauf warten wir?
Die Essenz der Liebe ist immer in Diskretion und Intimität gekleidet. Vulgarität ist vielleicht manchmal Verliebtsein, aber nie Liebe. Denn nur primitive, vulgäre Gefühle schreien... Ein zärtliches Gefühl, insbesondere Liebe, dient, streichelt, küsst, lächelt, hilft, stützt, pflegt, hofft, vergibt, sagt kein schlechtes Wort... Liebe braucht keine Drogen und keinen besonderen Anlass. Mal sehen, ob und wie weit die Deutschen wirklich lieben gelernt haben... Wahrer Patriotismus: Die kleinen Dinge tun und das Alltägliche lieben. Wie in jeder Liebe.
Wir Deutschen müssen froh sein und Gott danken, dass es uns überhaupt noch gibt. Wir haben heute doch gar keine Vorstellung, was damals zwischen 33 und 49 hier los war... Und wären auch nie wieder auferstanden ohne Gott und die Arbeit vieler Menschen, darunter sehr viele Ausländer, denen wir auch dankbar sein müssen.
Wir sind das Land der geschichtlichen Tsunamis…
Jedes große Fest geht einmal zu Ende... Seid da sicher. Doch wir müssen den Alltag zum Fest machen.
Die Deutschen haben im Moment Sex mit der Nation… Werden sie sich am nächsten Morgen noch erkennen und lieben…?
Soll DAS jetzt wirklich Liebe sein…? Irgendwie fällt es mir schwer, das so zu nennen. Was wird bleiben außer Heiserkeit und Kater?
Da soll mir jemand sagen, beim deutschen Jubel ließe sich nur Liebe, Freude und Patriotismus spüren. Man merkt doch, dass da tief drin viele Zweifel, Komplexe, Ängste mitspielen.
„So seh’n Sieger aus!,“ singen sie… ohne irgendetwas geschafft zu haben? So seh’n Sieger aus? Die Mannschaft, ja klar. Die sind bisher Sieger. Aber alle die, die zuschauen und grölen… Sehen so nicht unzufriedene Leute mit Komplexen aus? In normalen Zeiten schon…
Verliebtsein? Gut. Aber lieber Liebe. Euphorie? Okay. Aber lieber ein tiefes Verständnis und Annehmen, ein Tragen und Schützen – auch im Zweifel, im Fehler, im Mangel, im Ende. Das Erste kann Anfang für das Andere sein. Lasst es uns nutzen. Tiefe Liebe ist aber etwas anderes als Euphorie. Obwohl sie sich aus dieser entwickelt. So wie Schmetterling und Raupe sogar das Selbe aber doch nicht einmal das Gleiche sind.
Was wir in diesem Land brauchen, ist ruhige, besonnene Zuversicht. Keine Schreierei und auch keine Euphorie letztlich. Wenn es vorwärts gehen soll, müssen wir jeden Tag wie Weltmeister leben. So sähen dann wirklich „Weltmeister aus“.
Unsere heutigen Helden (z.B. Die Sportstars) verkörpern leider nicht mehr viele verschiedene Tugenden.
Einheit und Gerechtigkeit durch Freiheit. Das verstehen die meisten von den Wichtigtuern nicht. Denn dann könnten sie sich nicht mehr mit der Lösung (oder sogar Nicht-Lösung) von Problemen, die sie selber schaffen, aufspielen… Politik: Ein feines Perpetuum Mobile. Das besondere am Perpetuum Mobile ausserdem: Man kommt trotz aller Bewegung nie irgendwo an…
Wir müssen einzeln alle das Kleine lieben und tun. Als Gemeinschaft dürfen wir aber auch vor dem Großen, selbst dem Monumentalen nicht zurückschrecken. Mit dem Kleinen anfangen und auf’s Grosse hinarbeiten.
Jeden Anfang, auch den kleinsten, rechnet Gott Dir an. Vertraue darauf.
Saturday, March 25, 2006
Ostermarsch - Auf dem Weg durch unsere Wüsten
„Weil Du es Ihm wert bist, wählte Er die Nägel.“ (Max Lucado)
Du weinst, wenn Du vor dem Kreuzweg stehst. Ich kann es gut verstehen. Wir sind es nämlich, die auf den Bildern als Söldner und kreischende Menge abgebildet sind. Ja, schau genau hin: Es ist Dein Gesicht und meines, die dort im Hass verzerrt sind, unbeteiligt wegschauen oder schadenfroh und gierig auf die Habseligkeiten und den geschundenen Herrn blicken.
Das Böse ist nicht so groß wie Ihr denkt. Sein Gesicht besteht aus ganz vielen kleinen Gesichtern, all den bösen Taten und ausgelassenen guten Taten. Millionen Pixel sozusagen. Sucht also nicht nach der großen Fratze. Sucht bei Euch. Ganz nah.
Natürlich kann Gott weinen, spätestens seit Seiner Menschwerdung.
Christus wird gewinnen.
Steh auf von Deiner Schuld und geh’. Er hat Dich erlöst. Du hast Ewiges Leben.
Du brauchst nur einen einzigen Willensakt zu erbringen… Den, Ihn zu bitten.
Du erwähnst Deinen Glauben nicht aus Rücksichtnahme auf die anderen? Welche anderen? Diejenigen, die Deines Zeugnisses dringend bedürften? Deine Rücksicht auf die, die nichts hören wollen und sich die Ohren zuhalten ist Verrat an denen, die Dich brauchen und nach einem Wort über Gott und einer Gelegenheit, über Ihn zu sprechen / zu hören, dürsten. Und das alles für diejenigen, die sich von Gott belästigt fühlen? Ich sage Dir, vergiss das, was sie sagen, denn selbst sie betrügst Du durch Dein Schweigen.
Katholisch zu sein ist nichts, wofür man sich entschuldigen müsste. Auch nichts, worauf man stolz sein könnte. Es ist ganz einfach nur die größte Gnade, die man erhalten kann. Und derer soll man sich ganz einfach freuen.
Es gibt die Ehre und es gibt den Stolz. Die Ehre ist das Gefühl, das der Mensch hat, der sich seiner Freiheit und Verantwortung bewusst ist, der weiß, dass sie ihn als Menschen ausmachen und er von Gott so gewollt ist: Frei und seine Freiheit in der Verantwortung realisierend. Dann gibt es aber auch den Stolz. Das ist die Einstellung, die Freiheit und Verantwortung usurpieren, dort, wo sie einem anderen und einem selber eben nicht zusteht. Das ist die Einstellung, die zum Abfall von Gott führt. Die usurpierte Freiheit kann auch nicht glücklich machen. Sie überfordert bzw. ist ungerecht. Die rechte Freiheit hingegen erfüllt den Menschen, füllt ihn aus.
Interessant wie sehr sich der Mensch aufschwingt, das als Wissen zu deklarieren, was er nicht wissen kann (z.B. stammen wir vom Affen ab?) und das, was er wissen könnte (zum Beispiel die tägliche Offenbarung Gottes), als absolut unverständlich bezeichnet.
Keine Angst vor dem interreligiösen Dialog. Oder meint Ihr, Christus würde in einem offenen Umfeld nicht „gut dastehen“? Voraussetzung ist aber wirklich, dass frei gesprochen werden kann.
„Das Lächeln ist der Flügelschlag des Heiligen Geistes.“ (Claude – Obdachlos)
Was mein USP ist? Dass ich an das Ewige Leben glaube. Das ist mein USP. Es ist nicht viel. Und ich kann nichts dazu. Aber es ist absolut alles, was man braucht. Alles und mehr. Wirklich, echt daran glauben. Nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern echt daran glauben… Kannst Du Dir vorstellen, wie wertvoll das ist? Mehr als alle Slimfast und Super-Diäten zusammen. Alle Operationen und alles andere. Alles, alles. Das haben die Christen. Das sie das nicht mehr als Sensation anpreisen ist ein Rätsel, das man ehrlich nur mit der Macht des Bösen erklären kann.
Der Mensch kann erkennen. Viel mehr, als er es heute – zum Teil aus Unwissen, zum Teil aus Angst, zum Teil aus Bequemlichkeit – zugestehen will. Und dass er seiner Vernunft so wenig zugestehen und abverlangen will, führt dann dazu, dass ein immer größerer Teil der immateriellen Welt in der Finsternis versinkt und die Dämonen sich seiner bemächtigen. Und unter diesen Dämonen, diesen alten Mythen, Aberglauben und Geistern leiden wir. Selbst wenn wir auch noch die letzten Ecken der materiellen Welt entdecken und sezieren, so wird die Finsternis alle Helligkeit unserer Neon-Lampen überlagern. Dabei ist uns die Vernunft gegeben, um auch die immaterielle Welt zu erhellen. Das sollte doch eigentlich Aufklärung sein, oder nicht? Auch sie ist, wie so viel anderes, von einem radikalen, säkular-rationalistischen Materialismus gekapert worden. Es gilt nun, die Aufklärung wieder aufzuklären.
Dieses besondere Land liegt leidend vor uns. Der Herr kann und will helfen. Aber wir müssen Ihn eben zu den Menschen bringen. Und erst einmal wirklich bei uns selber ankommen lassen.
Deutschland ist ein bisschen wie Luzifer. Es war besonders geliebt und hat sich dann irgendwie nicht gerecht behandelt gefühlt… Und ist dann abgefallen. Aber anders als Luzifer, hat das menschliche Deutschland eine neue Chance bekommen.
Das wichtigste Wort im Kampf gegen den Materialismus-Konsumismus ist das frei gesprochene Wort „Genug“. Dies fürchtet der Teufel wie das Weihwasser, denn es bedeutet gleichzeitig ein „Ja“ zu allem, was man hat und ein „Nein“ zu allem, was man noch nicht hat. Es ist wirklich Annahme und Leben in der konkreten Gegenwart.
Das befreiende ‚Nein’ sprechen, um das erlösende ‚Ja’ nicht zu verpassen.
Der Materialismus ruft immer: „Mehr! Neuer! Besser! Aufregender! Schneller! Unterhaltsamer!“ Und Gott ruft dagegen: „Genug. Ich bin, der ich bin. Bin, der immer ist und immer war. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Und Du bist mir genug.“ Das bringt alles zum Schweigen und zum Ruhen. Mit diesem absoluten Anspruch und dieser Gewissheit Eures Herrn tretet auf.
Neben Materialismus macht sich nun auch seit geraumer Zeit Moralismus, eine säurehaltige Ersatzbefriedigung für Moral, bei uns breit.
Der erste (und wichtigste) Schlag gegen den Materialismus wird gegen die Evolutionismus zu führen sein, der einfach rigide behauptet: Es gibt nichts, was wir nicht wissen können. Wir kommen vom Affen. Das schließt Gott aus und den Menschen in einem tierischen Wesen (und Verhalten und Zielmuster) ein.
Wie ist der alte Papst doch heroisch gestorben. Welches Beispiel für uns alle! Wenn wir das nur könnten: Ehrenhaft, heroisch und gut sterben. Wieviele Menschen können das nicht und verderben sich dadurch die Auferstehung.
Wir sind immer wieder und immer viel zu sehr auf die äußeren Umstände als Ursache von Missständen fokussiert. Dabei können wir sie doch kaum ändern. Doch das hat ja vielleicht System, denn wir wollen uns ja gar nicht ändern sondern nur eine Entschuldigung… Wer sich wirklich ändern will, der wird sehen, dass es letztlich der Wille, sich selber zu ändern, ist, der etwas bewegen kann. Und dieser Wille ist immer der Anfang. Wer ihn nicht findet (aber sein Gewissen nicht zum Schweigen bringen kann), der wird am Ende ein Opfer der Ironie oder gar des Zynismus – die Krankheit der ‚Weltverbesserer’.
Woran man einen Linken oder Sozialliberalen erkennt? Oft leider am Zynismus.
Das Wort „morgen“ ist das größte Hindernis bei den meisten Reformen.
Wir sind nicht schlechter als die vorhergehenden Generationen. Lasst Euch das nie einreden. Und dieses Deutschland ist nicht dem Untergang geweiht, wenn wir es nicht tun. Es ist – mit allen Mängeln – das beste und freieste Deutschland, das je existiert hat.
Nie in einem Krieg gewesen, nie Hunger gelitten, nie gedürstet, nie obdachlos gewesen, niemals gefroren, niemals misshandelt, ja vielleicht niemals sogar nur Angst gehabt. So sieht unser Leben doch aus… Und Ihr beschwert Euch?? Was kann man dazu denn noch sagen?
Berlin hat sowohl das Flair der Weltläufigkeit als auch die Beschaulichkeit der Kleinstadt-Idylle verloren… Es ist ein Ding dazwischen. Seine Atmosphäre ist explodiert und der Wind pfeift durch die Fensterhöhlen.
Wir alle sind körperlich und seelisch verwandt und doch alle völlig einzigartig und individuell verfasst. Auch bei uns gibt es die absoluten Wahrheiten und die relativen Wirklichkeiten.
Und wenn Du sie erst am Ende Deines Leben finden wirst – höre nie auf, die Liebe Gottes und wozu sie Dich beruft zu suchen.
Wir können nicht zulassen, dass uns alles Große und Schöne von Nazis, Kommunisten und 68ern schlechtgemacht wird. Wir müssen uns wieder an große Ideen gewöhnen. Und vor allem an das Tun, das dazugehört.
Die Regierung soll uns doch erst mal in Ruhe lassen. Was sollen wir uns mit Leuten beschäftigen, die ohnehin auch schon mit sich (selber) beschäftigt sind. Vielleicht können die viel besser arbeiten, wenn ich nicht den ganzen Tag die Nachrichten auflecke. Klar, da werden viele Medienleute arbeitslos (oder vielleicht berichten sie mal von etwas interessantem?). Ich laufe ja auch nicht den ganzen Tag oder sogar mehrmals in der Woche herum und frage meinen Vorstandsvorsitzenden, was jetzt genau vor sich geht, wo und wann. Obwohl das für mich auch wichtig sein könnte… Aber es gehört eben nicht zu meinen Aufgaben, täglich die Aufsicht zu machen. Das nennt man Delegation, Repräsentation, Aufgabenverteilung. Finger weg von den Nachrichten und ständiger Überflutung.
Schaut man sich die EU-Webseite oder andere EU-Dokumentationen bis hin zu den Euro-Banknoten an, dann fällt einem auf, wie abstrakt und letztlich unmenschlich die ganzen Sachen entworfen sind. Irgendwie so bluts- und geschichtsleer. Gerade Blut und Geschichte machen aber den Menschen – und gerade diesen Kontinent – auch aus. Man bekommt es ein bisschen mit der Angst zu tun, angesichts der ganzen hehren Prinzipien, die dort auf den Dingen (und überall) stehen: Wie Frieden. Wohlfahrt. Recht. Harmonisierung. Nicht-Diskriminierung. Nachhaltigkeit… Und doch sieht es irgendwie aus wie aus einem Freimaurer-Designbuch…
CSU-Generalsekretär Söder soll gesagt haben: „Bayern soll ein Wolhfühl-Land werden…“ Kann das sein, dass ein Christlicher so etwas sagt? So weit sind sie schon gekommen. Na dann Prost. Und viel Erfolg. Das ist ja genau die Richtung, in die sich alles entwickeln (sollte). Drogen und Euthanasie eingeschlossen. Denn wer entscheidet, was Wohlfühlen ist? Und wer kann sein Wohlfühlen dem anderen aufzwingen?
Was willst Du denn, dass ich sage? Ja, ich halte Dich für behindert, wenn Du nur das Materielle siehst und keine Ahnung vom Immateriellen hast (haben willst). Du bist blind. Du erkennst (selbst Dich) nicht. Ich bedauere Dich. Aber doch nicht aus Herablassung oder bösen Willen…
Als Mann musst Du den Kampf lieben. Hierbei seien der Glaube Dein Schild und der Geist Dein Schwert.
Ehre bedeutet, ein ausgeprägtes Bewusstsein für Freiheit und Verantwortung zu haben.
Die Magie steht nicht am Anfang unserer tollen Aufklärung. Sondern am Ende. Ebenso wie wir uns nicht am Anfang sondern anscheinend am Ende der Evolution wie Tiere benehmen.
Zeit ist absolut, auch wenn Du sie oft relativ erfährst. Genauso ist es auch mit der Wahrheit. Man kann zwar sagen: „Och, Pappi, ist es wirklich schon so spät?“, aber deswegen anzuzweifeln, dass es wirklich so spät ist oder – noch besser – gleich das Vorhandensein und Vergehen von Zeit anzuzweifeln, wäre doch ein bisschen viel.
Universal heißt: Nah und fern, groß und klein, Stadt und Land, Peripherie und Zentrum, Meer und Berg, Mann und Frau, hoch und tief, etc.
Wer mit Christus lebt, wird mit jedem Jahr jünger.
Nimm die Zeit ernst, die vergeht. Sie kommt nie zurück. Wenn Du sie nicht ergreifst, bleibt Dir nur der Schatten Zeit und damit auch nur der Schatten der Ewigkeit.
"Gott liebt Sie so, wie Sie sind, aber er will Sie auf keinen Fall so lassen, wie Sie sind. Er möchte, dass Sie so werden...wie er selbst!
Monday, January 09, 2006
Das Fest der Menschwerdung naht
Ja, wir werden das Himmlische Jerusalem bauen. Auf den Schultern unseres Gebetes, mit den Händen unseres Opfers. Ganz leise, fast heimlich. In uns selber. Und es wird strahlen aus unseren Augen, Taten, Worten. Mehr als alles andere.
Wir müssen immer wieder glauben. Aber es gibt unvernünftigen Glauben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn man nicht glauben müsste, sondern wissen könnte. Verdrängung von Fakten ist nicht Glaube. Sondern Unvernunft. Ebenso ist es aber Unvernunft, dort ein Nichts zu setzen, wo man nicht wissen kann. Dort kann man glauben, und wenn die Alternative das Nichts ist, ist es vernünftiger, dort etwas zu glauben. Und am besten glaubt man an das Gute, ja sogar an das Beste. Am besten das Beste!
Die Probleme heute: Kein Auge für das Gute, das uns unverdient zuteil wird. Dieses „Unverdientsein“ macht den Menschen nicht klein. Sondern es macht den Menschen groß, weil man ihn – trotz seiner offensichtlichen (und gar nicht virtuellen) Unfähigkeit - als würdig erfährt, derartige Gnaden, ohne Verdienst und nur durch Liebes-Würdigkeit zu erhalten. Ohne dieses Bewusstsein gibt aber niemand unverdient weiter. Und niemand erhält unverdient. Und niemand erlebt die Freude des Teilens, Gebens und Empfangens. Das soll froh und dankbar machen. Macht es auch Doch an dieser Freude und Dankbarkeit mangelt es heute, weil sich niemand als würdig empfindet. Und den anderen auch nicht. Sondern nur als berechtigt. Oder unberechtigt. (Und man kann dem anderen leichter ein Recht wegnehmen - ohne selber Schaden zu nehmen - als die Würde.) Stattdessen empfinden die Menschen hier Verantwortung für Dinge, für die sie - weder im positiven noch negativen - Verantwortung tragen müssen. (Eine klassisceh Definition von Stolz: Verantwortung und Freiheit, wo sie einem nicht zusteht...) Und übersehen dabei, und dies ist der zweite Punkt, die Bedeutung der konkreten und wirklichen Verantwortung zum Handeln, dort nämlich, wo der Einzelne berufen ist zu handeln und es kann. So ist vielen Leuten die direkte Verantwortung, die eigentlich immer wichtiger als eine abstrakte, fernere Verantwortung ist, häufig unbekannt.
Die Spaßgesellschaft ist eine Folge der unbegrenzten Wahl und der Unfähigkeit zu wählen, sich also selber einzuschränken. Kein Glück ohne diese Einschränkung (wer z.B. alle Frauen liebt, liebt keine; wer jedem Glück gegenüber gleich offen ist, erhält keines…). Die Einschränkung muss man lernen und lehren. Um sich aber sinnvoll einzuschränken, muss man Werte haben, Präferenzen. Man muss sich selber kennen und das, was man will. Man muss vorher aber auch einsehen, dass man eben nicht alles haben kann, sondern dass, wenn nicht wir selber, dann "das Leben" für uns wählt, und sei es nur durch Altern, Tod und die Entscheidungen anderer. Das ist aber letztlich keine Freiheit sondern die Fremdbestimmung. Liberalismus und Spaßgesellschaft widersprechen sich also. Und Spaßgesellschaft beginnt lange vor den Vergehen der Entertainmentindustrie…
Wahre Offenheit ist wichtig. Die Offenheit eines Herzen, das aber aufnehmen und geben können muss. Eine Hand kann nur geben, wenn sie etwas hat. Und sie kann nur nehmen und halten, wenn sie irgendwo Halt hat.
Der Nationalsozialismus war wie eine heiße Krankheit, die im Fieber alles in den Wahnsinn gezogen hat. Der Kommunismus war mehr wie eine Anämie, eine Blutarmut, bei der man Stück für Stück und mit der Zeit die einzelnen Organe und Gliedmassen der Seele verliert. Unterschiedliches Prinzip. Gleiche Wirkung: Tod der Seele.
Wir brauchen keinen Liberalismus, der den anderen seinem Schicksal überlässt. Ein Liberalismus, der nur Autarkie für die Starken bedeutet - ohne ihr Gewissen zu prägen und ihnen ein Führungsethos zu vermitteln, das von einem Geist des Dienens getragen ist - endet nur in Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Ebensowenig brauchen wir eine Solidarität, die versucht, alles mit Regulierung und (fremdem, geliehenem) Geld / Umverteilung zu lösen. Sie endet in der Verantwortungslosigkeit. Keiner ist mehr verantwortlich. Die einen bekommen weggenommen, die anderen gegeben, ohne die Freude des Gebens.
Es gibt Probleme und es gibt eine Pflicht zu helfen, wenn man kann. Aber die meisten Herausforderungen sind nicht mit Geld und Gesetz zu bewältigen sondern sind Fragen des Herzens, die nur durch opferbereite Liebe und Zuwendung überwunden werden können. Dies müssen wir lernen. Das ist wahre Liberalität, wahre Freiheit und Menschlichkeit.
Natürlich kann man über Wahrheit diskutieren. Soll man auch. Wer Angst davor hat, sind meist die Leute, die davon nichts verstehen. Das ist wie wenn sich jemand weigert, dass in der Schule Hausaufgaben verglichen oder benotet werden. Bei Gott geht es aber nicht um Noten. Diese Leute sehen aber zu sehr den Wettbewerb. Wir stehen aber nicht im Wettbewerb miteinander (worum denn auch? Mit welchem Ziel, wo wir doch außer uns selber nichts nach dem Tod mitnehmen können?). Wir stehen im Wettbewerb zwischen dem was wir sind und dem, was wir sein müssten, weil wir es könnten.
Wir sollen nicht die Leute überreden. Aber wir sollen ihnen die Möglichkeit vorleben, DASS ES GOTT GIBT.
Erstaunlich (und vielleicht symptomatisch für die dt. Medien und die dt. Gesellschaft) ist die Oberflächenfixierung der deutschen Medien im Bezug auf den Glauben – so z.B. bei der Berichtserstattung vom Weltjugendtag. Als ob es da - auch nur wesentlich - um Party gegangen wäre. Aber etwas tieferes können die sich anscheinend nicht vorstellen...
Wem Gott eine Aufgabe gibt, dem gibt Er auch die Kraft. Ob die Aufgabe nun Vater oder Mutter von acht Kindern oder Zölibat heißt.
“Paying partial attention is like painting a landscape from a speeding car.” ??
“A cynic: A man who knows the price of everything and the value of nothing.” (Oscar Wilde)
Die einen haben Schönheit und Leben, die anderen haben Geist und Kraft (Macht).
„Der gespielte und der ferne Tod sind dank des Fernsehens allgegenwärtig geworden; der reale Tod dagegen ist kaum noch auffindbar, er hat sich versteckt in den Intensivstationen und Pflegeheimen; wohl nur eine Minderheit der Deutschen hat jemals einen Toten gesehen. Die Todesstunde, für die der gläubige Christ Kraft erflehen konnte, hat sich durch die Intensivmedizin ins Unmessbare gedehnt; das Sterben ist zu einer eigenen Lebensphase geworden.“ (Stephan Dobrinski)
„Das schillernde Wort Kompetenz bezeichnet ja nicht nur das, was einem erlaubt ist, sondern auch, was man beherrscht, versteht und kann. Kompetenzen, die man dem Namen nach besitzt, die man aus Mangel an Wissen und Können aber nicht ausfüllen kann, sind nicht nur überflüssig; sie sind auch gefährlich, weil sie wie alle Rechte, die man zwar innehat, aber nicht wahrnimmt, ihren Besitzer nicht stärker, sondern schwächer machen.“ (Konrad Adam)
Wofür Dialog führen, wenn es nicht um Erkenntnis gehen soll? Ein bloßer Austausch zum Kennenlernen mag ja zu Anfang Sinn machen, aber wirklich auf Dauer wäre ein solches touristisches Gespräch nicht viel wert.
„Eine Welt ohne Visionen wäre leer, eine Demokratie ohne innere Mitte würde die Minderheit mehrheitlich ausbeuten, eine freiheitliche Verfassung ohne bindungsfähige Menschen würde in die Beliebigkeit zerfallen, wirtschaftlicher Wettbewerb um maximalen Gewinn ohne Sozialkultur würde illegitime Herrschaftsstrukturen hervorbringen. Das heißt: Ein Europa ohne Christentum wäre ein Europa ohne Zukunft. Gerade in unserer Gegenwart müssen wir uns fragen, welche Institutionen für Gemeinsinn, Rücksichtnahme, Fairness, Anstand, Selbstlosigkeit einträten, wenn es die Kirchen nicht gäbe. Wer hielte die Zersplitterung unseres Lebens in Teilbereiche des Wirtschaftens, der naturwissen-schaftlichen Erkenntnis, der politischen Macht, des Sports und des Reisens in einem einheitlichen Menschenbild zusammen, in dem Wissen, Wollen, Dürfen nicht auseinander fallen?“ (Paul Kirchhof)
Wir arbeiten nicht an einer kleinen, kontemporären Mode, sondern an der großen, christlichen Zivilisation. Vergesst das nicht.
Der Wohlstand ist wirklich ein Hindernis für den Glauben. Zu viele Menschen in Deutschland und Europa betrachten den Glauben aufgrund ihrer materiellen Sorgen- und Gedankenlosigkeit nur als eine Art besondere, extra Zusatzversicherung für unbekannte Zwischenfälle, Tod und sonstiges Ungemach. Sie fühlen sich bestens aufgestellt mit dem wöchentlichen Kirchgang und ein paar Gebeten. Doch der Glaube ist keine Versicherung, kein Rabbattsystem und kein Meilenprogramm, sondern eine lebendige, brennende Liebe. Und es gibt hier nie ein „zu viel“. Mit der lauwarmen Versicherungseinstellung ändert sich im eigenen Leben – außer den Ratenzahlungen (Kirchensteuer, Messe, Pfarrfeste, etc.) – und in der Welt um uns herum nichts. Und man erreicht mit Sicherheit nicht das, was uns aufgetragen ist: Heiligkeit. Glaube und sein Ziel sind also mit einer Versicherung oder einem Sparprogramm nicht zu vergleichen. Im Gegenteil: Es geht nicht um Sicherheit, Schadensverminderung und Prämien sondern um das größte Abenteuer.
“Thirty years after Roe, we have not yet fully come to understand all the ways that abortion has distorted our culture, coarsened it, made it less loving and less noble.” (Justin Torres)
Glauben praktizieren: Wirklich so tun als ob.
Das Entscheidende ist die absolute Liebe. Sie bricht jeden Panzer.
Das Leben ist kein großer Sammelwettbewerb. Weder Güter noch Wissen können wir behalten. Es geht um’s Tauschen. Um’s Geben und Annehmen von Liebe.
Es stimmt wohl, dass alles, was wir heute Ostdeutschland nennen, uns nur einen Geschmackshauch von dem gibt, was wirklich Deutscher Osten war.
Am Machismo haben sicher auch die vielen Frauen eine Mitverantwortung, die von ihm profitieren. Und das sind nicht die wenigsten.
Es ist letztlich sehr gut, dass die Amerikaner gekommen sind, um uns vor einer Ausdehnung des deutschen oder englischen Klassensystems zu bewahren. Die soziale Mobilität und die klassenlose, offene Gesellschaft hätten wir ohne den Krieg und den amerikanischen Einfluss wohl kaum bekommen.
Das größte Drama ist, dass sich die Dummheit der obersten Deutschen Führung 1939-45 sicher auf allen Ebenen fortgesetzt hat. Sicher waren unzählige unfähige Führer in der Verantwortung. Und wie viele Männer sind von ihnen wohl sinnlos geopfert worden? Wie viele werden wohl im vollen Wissen um die Sinnlosigkeit eine Befehls oder die schiere Dummheit ihres Führers in den Tod gegangen sein… Wie bitter.
Das Schlimme ist die Ehrlosigkeit, der Unwille, Freiheit und Verantwortung zu tragen und der Stolz, der Wille, Freiheit und Verantwortung zu tragen, wo sie einem nicht zusteht oder man es einfach nicht kann.
Die Nazis waren keine „Stubengelehrten“. Sie hatten gelernt, um zu verändern. Sie waren Ingenieure…
Today America’s armed forces go into battle only with the fear of individual failure but not of collective defeat. They never fear losing the war. That is what separates them from the men of D-Day, who did not know if they would fail (although they, too, had control of the air and overwhelming firepower).
Dass die Deutschen im 2. WK ohne oder sogar gegen Gott kämpften, haben sie oft unter Beweis gestellt. Letztlich auch durch die totale Niederlage, die – als Ausnahme von der historischen Regel – allerdings nur mit der Vernichtung ihres Staates und nicht des gesamten Volkes endete.
Das Christentum ist der große Baum, den Gott hat aus dem Samenkorn des Judentums entstehen lassen.
Watching Band of Brothers… From the intensity of the memories of those men– who fought for barely a year (and the cult of heroism around them), one can only start to understand what having been on the East front for almost four years must have been like…
„Was gut ist, mache ich mir zunutze. Das ist doch keine Schande.“ (General Allenby zu Lawrence of Arabia)
Wie gut ist vernünftige, demütige und kluge Führung.
„Christus siegt über niemanden, der es nicht will. Er siegt nur durch Überzeugungen. Er ist ja das Wort Gottes.“ (Origines)
Das, was die Christen und Gläubigen Gott nennen, nennen die Evolutionisten „Zeit“. Zeit erklärt für sie die Fragen, woraus sich denn der Affe entwickelt haben soll, von dem wir uns (über lange Zeit) entwickelt haben sollen. Oder woraus (und warum?) sich denn Flügel und Schnäbel und Augen entwickelt haben sollen. Aus Nichts? Was waren mögliche Zwischenstadien? (Ein Reptil sagte: Ich will fliegen. Und es wuchsen ihm die ersten Auswüchse, die sich dann über Generationen zu Flügeln entwickelten... Wieviele unglückliche Ex-Reptilien der ersten Generationen sind abgestürzt...?) Das ist nämlich so unwahrscheinlich, dass es sich nur über Milliarden Jahre entwickelt haben kann, was letztlich genau so ist wie zu sagen: Es war Gott. Es ist so ungewöhnlich und wunderbar, dass es nicht „normal“ gewesen sein kann. Letztlich ist die Antwort, es war Gott, einfach befriedigender und vernünftiger. Denn Milliarden Jahre, Flügel und Schnäbel Stück für Stück… Das ist immer noch unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher und glaubhafter, dass es von Anfang an im Prinzip so war, und dass Evolution nur die graduelle Ausgestaltung war.
Es ist möglich, verantwortungsvoll Fernsehen zu machen, nicht zu suggerieren, sondern objektiv zu sein und Subjektivität / Kommentar / Meinung klar zu kennzeichnen. Manchmal sieht man es.
Der Materialismus hält uns mit der Angst vor dem Tod gefangen. Von ihm ausgehende haben die Menschen Angst vor jedwedem materiellen Verlust (von Wissen bis hin zu Lebensraum oder das, was sie für Liebe halten), ja sie haben eine Ehrfurcht vor dem Materiellen, das keinen anderen Namen als Götzendienst verdient. Von dieser Angst müssen wir uns befreien, denn sie führt nicht nur zu Hart- und Kleinherzigkeit sondern auch zu Mord und Totschlag, viel mehr als dies jemals das Christentum getan hätte.
Die Medien verfahren nach dem Grundsatz: „If it bleeds, it leads.“. Aber die langfristigen Folgen und das Heilen und die möglichen Segnungen im Leiden zeigen sie nicht. Dadurch verzerren sie das Bild der Wirklichkeit und zersetzen das Vertrauen auf das Gute, auf Gott. Deswegen müssen wir uns vermehrt den Medien zuwenden…
Angesichts des 20. Jahrhunderts ist es kein Wunder, dass die Deutschen hart oder indifferent, in jedem Fall aber unempfindlich für schöne Worte geworden sind, die irgendetwas mit dem Nicht-Materiellen zu tun haben. Das ist die Ausgangslage.
Hoffen entgegen aller Hoffnungslosigkeit.
Melancholie ist eine Schwester des Müßiggangs. Die Aufgabe bringt den Mut mit. Im Falle des Scheiterns (oder besonders des Betruges) kommt dann allerdings leicht der Großvater aller Verzweiflung.
Merke, dass Du frei bist.
Und wenn sie dann erst einmal die Vernunft auf das Erkennen und Werten des Sichtbaren und Empirischen reduziert haben, dann kommen die Götzen wieder aus dem Dunkel gestiegen. Erst einmal die Vergötterung des Materiellen selber, Geld, Gesundheit, Wissen, alle möglichen Dinge und Geschöpfe. Und dann die Natur selber, die Schöpfung an sich, mit ihren undurchdringlichen Seiten, das Unterbewusstsein, die Wälder, das Klima, das Universum… Und dann die finsteren Mythen und Aberglauben. Auch die kommen wieder. Und sie richten heute mindestens so viel Schrecken an wie früher. Denn die Menschen sind heute zum Teil so einsam wie sie früher begrenzt waren. Und beides ist letztlich das Gleiche. Freut Euch also, wenn Ihr die klare, helle Vernunft in Christus habt, lasst sie Euch nicht ausreden. Denn sie lässt Euch Gott von Götze, Wahrheit von Irrtum und Glaube von Aberglaube unterscheiden.
Ist es nicht erstaunlich, wie beharrlich die Geschichte vom Affen und der Evolution immer wieder verkauft wird? Trotz aller Dinge, die wir nicht wissen und aller Dinge, über die wir den Mantel der Zeit decken (als ob unmögliche Dinge nur aus Zeitablauf und aus sich selber und eben nicht durch einen äußeren Eingriff möglich werden können).
„C’est quandmême un merveille, la vie humaine, une chose de beauté et d’intelligence. Tenez jusq’au bout. Le Seigneur n’est pas descendu du croix.“ (Claude – Sans Domicile Fix)